Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : EPOchal! - der Radsportthread
Alter !
Riccò war am Wochenende mit hohem Fieber und angeblichen Nieren- und Lungenbeschwerden in eine Klinik gebracht worden. Einem Arzt habe er dann erzählt, sich Eigenblut injiziert zu haben, das er 25 Tage im Kühlschrank lagerte, berichtete die "Gazzetta dello Sport".
:facepalm:
Alberto Contador wurde vom spanischen Verband freigesprochen (http://www.kicker.de/news/radsport/startseite/548676/artikel_Freispruch-fuer-Contador.html)
In Deutschland ist der Radsport eh am Ende, in Italien oder Spanien ists egal, wie voll die Sportler sind. Da könnte man das Blutdoping auch gleich legalisieren, erwischt wird nur noch, wer sich richtig dämlich anstellt.
Am Ende gewinnt wohl wirklich der Beste, denn es werden alle Topfahrer die gleichen Vorraussetzungen haben.
Ist das ne Farce :facepalm:
Muss man sich mal vorstellen.
Ruhetag bei der Tour, Contador isst nicht mit dem Team, sondern mit einem Kumpel.
Der hat was ganz edles mitgebracht, Fleisch vom Dorfhändler. Ist ja nicht so, dass die Profiradfahrer einen total durchgeplanten Ernährungsplan hätten, erst recht während der Tour.
Ach komm passt schon, lass mal lecker Steak essen. Und, oh weh, genau dieses Stück Fleisch war verseucht, welche Tragik. Nicht dass es am Ende eher an der Blutkonserve gelegen hat.
Die nachgewiesenen Werte sind eh lächerlich gering, die Industrie wird schon reagiert haben und die ewigen Unschuldsbeteuerungen kann ich fast schon verstehen, weils wahrscheinlich eben jeder macht. Und wenn man sieht, dass Ricco sich das Zeug schon bequen zu Hause aus dem Kühlschrank nimmt, dann liegt da wohl noch viel mehr im Argen und das bei weitem nicht nur im Radsport.
Daniel84
16.02.2011, 10:41
Mit Farce ist der ganze Saustall eigentlich ziemlich gut beschrieben. In Deutschland ist der Radsport eh tot, in Spanien ist Doping anscheinend gesellschaftlich akzeptiert, anders kann ich mir das nicht erklären. Was hab ich viele heiße Sommertage in den 90ern vor dem Fernseher verbracht...Im Nachhinein ne Zeitverschwendung...
Ich hab mich ja nie großartig für den Giro interessiert, aber was bitte haben die für ein hirnrissiges Programm dieses Jahr aufgestellt? Da werden die Fahrer praktisch schon gezwungen sich mit Mittelchen einzudecken.
Giro d'Italia - "Irrsinnig": Everest an einem Wochenende
Spektakel oder zu viel des Guten? Der Giro 2011 setzt neue Maßstäbe bei der Streckenführung. Ob Ätna oder Großglockner, die Radsport-Fans erwartet ein Feuerwerk an Bergetappen der Superlative. Insgesamt stehen acht Etappen im Hochgebirge auf dem Programm, was den Fahrern alles abverlangen wird.
Der Australier Brett Lancaster bezeichnet die Strecke als "irrsinnig". 39 Steigungen der höchsten Kategorie müssen auf den 3496 Kilometern durch Italien bewältigt werden. "Die Strecke ist so brutal. Jeder der das Rennen gewinnen will, muss in absoluter Topform sein", so der Träger des Maglia Rosa aus dem Jahr 2005 weiter.
Am Wochenende vom 20.-22.05. müssen die Profis drei der härtesten Etappen in der Radsport-Geschichte hintereinander bewältigen. Die 13. Etappe endet mit einer Bergankunft auf dem Großglockner (Österreich). Auf 2.137 Metern stellt die Ankuft im Nachbarland die höchste der diesjährigen Italien-Rundfahrt dar. Nur einen Tag später geht es aus Lienz wieder zurück nach Italien, wo die nächste Etappe auf einem der gefürchtetsten Berge überhaupt endet. Der Monte Zoncolan weist an seinen steilsten Stellen über 22 Prozent auf. Davor müssen die Pedaleure aber noch den Monte Crostis bezwingen.
Doch die Veranstalter sahen die Grenze des Machbaren noch nicht erreicht und legten einen drauf: Die 229 Kilometer lange Königsetappe führt von Conegliano nach Gardecchia und umfasst drei Anstiege der ersten Kategorie, einen der zweiten Kategorie, sowie mit dem Passo Giau die Cima Coppi. Der höchstgelegene Punkt des Giros wird auf 2.236 Metern passiert.
Über 11.000 Höhenmeter in zwei Etappen
Innerhalb von zwei Etappen müssen über 11.000 Höhenmeter bewältigt werden. Der Mount Everest, mit 8.848 Metern höchster Berg der Erde, wird also an zwei Tagen deutlich übertrumpft.
Nach einem Ruhetag geht es auf der 16. Etappe mit einem 12,65 Kilometer langen Bergzeitfahren von Belluno nach Nevegal nahtlos weiter. Nach zwei weiteren, moderaten Bergetappen in der Schlusswoche kommt es für die Fahrer am vorletzten Tag noch einmal knüppeldick.
Auf der mit 242 Kilometern zweitlängsten Etappe muss zwischen Verbania und dem Wintersportort Sestriere der Colle delle Finestre überwunden werden. Die letzten sieben Kilometer zum Pass müssen auf einer nicht-asphaltieren Straße zurückgelegt werden, bevor auch noch der Schlussanstieg nach Sestriere wartet.
Erstes Highlight auf Sizilien
Bereits in der Anfangsphase der 94. Austragung des Giro wartet ein besonderes Schmankerl. Die 9. Etappe führt die Fahrer über 169 Kilometer auf Sizilien von Messina auf den Ätna. Der Vulkan ist dabei aber nicht nur der Schlussanstieg, sondern wird etwa zur Rennhälfte bereits von einer anderen Seite befahren. "Es gibt nicht nur eine Königsetappe, es gibt sechs davon", so Lancaster mit Blick auf das harte Programm, welches auf die Profis wartet.
Die erste von sieben Bergankünften steht schon auf der 7. Etappe auf dem Programm. Auf einer Kurzetappe zwischen Maddaloni und Montevergine di Mercogliano über 110 Kilometer geht es auf den letzten 17 Kilometer bergan.
Ob die Strapazen bei der ersten großen Landes-Rundfahrt in diesem Jahr mit dem sauberen Radsport in Einklang zu bringen sind, ist sicherlich fraglich. Dennoch hat die Strecke für den Radsport-Fan einiges zu bieten und wird für drei spannende Wochen sorgen.
Ja und? Die Strecke ist doch schon lange bekannt. :rolleyes:
Der Giro wird auf jeden Fall auch dieses Jahr wieder klasse. :top:
Beste Rundfahrt des Jahres :sabber: Colle delle Finestre :sabber: :sabber:
Ist doch eigentlich schon seit Jahren so, dass der Giro das deutlich schwierigere und spektakulärere Streckenprofil als Tour oder Vuelta hat...
Ich freu mich auf jeden Fall riesig auf diesen Giro.
Am Samstag waren über eine Millionen Zuschauer an der 19 km langen Strecke beim Mannschaftszeitfahren in Turin.
Gestern hat Petacchi in Parma seinen 27. Tageserfolg geholt und dabei Mark Cavendish im Sprint besiegt, der sich das Rosa Trikot gesichert hat.
