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Alt 17.10.2011, 14:10
Remsen
Ich bin der Präsident
 
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Gestern zum ersten Mal Ente-Ganz gemacht, das Zusammentreffen von Ofen und Kirchweih war hierbei reiner Zufall. Ich würde ja gerne Desaströses oder Kurioses berichten, aber der Vogel war schwer in Ordnung. Anders als bei Entenbrust prallen auch bei einer ganzen Ente nicht ganz so viele verschiedene Philosophien aufeinander.

Um ein Austrocknen zu verhindern, haben wir die geschlossene Brätermethode bevorzugt und die Ente lediglich zum Ende hin bei hoher Temperatur kross gebacken. Ich war erst skeptisch (Dissonanzen flogen durch die Küche), das Ergebnis hat mich eines Besseren belehrt: Fleisch saftig, Haut kross.

Als Beilagen Blaukraut und Knödel. Da es sich um eine Test-Ente gehandelt hat, haben wir hier auf Fertigprodukte zurückgegriffen. Ein vorprogrammierter Fehler. Damit wären wir dann nämlich doch beim Desaster, die Pfanni-Knödel sind mehr oder weniger direkt wieder im Müll gelandet. Ich glaube, die deutsche Sprache enthält keine Worte für die Konsistenzbeschreibung der dunkelweissen Masse. Blaukraut, tiefgefroren, warum nicht. Passt schon.

Auch wenn es schon lange nicht mehr der Trend ist, haben wir vorher eine Kürbissuppe gemacht. Köstlich und zur Nachahmung insbesondere bei kalten Wintertagen wärmstens und immer wieder empfohlen:

-Kürbis (logisch)
-(3-4 kleine Kartoffeln, optional)
-(3-4 Karotten, optional)
-Gut viel Ingwer
-Limettensaft (3 Limetten)
-Salz
-Pfeffer
-Prise Zucker

Mit Koriander garnieren, frisches Brot dazu, mehr braucht man für einen Abend eigentlich nicht.
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Bloodhound (17.10.2011), Mainz05 (17.10.2011), MMM (17.10.2011)