Leider kommt der Giro dieses Jahr nicht nach Florenz; die Ankunft morgen in Livorno ist die einzige in der Toskana.
:(
Wouter Weylandt ist tot
(http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_68925.htm)
Das war hart heute. Direkt als Eurosport aus der Werbung zurückkam, wurde Weylandt in Großaufnahme gezeigt, wie Helfer seinen Helm freischneiden. Dabei war seine Nase, voll Blut, sicher gebrochen, sein Schädel wahrscheinlich auch.
Oh man. Habs grad durch Zufall gelesen. Schockiert mich und stimmt mich gerade sehr traurig :(
Ich hab die ganze Zeit so gehofft, dass er es packt, dann die bittere Wahrheit :(
Genau vor einem Jahr hatte er die 3. Etappe des Giro gewonnen, seine Freundin erwartet ein Kind.
Mein aufrichtiges Mitgefühl an seine Familie, Freunde und Kollegen!
R.I.P. Wouter
Die heutige Etappe war sehr bewegend und stand komplett im Zeichen des gestern verungkückten Wouter Weylandt.
Die heutige Etappe von Quarto dei Mille nach Livorno war als reine Gedenkfahrt für den Belgier gedacht. Es wurden keine Zeiten genommen, alle erfahrenen Preisgelder werden der Familie des Verstorbenen übergeben.
Bei der langsamen Fahrt über 216 km übernahm jeder Rennstall geschlossen für einige Kilometer die Führungsarbeit. In Livorno angekommen, läuteten die Glocken der Stadt und das Leopard Team fuhr Arm in Arm etwa 50 Meter vor dem Hauptfeld über die Ziellinie.
http://mediadb.kicker.de/news/1000/1020/33000/artikel/752292/leopard_farrar-1305048992_zoom20_crop_800x600_800x600+99+15.jpg
Mit dabei auch Tyler Farrar vom Garmin Team, einer der besten Freunde Weylandts. Farrar sagte danach auch, dass er nur noch heute mitgefahren ist, um seinem Freund zu gedenken, er bricht die Rundfahrt ab. Den Teamkollegen wird es freigestellt, ob sie weiter am Giro teilnehmen wollen.
Als Ergebnis der Autopsie wurde bekannt gegeben, dass er sofort tot war - Schädelbruch.
Er blieb mit dem Pedal in einer Mauer hängen, als er sich umschaute und mit Tempo 75 mit dem Kopf gegen selbige geschleudert wurde.
Hamilton gibt Olympia-Gold zurück
Nach seinem Doping-Geständnis hat Tyler Hamilton Konsequenzen gezogen und seine Goldmedaille von Athen 2004 zurückgegeben. Der Olympiasieg im Zeitfahren war nach einer positiven A-Probe bereits seit Jahren höchst zweifelhaft, nun hat der US-Amerikaner reinen Tisch gemacht und gewisse Größe gezeigt.
Im Kampf gegen die Uhr lag er seinerzeit knapp 19 Sekunden vor dem Russen Wjatscheslaw Jekimow, der in Sydney diesen Wettbewerb gewonnen hatte.
Sollte dieser nun nachrücken, bliebe ein Beigeschmack: Denn wie Hamilton, Floyd Landis oder nun wohl auch George Hincapie fuhr Jekimow viele Jahre an der Seite von Armstrong und muss sich Fragen nach seiner Sauberkeit gefallen lassen.
"Ich bestätige, dass Tyler Hamilton seine Goldmedaille aus Athen an die USADA (Antidopingagentur der USA) übergeben hat", so deren Präsident Travis Tygart.
Silber ginge bei einer Neuverteilung an Bobby Julich (USA), Bronze an Michael Rogers (Australien). Michael Rich würde auf Rang vier aufrücken, Jan Ullrich wäre Sechster.
Xavier Tondo wurde von seinem eigenen Auto erdrückt. :( (http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,764353,00.html)
Er gewann in seiner Karriere u.A. eine Etappe bei Paris-Nizza und bei der Katalonien Rundfahrt.
R.I.P. :(
Hennywise
30.06.2011, 11:37
http://img830.imageshack.us/img830/108/tourdefranceparisgrands.jpg
98. Auflage - 02.07.2011 - 24.07.2011
Am kommenden Samstag ist es wieder soweit. Mit der ersten Etappe (Passage du Gois - Mont des Alouettes (191,5 km) tritt die diesjährige Tour zum ersten Mal 'in die Pedale'. In den folgenden 3 Wochen stehen 21 Etappen und insgesamt 3430,5 km auf dem Plan. 22 Teams und 198 Fahrer (darunter 12 Deutsche) werden um die Punkte im Peloton kämpfen.
Die Etappen:
http://img40.imageshack.us/img40/6365/kartetdf2011512.jpg
10 Flachetappen:
1: Passage du Gois La Barre de Monts - Mont des Alouettes Les Herbiers (191,5 km)
3: Olonne-sur-Mer - Redon (198 km)
4: Lorient - Mûr-de-Bretagne (172,5 km)
5: Cap Fréhel (164,5 km)
6: Dinan - Lisieux (226,5 km)
7: Le Mans - Châteauroux (218 km)
10: Aurillac - Carmaux (158 km)
11: Blaye-les-Mines - Lavaur (167,5 km)
15: Limoux - Montpellier (192,5 km)
21: Créteil - Paris Champs-Élysées (95 km)
3 bergige Etappen
8: Aigurande - Super-Besse Sancy (189 km)
9: Issoire - Saint-Flour (208 km)
16: Saint-Paul-Trois-Châteaux - Gap (162,5 km)
6 Bergetappen mit 4 Bergankünften
12: Cugnaux - Luz-Ardiden (211 km)
13: Pau - Lourdes (152,5 km)
14: Saint-Gaudens - Plateau de Beille (168,5 km)
17: Gap - Pinerolo (I) (179 km)
18: Pinerolo (I) - Galibier Serre-Chevalier (200,5 km)
19: Modane Valfréjus - Alpe-d'Huez (109,5 km)
1 Einzelzeitfahren
20: Grenoble - Grenoble (42,5 km)
1 Mannschaftszeitfahren
2: Les Essarts - Les Essarts (23 km)
2 Ruhetage
Montag 11.07.2011
Montag 18.07.2011
Die Besonderheiten
Am Anfang steht die nur bei Ebbe befahrbare Passage du Gois von der Ile de Noirmoutier aufs Festland. Die raue Bretagne, das Zentralmassiv und die Pyrenäen fordern die Athleten. Die Entscheidung(en) dürften wohl in den Alpen fallen die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiern seit die ersten Fahrer im Jahre 1911 über die Pässe geschickt wurden. Diesem Geburtstag soll mit großen Anstiegen gewürdigt werden. Neben dem Alpe-d’Huez (Anstieg von 1057 auf 1850 m) steht der Col du Galibier im Mittelpunkt, der bei der diesjährigen Rundfahrt sogar zweimal zu bewältigen ist (einmal von der Süd- und einmal von der Nordseite). Das 'Dach' dieser Tour wird der Colle dell’ Agnello sein der bei der 18. Etappe bezwungen werden will. Mit mehr als 2700 Metern über dem Meeresspiegel ist er der höchste Punkt, der bei dieser Frankreich-Rundfahrt passiert wird.
Teams & Fahrer
Omega Pharma-Lotto (OLO)
http://img841.imageshack.us/img841/4165/481944385.gif
Fahrer: Philippe Gilbert, Jurgen Roelandts, Jurgen Van de Walle, Jurgen Van den Broeck, Jelle Vanendert, Frederik Willems (alle BEL), André Greipel, Sebastian Lang, Marcel Sieberg (alle GER)
Quickstep Cycling Team (QST)
http://img36.imageshack.us/img36/8536/653132593.gif
Fahrer: Tom Boonen, Kevin De Weert, Gert Steegmans, Dries Devenyns (alle BEL), Sylvain Chavanel, Jérôme Pineau (beide FRA), Gerald Ciolek (GER), Niki Terpstra (NED), Addy Engels (NED)
AG2R La Mondiale (ALM)
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Fahrer: Maxime Bouet, Hubert Dupont, John Gadret, Sébastien Hinault, Sébastian Minard, Blel Kadri, Jean-Christophe Péraud, Christophe Riblon (alle FRA), Nicolas Roche (IRL)
BMC Racing Team (BMC)
http://img593.imageshack.us/img593/5685/423082675.gif
Fahrer: Brent Bookwalter, George Hincapie (beide USA), Marcus Burghardt (GER) Cadel Evans (AUS) Amaël Moinard (FRA) Steve Morabito, Michael Schär (beide SUI) Ivan Santaromita, Manuel Quinziato (beide ITA)
Cofidis, le Crédit en Ligne (COF)
http://img12.imageshack.us/img12/2083/cofidis.gif
Fahrer: Mickaël Buffaz, Samuel Dumoulin, Julien El Fares, David Moncoutié, Tristan Valentin, Tony Gallopin (alle FRA), Leonardo Duque (COL), Rein Taaramae (EST), Romain Zingle (BEL)
Euskaltel-Euskadi (EUS)
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Fahrer: Gorka Izagirre, Egoi Martínez, Alan Pérez, Ruben Perez, Samuel Sánchez, Amets Txurruka, Pablo Urtasun, Ivan Velasco, Gorka Verdugo (alle ESP)
Francaise des Jeux (FDJ)
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Fahrer:: William Bonnet, Sandy Casar, Mickael Delage, Arnold Jeannesson, Rémi Pauriol, Anthony Roux, Jérémy Roy, Arthur Vichot (alle FRA), Gianni Meersman (BEL)
HTC-Highroad (THR)
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Fahrer: Lars Bak (DEN), Mark Cavendish (GBR), Bernhard Eisel (AUT), Matthew Goss, Mark Renshaw (beide AUS), Tony Martin (GER), Danny Pate, Tejay Van Garderen (beide USA), Peter Velts (SVK)
Katusha Team (KAT)
http://img828.imageshack.us/img828/3964/2114562280.gif
Fahrer: Pavel Brutt, Denis Galimzyanov, Vladimir Gusev, Mikhail Ignatyev, Vladimir Isaichev, Vladimir Karpets, Alexandr Kolobnev, Egor Silin, Yury Trofimov (alle RUS)
Lampre - ISD (LAM)
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Fahrer: Leonardo Bertagnolli, Matteo Bono, Damiano Cunego, Alessandro Petacchi, Adriano Malori (alle ITA), Grega Bole (SLO), Danilo Hondo (GER), Denys Kostyuk (UKR), David Loosli (SUI)
Leopard Trek (LEO)
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Fahrer: Fabian Cancellara (SUI), Jakob Fuglsang (DEN), Linus Gerdemann, Jens Voigt (beide GER), Maxime Monfort (BEL), Stuart O'Grady (AUS), Joost Posthuma (NED), Andy Schleck, Frank Schleck (beide LUX)
Liquigas-Cannondale (LIQ)
http://img825.imageshack.us/img825/8243/184561276.gif
Fahrer:: Ivan Basso, Paolo Longo Borghini, Daniel Oss, Fabio Sabatini, Alessandro Vanotti (alle ITA), Maciej Bodnar, Maciej Paterski, Sylvester Szmyd (alle POL), Kristijan Koren (SLO)
Movistar Team (MOV)
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Fahrer: David Arroyo, Imanol Erviti, José Ivan Gutierrez, Angel Madrazo, Jose Joaquin Rojas, Francisco Ventoso (alle ESP), Rui Costa (POR), Vasili Kiryienka, Branislau Samoilau (beide BLR)
Pro Team Astana (AST)
http://img221.imageshack.us/img221/4215/2147720258.gif
Fahrer: Rémy Di Gregorio (FRA), Dmitriy Fofonov, Maxim Iglinskiy, Alexandre Vinokourov, Andrey Zeits (alle KAZ), Andriy Grivko (UKR), Roman Kreuziger (CZE), Paolo Tiralongo (ITA), Tomas Vaitkus (LTU)
Rabobank Cycling Team (RAB)
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Fahrer: Carlos Barredo, Juan Manuel Garate, Luis Leon Sanchez (alle ESP), Lars Boom, Robert Gesink, Bauke Mollema, Laurens Ten Dam, Maarten Tjallingii (alle NED), Grischa Niermann (GER)
Saur-Sojasun (SAU)
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Fahrer: Jérôme Coppel, Arnaud Coyot, Anthony Delaplace, Jimmy Engoulvent, Jérémie Galland, Jonathan Hivert, Fabrice Jeandesboz, Laurent Mangel, Yannick Talabardon (alle FRA)
Saxo Bank-SunGard (SBS)
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Fahrer: Alberto Contador, Jésus Hernández, Daniel Navarro, Benjamin Noval (alle ESP), Richie Porte (AUS), Chris Sörensen, Nicki Sörensen, Brian Vandborg (alle DEN), Matteo Tosatto (ITA)
Sky Procycling (SKY)
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Fahrer: Edvald Boasson Hagen (NOR), Juan Antonio Flecha, Xabier Zandio (beide ESP), Simon Gerrans (AUS), Christian Knees (GER), Ben Swift, Geriant Thomas, Bradley Wiggins (alle GBR), Rigoberto Uran (COL)
Team Europcar (EUC)
http://img835.imageshack.us/img835/7921/20110329101318trikoteur.gif
Fahrer: Anthony Charteau, Cyril Gautier, Yohann Gène, Vincent Jérôme, Christophe Kern, Perrig Quémeneur, Pierre Rolland, Sébastien Turgot, Thomas Voeckler (alle FRA)
Team Garmin-Cervélo (GRM)
http://img9.imageshack.us/img9/9440/1473439273.gif
Fahrer: Thomas Danielson, Tyler Farrar, Christian Vandevelde, David Zabriskie (alle USA), Julian Dean (NZL), Ryder Hesjedal (CAN), Thor Hushovd (NOR), David Millar (GBR), Ramunas Navardauskas (LTU)
Team RadioShack (RSH)
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Fahrer: Janez Brajkovic (SLO), Christopher Horner, Levi Leipheimer (beide USA), Markel Irizar, Haimar Zubeldia (beide ESP), Andreas Klöden (GER), Dmitriy Muravyev (KAZ), Sergio Paulinho (POR), Yaroslav Popovych (UKR)
Vacansoleil-DCM Pro Cycling Team (VCD)
http://img269.imageshack.us/img269/858/4108298686.gif
Fahrer: Borut Bozic (SLO), Romain Feillu (FRA), Marco Marcato (ITA), Bjorn Leukemans, Thomas De Gendt (beide BEL), Johnny Hoogerland, Lieuwe Westra, Wouter Poels, Rob Ruijgh (alle NED)
Die Favoriten:
Auch in diesem Jahr wird Vorjahressieger Alberto Contador als Favorit die Tour antreten. Jedoch steht der Start des Spaniers wegem dem noch ausstehenden Dopingbefundes aus 2010 (für die erhöhten Clenbuterol-Werte soll übrigens ein verseuchtes Steak verantwortlich gewesen sein) unter keinem guten Stern. Das Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes steht noch aus, doch die Anhörung Contadors wurde auf Anfang August 2011 verschoben, was für Unmut im restlichen Fahrerfeld sorgt.
Seine ersten Verfolger kommen wohl wieder aus dem Stall von Leopard Trek. Andy & Franck Schleck werden als Doppelspitze zum Angriff auf den Spanier blasen. Außenseiterchancen auf das "maillot jaune" dürften der zweimalige australische Tourzweite Cadel Evans vom Team BMC, Liquigas-Profi Ivan Basso und eventuell auch der deutsche Edelhelfer in Person von Andreas Klöden vom Team Radioshack haben. Ob es Senkrechtstarter Tony Martin schafft im Gesamtklassement unter die ersten 10 zu kommen, hängt von der Teamleistung und der Unterstüzung von HTC Highroad ab.
Bei der Frage nach dem grünen Trikot nimmt wohl der Brite Marc Cavendish die tragende Rolle des Favoriten ein. Seine beeindruckende Serie von 15 Etappensiegen seit 2008 möchte er auch in diesem Jahr weiter ausbauen. Das gepunktete Trikot des besten Bergfahrers ging im letzten Jahr nach Frankreich, Anthony Charteau trug selbiges bis nach Paris. In diesem Jahr gelten Fränk Schleck (Luxemburg) vom Team Leopard-Trek, Robert Gesink (Niederlande, Team Rabobank) und David Moncoutié (Frankreich, Team Cofidis) als Favoriten auf den Titel des besten Bergfahrers.
Fazit:
Auch wenn der Sport in den letzten Jahren von Dopingskandalen geschüttelt wurde und die Tour so mitunter zu einer Farce verkommt, werde ich mir die Rennen so gut es meine Zeit zulässt ansehen. Alleine die Anstiege in den Alpen versprechen in diesem Jahr sehr spannend zu werden. Weiterhin hoffe ich auf eine gute Form von Tony Martin, besonders jetzt nachdem er mit dem Sieg bei der Rundfahrt Paris-Nizza den bisher größten Triumph in seiner noch jungen Karriere verbuchen konnte. Bei den Favoriten um die Spitze drücke ich (wie im letzten Jahr) auch wieder Andy Schleck die Daumen, ich hoffe der Luxemburger kann Contador ähnlich gut Paroli bieten. Aber vielleicht landet am Ende ja auch jemand auf dem Treppchen den vorher niemand auf der Rechnung hatte. Ich jedenfalls freue mich auf 'le Tour' in diesem Jahr und fiebere mit Erwartung dem Samstag entgegen :)
Gesink würde ich eher zu den Anwärtern fürs Gelbe Trikot zählen ;)
Ansonsten top Beitrag :top:
Bei Klöden weiß man halt nicht, für den RS fahren wird. Da sind ja noch Brajkovic, Horner und Leipheimer, wobei ich Brajkovic als Kapitän sehe.
Das könnte heute eine Etappe für Gilbert und Co. werden.
Meine drei Favortien heute:
- Gilbert
- Voeckler
- Vinokourov
Falls es zum Massensprint kommt wird wohl kein Weg an Cavendish vorbeiführen. :kaffee:
Die Etappe kann man mit der ersten Etappe von 2008 (Brest - Plumelec) vergleichen.
Ich hätte doch wetten sollen :usad:
Übersteiger
02.07.2011, 17:11
hat Contador jetzt schon 1:20 auf Schleck? Oder nur auf den Sieger? Bzw hat Contador schon auf irgendeinen Mitstreiter 1:20 verloren?
Das Feld ist zersplittert und Contador und Schleck waren wie viele andere in der 2. Gruppe. Also sie haben die 1:20 auf Klöden, Evans und Martin verloren. ich gucke mal eben, wer noch alles vorne war. ;)
Hier ist das Ergebnis der Etappe. (http://www.letour.fr/2011/TDF/LIVE/fr/100/classement/index.html)
Edit: Andy war doch in der ersten Gruppe :)
Die großen Verlierer sind heute Sanchez, Contador (Beide 1:14 auf Schleck) und Kreuziger (1:51).
Morgen dann das Teamzeitfahren, welche Leopard bestimmt gewinnen wird und Contador wird bestimmt noch mindestens eine halbe Minute einbüßen, da ich sein Team für zeitfahrschwach halte. :)
Contador hat dazu noch den Giro in den Beinen -> Klarer Vorteil Schleck. :)
Diese Tour kann nur geil werden :sabber:
Übersteiger
02.07.2011, 18:03
Hoffen wir das Schleck's Gangschaltung dieses mal funktionsfähig ist.
Contador hat dazu noch den Giro in den Beinen
und ein Pflaster am Sack.
Diese Tour kann nur geil werden :sabber:
Was ist daran bitte geil? Wer am meisten Pillen schlucken kann? Wer die besten Pflaster hat?
Ich verstehe absolut nicht, wie man sich für diesen Mist interessieren kann. :uirre:
:rolleyes:
Überall, wo es um Geld und Ruhm geht wird beschissen ohne Ende. Aber im Fußball sind ja alle sauber...
Bei den 3 Dopingkontrollen im Jahr kann man ja keinen gedopten Fußballer finden.
Also ich komm irgendwie auch nich ganz von der Tour weg. Nehme es mir jedes Jahr wieder vor und hänge dann trotzdem fast jeden Tag bei den letzten Kilometern vor der Glotze. Früher noch exszessiver, jetz fehlt mir zum Glück die Zeit, mir das 3 Stunden am Stück anzusehen. Und ich glaube in meiner schönen, kleinen Welt sogar noch daran, dass da einige sauber sind. Der Großteil sicher nicht, damit hab ich mich abgefunden. Aber das macht es FÜR MICH nicht minder spannend.
Ich sag ja nicht, dass man sich gar nicht dafür interessieren darf, aber alleine das dieser Contador überhaupt an den Start gehen darf, ist doch eine absolute Farce.
Meine persönliche Meinung ist, dass dort KEINER wirklich sauber ist. Eine Tour hält man ohne Hilfsmittel nicht durch, da bin ich mir relativ sicher.
aber alleine das dieser Contador überhaupt an den Start gehen darf, ist doch eine absolute Farce.
Da stimme ich dir 100%ig zu ;)
Deswegen ist es noch schöner, dass er morgen nochmal Zeit auf Schleck verlieren wird. Ob der jetzt sauber ist oder nicht ist mal dahingestellt.
MAX POWER
03.07.2011, 10:56
Meine persönliche Meinung ist, dass dort KEINER wirklich sauber ist. Eine Tour hält man ohne Hilfsmittel nicht durch, da bin ich mir relativ sicher.
Der Begriff Doping an sich ist meiner Meinung nach schon ziemlich relativ. Im Grunde genommen ist es nicht wirklich ungesund, wenn die sich zwischendurch mit etwas Eigenblut wieder fit pumpen, solange das Blut dann nicht zu dick wird. Und das wird ja geprüft. Höchst hässliche Geschichte, aber wird bestimmt immer noch häufig angewendet. Dann gibt es bestimmt auch andere Hilfsmittel wie zBsp das bekannte Erythropoetin, die zwar nicht erlaubt sind, aber dennoch wohl der Gesundheit der Fahrer in begrenzten Mengen vielleicht eher unterstützt als schadet.
Ich bin mir da selber nicht sicher, was ich davon halten soll. Allein schon diese Berge hinaufzuklettern ist ja bereits krank genug, da kann ich das irgendwie nachvollziehen, wenn die bereit sind, dafür auch extrem an ihrem Körper herumzubasteln.
Schlimm wird es für mich dann, wenn so ein ehemaliger Profi mit 40 auf mysteriöse Art den Löffel abgibt.
Ich denke, die Dopingkommissionen sind sich dessen bewusst und versuchen halt primär, die Fahrer vor sich selbst zu schützen, denn die müssen wohl auch davon ausgehen, dass wahrscheinlich jeder irgendwie bescheisst.
Gesink greift doch bei jeder Tour in die Scheiße :(
Brajkovic sieht aber schlimm aus :(
EIgentlich hatte ich ihn dieses Jahr in den Top 10 gesehen :(
EDIT: Und Contador liegt auch.
Brajkovic hingegen wird die Tour wohl beenden müssen. Total benebelt gewesen und gut aussehen tut er nicht... :(
Die Übertragung ist auch n Witz.
Sturz im Feld und die zeigen ne Hubschraubersicht mit nem Kreis worin quasi das ganze Feld zu sehen ist wo dann die Gruppe um Boonen fällt :jeffkoch:
ARD übrigens mit gutem Stream. http://www.ardmediathek.de
Fahrer des Tages für mich: Tom Boonen. Irgendwie packt er noch die Karenzzeit. :)
Die Radioshakkapitäne hauen sich alle raus. Jetzt hats Horner erwischt und er hängt am Auto des Rennarztes. Klöden wohl sicher Kapitän in den Bergen.
Sehr gute Interviews auf Eurosport heute.
Eisel in bestem Amislang, hat sich über die allgemeine Fahrweise aufgeregt.
Cavendish war sichtlich geschockt, als er von Wiggins Aus erfahren hat und auch sonst gabs viel Klartext und nicht das übliche Wischiwaschi, was man aus anderen Sportarten gewohnt ist.
Heute war aber mal ein harter Tag. Etliche Stürze und 2 prominente Aufgaben (Wiggins und Boonen). Greipel aus deutsche Sicht mit einem echt unglücklichen Zug. Klar ist Cavendish der Sprintgott im Feld aber hätte Greipel einen besseren Zug gehabt wäre es sein Sieg gewesen. ich weiß, hätte hätte Fahrradkette ;).
Ich bin mal auf Sonntag gespannt. Die großen Abstände wirds rauf nach Super-Besse nicht geben aber trotzdem wird das gelbe Trikot seinen Besitzer tauschen.
Armiin14
10.07.2011, 16:00
Alter, Alter... Ich gucke zum ersten Mal nach gefühlten Jahren wieder Tour, und die fliegen alle von der Straße, spießen sich auf Zaunpfälen auf, brechen sich Schultern, Beine und alles Andere.
Auf diese Art kommt man wenigstens aus der Dopingdiskussion.
Heftigst!!
Heute schon einige schwere Stürze und Ausfälle.
Van den Broek, Zabrisikie, dazu der Sturz von Winokurow, bei dem er über die Bande in den Wald fliegt.
Flecha und Hoogerland werden von einem Teamfahrzeug richtig abgeschossen. Flecha landet "nur" auf der Straße, der Holländer wird in einen Weidezaun geschleudert und hat an den Knien tiefe Wunden. Beide fahren jedoch wieder.
Der Fahrer des Wagens hat sie ja nicht mehr alle, in der engen Situation überholen zu wollen.
EDIT:
Auf diese Art kommt man wenigstens aus der Dopingdiskussion.
Klar, das machen die mit Absicht, Order von der Tourdirektion :facepalm:
Flecha und Hoogerland werden von einem Teamfahrzeug richtig abgeschossen.
Das war ein Fahrzeug von France Télévisions Sport.
Der aktuelle Stand sieht so aus:
Van den Broek
Ist im Krankenhaus, hat ein gebrochnes Schulterblatt, eine kollabierte Lunge und wird auf Schäden an der Wirbelsäule untersucht.
Winokurow
Wird wegen der Schwere der Verletzungen in ein Krankenhaus in Paris gebracht, Becken und Ellbogen sind gebrochen.
Außerdem ist auch Klöden wegen Rückenverletzungen im Krankenhaus.
Ein weiterer Tag mit schlimmen Stürzen.
Ist Klöden denn auch gestürzt?
Ist Klöden denn auch gestürzt?
Gesehen hab ich nichts. Es wurde auch extra noch gesagt, dass gerade Klöden bisher nicht von Stürzen betroffen war.
Übersteiger
10.07.2011, 20:37
Ich habe das gerade mal mit dem auto des französischen fernsehn gesehen,dass ist schlicht und einfach unfassbar. bei van den broek kann man nur hoffen, dass er so schnell wie möglich wieder auf die beine kommt. aber das mit klöden ist mir neu. ist er ausgestiegen oder kann er weiter fahren?
Hennywise
10.07.2011, 20:54
Die dpa zitiert dazu wie folgt:
Saint-Flour (dpa) - Radprofi Andreas Klöden ist bei seinem Sturz auf der 9. Etappe der Tour de France ohne Knochenbrüche davongekommen. Der 36-Jährige wurde in einer Klinik geröntgt, dabei wurden Hämatome am Rücken sowie eine Verspannung der Muskulatur festgestellt. Morgen wolle Andreas Klöden eine Testfahrt machen und dann entscheiden, wie es weitergeht, sagte ein Sprecher des Teams Radioshack. Kapitän Klöden hatte auf der von mehreren schweren Stürzen überschatteten Etappe mehr als vier Minuten auf den neuen Tour-Spitzenreiter Thomas Voeckler verloren.
Also bis zu den Bergen sind es noch ein paar Tage hin (Donnerstag) und ich denke mal, dass er weitermacht.
Radsportler an sich sind hart im Nehmen ;) Die Chancen auf die Top 10 stehen dieses Jahr echt gut für ihn. Von daher wird er es sich zwei Mal überlegen, ob er aussteigt.
Ist eigentlich irgendein Klassementfahrer außer Andy Schleck nicht gestürzt?
Contador soll wohl laut Radsport-News.com (http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_70366.htm) Knieprobleme haben. Sieht wohl alles nach einem Toursieg für Schleck aus.
Edit:
Klöden fährt weiter! (http://www.livestrong.com/teamradioshack/news_kl-den-suffers-back-injury-stage-9/)
Concerning his injury, Andreas said, “I have a hematoma and a muscle contracture in my lower back. Tomorrow is a rest day and we have a good staff so I think they can fix me. But for sure in the next few stages I will have pain. But we will try to continue.”
Hier ein Bild von Johnny Hoogerland nach dem Sturz in den Stacheldrahtzaun.
Ich packs mal in einen Spoiler, sieht nicht ganz so schön aus.
http://lh6.ggpht.com/1j7yYus76Cl8K9WVHnT03aj2uYMRoVTlnd83QjsnmVXZdwaq_i RxdcC1cqXzkL6NeGSHZe7TX36pC-3JgX7aqw
Und er ist echt noch weiter gefahren, Respekt!
Mit 33 Stichen genäht und gestern schon wieder auf dem Rad getestet. Er macht wohl weiter.
Und Kolobnew ist positiv getestet worden und zwar auf Hydrochlorothiazid. Das wird zur Verschleierung von anderen Substanzen verwendet und sorgt dafür, dass man permanent zum Klo rennt.
Karsten Migels mit den richtigen Worten dazu:
Es ist schon verwunderlich, da berichten die der ARD angeschlossenen Radiosender eine Woche nicht über die Tour de France, gibt es aber nun den ersten Dopinfall eines "relative unbekannten" Fahrers, kommen sie (SWR3) sogar in den Nachrichten damit. Das nenne ich mal Stimmungsmache.
Viele Grüße von der Tour und eine schöne 10.Etappe.
Wobei Kolobnev natürlich kein Unbekannter ist, immerhin war er Medaillengewinner bei Olympia und Weltmeisterschaften.
GREIPEL ÜBERSPRINTET CAVENDISH :bananarock:
ETAPPENSIEG :rocka:
Weils so schön war muss heute Grafite als Avatar weichen. Heute ist Greipeltag! :discofox:
Übersteiger
12.07.2011, 16:22
Und diesesmal war es kein "Kirmesrennen" :5:
Heute hab ich mal wieder gemerkt warum ich 100x lieber bei Eurosport gucke.
Falls es jemand nochmal sehen will oder es nicht gesehen hat: Die letzten 20 Kilometer der heutigen Etappe laufen eben bei Eurosport.
Schade, da hat Greipel mit der schlechten Position im Sprint einen Sieg verschenkt. Wie der von hinten angeschossen kam hätte er heute Cav geschlagen, wenn er eine bessere Position gehabt hätte.
Hier mal der heutige Schlusssprint (lässt sich nicht einbetten)
(http://www.youtube.com/watch?v=iunfkIaGsUA)
Morgen gehts dann also zum Col du Tourmalet. Die _MUSS_ Etappe für mich, jedes Jahr! Ich hoffe auf spannende Stunden und vieles hin und her.
Hab die Tour de France bisher kaum verfolgt, worauf kann ich da hoffen Styla, haste da ne Einschätzung für mich? :wink:
MAX POWER
13.07.2011, 19:46
Schade, da hat Greipel mit der schlechten Position im Sprint einen Sieg verschenkt. Wie der von hinten angeschossen kam hätte er heute Cav geschlagen, wenn er eine bessere Position gehabt hätte.
Nee, also, sorry, aber heute war Cavendish nicht zu schlagen. Gestern war er zu früh "draussen" alleine im Wind und Greipel hat das optimal gemacht und ihn dann mit seiner ganzen Kraft knapp aus dem Windschatten noch geholt. Meistens hat allerdings Cavendish genau diesen richtigen Riecher und dann gewinnt er deutlich, so wie heute. Sein Sieg war nie wirklich in Gefahr. Wenn man genau hinschaut, war Greipel links irgendwann sogar fast dran, Cavendish zieht dann aber richtig davon.
Morgen gehts dann also zum Col du Tourmalet. Die _MUSS_ Etappe für mich, jedes Jahr! Ich hoffe auf spannende Stunden und vieles hin und her.
Hab die Tour de France bisher kaum verfolgt, worauf kann ich da hoffen Styla, haste da ne Einschätzung für mich? :wink:
Viele Ausreißversuche von Franzosen.
Ja. Ist ja der Nationalfeiertag. Da will immer ein Franzose gewinnen und da keiner so bergfest wie Schleck und Co. sind müssen sie ihr Heil in der Flucht suchen. Am bergfestesten halte ich Jerome Coppel (33. + 06' 35"). Morgen sehe ich aber auch Sandy Casar in der potentiellen Ausreißergruppe.
Morgen wird sehr lustig, da Contador am Schlussanstieg komplett hohl drehen wird. Da er auf die ganzen Bergetappen verteilt die Zeit, die er jetzt zurückliegt wett machen muss.
Auf diese Männer muss man ab morgen achten:
2. SANCHEZ Luis-Leon RABOBANK CYCLING TEAM + 01' 49"
3. EVANS Cadel BMC RACING TEAM + 02' 26"
4. SCHLECK Frank TEAM LEOPARD-TREK + 02' 29"
5. SCHLECK Andy TEAM LEOPARD-TREK + 02' 37"
7. VELITS Peter HTC - HIGHROAD + 02' 38"
8. KLÖDEN Andreas TEAM RADIOSHACK + 02' 43
11. BASSO Ivan LIQUIGAS-CANNONDALE + 03' 36"
15. GESINK Robert RABOBANK CYCLING TEAM + 04' 01"
16. CONTADOR Alberto SAXO BANK SUNGARD + 04' 07"
20. SANCHEZ Samuel EUSKALTEL - EUSKADI + 05' 01"
Luis Leon Sanchez wird wie ich finde unterschätzt. Er war letztes Jahr bei der Vuelta zehnter und bei der Tour elfter. Ansonsten konnte er bei Rundfahrten noch nicht mehr zeigen aber er hat das Potential in den Bergen mitzuhalten. Ob er es kann, weiß ich nicht. Man kann die Vuelta ja nicht mit der Tour vergleichen. Vor allem nicht bei der Besetzung.
Cadel Evans hat wohl dieses Jahr die letzte Chance die Tour zu gewinnen. Anderthalb Minuten Vorsprung auf Contador sind schon ein Polster. Er muss eigentlich am Berg nur reagieren. Im Zeitfahren sehe ich keine großen Unterschiede. Aber besser als Schleck ist er im Zeitfahren schon. Sein Glück ist es, dass er einer der wenigen Topfavoriten ist, die noch nicht gestürzt sind. Wenn das so bleibt, kann er es dieses Jahr schaffen. Sein einziger Nachteil ist sein schwaches Team, welches ihm in den Bergen wohl nicht lange helfen kann. Es kommt drauf an, wie die Form von Moinard und Morabito ist. Der rest wid sich wohl schnell verabschieden.
Die Schlecks haben wohl das beste Team für die Berge. Dazu hat Andy mit seinem Bruder den wohl mit Abstand besten Edelhelfer, der auf den letzten Kilometern nochmal Tempo machen kann. Das große Fragezeichen ist bei Andy das Zeitfahren. So wie ich es momentan sehe verliert er da auf jeden Fahrer, den ich oben genannt habe (außer Gesink und Frank) Zeit. Sein Ziel muss es ein den Vorsprung auf Contador auszubauen bzw. zu halten. Ob anderthalb Minuten bis zum Zeitfahren reichen, weiß ich nicht. Letztes Jahr hat er auf 52km knapp 30 Sekunden verloren. Ob das nun eine sensationelle Überleistung war oder er sich wirklich verbessert hat wird das Zeitfahren durch Grenoble zeigen. Es ist 10 Kilometer kürzer als das Zeitfahren des letzten Jahres. Wie gesagt: Die Zeitfahrleistung ist das große Fragezeichen.
Peter Velits wird morgen klar machen, wer der Kapitän in den Bergen ist, da Martin morgen mächtig an Zeit verlieren wird. Tony Martin ist halt kein Rundfahrer. Nun aber zurück zum jungen Slowenen. Letztes Jahr wurde er bei der Vuelta dritter und konnte Fahrer wir Frank Schleck und Joaquim Rodriguez hinter sich lassen. In muss man in Hinsicht auf die Top 10 nennen. Seit Jahren wurde er als Jahrhunderttalent gehandelt und nun zeigt er sein Potential. Er kann Zeitfahren (u.A. Etappensieger der 17. Etappe der letzjährigen Vuelta) und Klettern. In den Bergen wird es aber nicht reichen, um sich mit Contador und Schleck zu messen. Leider musste er für Cavendish arbeiten und hat so schon wichtige Körner gelassen).
Unsere deutsche Tourhoffnung Andreas Klöden ist leider während der neunten Erappe zusammen mit Vinokourov diese Böschung runtergestürzt und klagt seitdem über starke Rückenschmerzen. Am Ende der besagten Etappe hat er auch minimal Zeit verloren, da er im Finale nicht aus dem Sattel gehen konnte. Er hatte eine klasse erste Saisonhälfte, in der er u.A. die Baskenlandrundfahrt und eine Etappe bei Paris-Nizza gewonnen hat. Ich sah ihn als Anwärter für das Podium, doch man weiß nicht, wie er mit seinen Rückenproblemen in den Bergen mithalten kann. Morgen wissen wir genaueres. Im Zeitfahren gehört er noch zu den Topleuten im Feld. Nicht auf einem Niveau mit Martin und Cancellara aber für einen kompletten Rundfahrer reichts. Es ist wohl wie bei Evans die letzte Chance bei der Tour gut abzuschneiden. Ich würde es ihm von Herzen gönnen. Wo anders Tourkapitän wird er wohl nie mehr und jünger auch nicht. Dazu hat er in den Bergen einen Leipheimer als Helfer.
Ivan Basso ist das große Fragezeichen. Im Frühjahr schwer gestürzt und den Giro ausgelassen. Bei der Dauphinée führ er allen hinterher und verlor viel Zeit. Hat er sein wahres Gesicht noch nicht gezeigt oder ist er dieses Jahr nur Statist?
Wie die letzten Jahre gehörte Robert Gesink zu den vielen Sturzopfern der ersten Tourwoche. Bei den Hügeletappen sah er wahrlich nicht gut aus und verlor nochmal minimal Zeit. Ein Gesink in Topform könnte in die Top 5 fahren. Fürs Podium fehlt ihm die Qualität im Zeitfahren. Er muss also in den Bergen alles aus sich rausholen.
Nun kommen wir zum dreimaligen Toursieger Alberto Contador. Er war wohl der größte Pechvogel der ersten Woche. Eine Minute verlor er auf der ersten Etappe anch einem Sturz, wo er in der zweiten Hälfte des Feldes war. Dann ist er in den folgenden Etappen selber zwei Mal gestürzt. Sei dem zweiten Sturz klagt er über Knieprobleme. Schauspielert er nur, um die Konkurrenz in Sicherheit zu wiegen oder ist da war dran? Man darf auch nicht vergessen, dass er einen Giro, den er dominiert hat in den Beinen. Ich sehe ihn nicht in Topform. Eventuell irre ich mich auch. Ab morgen muss er attackieren. Eine gute Ausganglage sieht anders aus.
Nun kommen wir zum letzten Kletterer: Der Abfahrtsmeister Samuel Sanchez. Wie Contador hat er auf der ersten Etappe Zeit verloren. Dann kam noch das Teamzeitfahren, welches ihm wohl schon das Genick gebrochen haben kann. Sein Team kann ihm wohl auch nicht groß in den Bergen helfen, also ist er auf sich alleine gestellt. Im Zeitfahren ist er Mittelmaß, also verliert er auf Contador oder Evans dort wichtige Zeit. Er muss alles auf Attacke setzen, wenn er noch ums Podium mitreden will.
Fazit:
Mein Podium sieht wie folgt aus:
1. Evans
2. Schleck
3. Contador
Der Kampf um die Top 10 wird sehr spannend.
4. Klöden
5. S. Sanchez
6. F. Schleck
7. Velits
8. L.L. Sanchez
9. Gesink
10. Basso
Hoffentlich habe ich mich jetzt nicht voll zum Otto gemacht, wenn ich mit meinen Prognosen komplett daneben liege :ulaugh:
Ich entschuldige mich für eventuelle Rechtschreibfehler aber ich bin ziemlich Müde und dadurch nicht 100%ig konzentriert.
Das ganze mal in Sternen:
*****
Evans, A. Schleck
****
Contador
***
F. Schleck, S. Sanchez, Klöden (falls der Rücken mitmacht)
**
Velits, L.L. Sanchez
*
Basso, Gesink
Eigentlich darf man nur für Cadel Evans sein bei der Tour. Unglaublich sympathischer Typ und letztes Jahr die Tour mit nem Ellenbogenbruch zu Ende gefahren und er sah bisher für mich auch am fittesten aus bei den Etappen durchs Zentralmassiv. Ich würde es ihm von Herzen gönnen :)
Eigentlich darf jeder der oben genannten die Tour gewinnen, nur nicht Contador.
Ich habe jetrzt auch nur die genannt, die nich mit mehr als 10 Minuten in die Berge gehen. Z.B. fehlt Kreiziger, welcher schon eine Stunde Rückstand hat. Ich dachte mir eben nur: WTF? :eek:
Ist der irgendwann mal so schwer gestürzt? Leider verliert man bei den Stürzen oft den Überblick aber eine Stunde Rückstand sind echt heftig.
Evans kann ich mir als Sieger nicht vorstellen. Am Berg Er muss eigentlich am Berg nur reagieren. ist doch eher die Frage, ob er wirklich den Angriffen von Schleck und Contador folgen kann. Evans habe ich meist eher in einer Art JU Pose erlebt. Warten, Mitfahren, aber wenn der richtige Antritt kommt, dann geht es nicht schneller.
Aus meiner Sicht wird das wieder ein Duell Schleck vs Contador und die Frage, die zu klären sein wird ist, ob es Contador gelingt einmal Schleck am Berg wirklich Zeit abzunehmen. Wenn ja, dann gewinnt er auch dieses Jahr wieder. Wenn nicht, gewinnt wohl Schleck. Die Teams spielen mMn am Berg eh nicht diese entscheidende Rolle, wie es so oft rübergebracht wird. Es ergibt sich immer automatisch eine Gruppe mit den Favoriten und dann kommt es auf die Beine jedes Einzelnen an. Klar kann dein Teamkamerade mal das ein oder andere Loch zu fahren, aber wenn man selbst nicht kann, dann bringt es einem auch nix.
Ist der irgendwann mal so schwer gestürzt? Leider verliert man bei den Stürzen oft den Überblick aber eine Stunde Rückstand sind echt heftig.
Ist der nicht letztens gestürzt und hatte dann was am Handgelenk? Ich meine, es war auf der Etappe, auf der auch Leipheimer in die Leitplanke gefahren ist.
Stimmt aber schon, dass man dieses Jahr wirklich den Überblick verlieren kann.
EDIT: Ganz vergessen, dass ich dem bei Twitter folge.
Fast stage today on#TDF!Finally bigger roads and felt a little better(less pain on wrist),that's very important,I'm confident for next days!
My wrist isn't broken,but I'm still suffering after today crash in #TDF !it was crazy day! http://yfrog.com/kgn7nhej
Nee, also, sorry, aber heute war Cavendish nicht zu schlagen. Gestern war er zu früh "draussen" alleine im Wind und Greipel hat das optimal gemacht und ihn dann mit seiner ganzen Kraft knapp aus dem Windschatten noch geholt. Meistens hat allerdings Cavendish genau diesen richtigen Riecher und dann gewinnt er deutlich, so wie heute. Sein Sieg war nie wirklich in Gefahr. Wenn man genau hinschaut, war Greipel links irgendwann sogar fast dran, Cavendish zieht dann aber richtig davon.
Ich sehe das anders. Cavendishs Vorteil im Gegesatz zu den anderen Sprintern ist sein (fast immer) perfekt organisierter Sprintzug. Er muss quasi nichts tun um sich in Position zu bringen.
Eigentlich hat Omega auch einen guten Zug, doch die kriegen ihn einfach nicht richtig aufgebaut (Gilbert - Sieberg - Roelandts - Greipel) und Greipel muss sich teilweise selbst in Position bringen. Wenn die den Zug mal richtig hinbekommen, kann man Cavendishs Dominanz beenden. Natürlich ist Cavendish der beste Sprinter im Feld aber zwischen ihm und Greipel sehe ich jedoch keinen so großen Unterschied.
Nun mal was anderes. Omega Pharmas Taktik für die Berge ist verdammt geil :ulaugh::
Tempo am Berg machen damit Cavendish die Karenzzeit nicht packt und Gilbert sich das grüne Trikot holt. :geberdim:
Ich denke, dass man ihn in vielen Ausreißergruppen sehen wird, da er die Punkte im Zwischensprint holen will.
MAX POWER
14.07.2011, 10:40
Natürlich ist Cavendish der beste Sprinter im Feld aber zwischen ihm und Greipel sehe ich jedoch keinen so großen Unterschied.
Cavendish hat 17 TdF Etappen mehr als Greipel gewonnen. Also ich sehe da schon einen kleinen Unterschied.
Greipel fährt seine erste Tour. Cavendish ist schon seit 2008 dabei ;)
Fotostrecke der ersten 10 Tage. Klasse , aber auch ekelige Bilder dabei. Und Voeckler sieht auf dem Siegerbild aus wie 45.
http://www.theatlantic.com/infocus/2011/07/tour-de-france-2011---part-1/100105/
Übersteiger
14.07.2011, 12:20
Auf diese Männer muss man ab morgen achten:
Cadel Evans.
Die Schlecks
Andreas Klöden
Ivan Basso ist das große Fragezeichen.
Alberto Contador
Erstmal finde ich es wunderschön wenn jemand zur Tour ein solchen Beitrag verfasst. Gerne öfter. Ich schaue die Tour nun auch schon seit Jahren, warum weiß ich eigl garnicht? Vllt. weil es immer noch spannend ist wenn sie sich da an den Bergen ein Feuerwerk der Attaken liefern. Gedopt haben sie früher auch schon. Ausserdem ist Doping nicht nur ein Problem des Radsports sondern generell ein Problem des Ausdauersports.
Hier mal meine Prognose:
Contador wird auf jeden Fall heute attakieren was das Zeug hält. Einer der beiden Schlecks wird aufjeden Fall folgen können. Das war es dann allerdings auch. Evtl ist jemand bei den beiden dabei den wir jetzt hier noch garnicht auf dem Schirm haben (ähnlich wie Mayo damals bei Ulle und Armstrong)
Dannach denke ich mal wird sich eine Gruppe der Gesamtklassmentfahrer sammeln. Mit dabei Erwarte ich Klöden, Martin, Basso, Evans und die üblichen verdächtigen.
Gesamtklassement
Ich denke hier wird kein Weg an Contador oder einer der Schlecks vorbei führen. Evans ist für mich definitiv zu schwach. Klöden fährt in den Bergen immer vorne bei den "großen Jungs" mit, hat aber noch nie selber Attacken setzten können.Hinzu kommt seine Verletzung. Basso ist halt wie du sagst ein echtes Fragezeichnen. Achja, hoffentlich unterschätzt du den Martin, auf den bin ich heute mal echt gespannt. Ist ja ein begnadeter Zeitfahrer.
So das war es von mir, hoffe es geht irgendwie ansatzweise auf :netzer:
Tony Martin? Ich habe nix anderes erwartet, als das die Prognosen und Hoffnungen wieder um einiges höher sein werden, als das was er dann leisten kann.
Auch wenn es am Ende noch ein paar Zeitabstände gab. Für eine klassische Bergankunft war gerade am Schlussanstieg herzlich wenig los. Was man aus früheren Jahren kannte, dass wenigstens 2,3 Leute mal versuchen die Gruppe zu sprengen, fehlte komplett. Recht langweilig. Voeckler sehr ordentlich.
...Was man aus früheren Jahren kannte, dass wenigstens 2,3 Leute mal versuchen die Gruppe zu sprengen, fehlte komplett. Recht langweilig...
Korrekt. Ergo Giro ist viel geiler.
Trotzdem: Basso + Cunego :rocka:
Also bei Gesink und L.L. Sanchez lag ich mal voll daneben :usad:
Velits leider mit Materialproblemen (2 komplette Fahrradwechsel plus ein Reifenwechsel) (EDIT: er liegt ja "nur" 6 Minuten zurück, dachte es wäre mehr) :(
Martin wie erwartet und Klöden hat mit den Schmerzen doch mehr zu kämpfen :(
Contador verliert wieder Zeit auf Andy und was wichtiger ist auf Evans :)
Samu Sanchez mit nem klasse Ritt :rocka:
Zum Schluss nochmal ein fettes :sabber: für Leopards Taktik.
Der Schlussanstieg war an sich sehr langweilig doch dafür gingen die letzten km etwas mehr ab. Ist ja ein gutes Zeichen dafür, dass man kräfte sparen MUSS und nicht wie 2007 ein Wettsprinten á lá Contador vs. Rasmussen stattfindet.
MAX POWER
15.07.2011, 00:05
Korrekt. Ergo Giro ist viel geiler.
Trotzdem: Basso + Cunego :rocka:
Basso sah heute ganz stark aus. Dass der sogar angreift, damit hätte ich nicht gerechnet. Das ist neu. Cunego schätze ich weniger stark ein.
Cunego konnte dranbleiben, weil es heute wenig Attacken gab, wobei ich ihm den "Durchbruch" wünschen würde. Aber wenn da richtig Action ins Feld kommt sehe ich ihn weiter hinten.
Basso war aber wirklich überraschend. Er hatte wohl eine perfekte Vorbereitung und mal alle Kritiker getäuscht.
Klar, wahrscheinlich wirds für Cunego nicht für ganz vorne reichen. Aber ich würde es ihm wünschen; ich finde ihn einen der sympatischsten Fahrer im Feld. Leider konnte er nach seiner Hammersaison 2004 die riesigen Erwartungen nicht immer erfüllen.
Klöden hat aufgegeben. War nach seinen Stürzen irgendwie klar. :(
Klöden ist ausgestiegen. :(
edit: Ach, komm..
MAX POWER
16.07.2011, 16:24
Jetzt habe ich den ganzen Nachmittag auf einen Angriff eines Spitzenfahrers gewartet und dann kommt einfach Nichts. :grummel:
Übersteiger
16.07.2011, 16:30
Alles Weicheier geworden!
MAX POWER
17.07.2011, 10:51
Der Giro war dieses Jahr um Einiges interessanter. Da hat wenigstens jeder Vollgas gegeben. Ich verstehe nicht, warum man sich in einer Bergankunft nicht getraut, auch mal etwas zu wagen. So viele Gelegenheiten gibt es dieses Jahr bei der Tour nicht.
Übersteiger
17.07.2011, 11:21
Allen voran verstehe ich nicht was die Schlecks mit ihren halbherzigen Attaken wollen? Wenn sie dann mal ein kleines Loch gerissen haben nehmen sie das Tempo wieder raus. Wenn die mal voll durch fahren würden, dann hätten sie schon längst Zeit auf die Anderen gut gemacht. Stattdessen lassen sie immer Evans, Contador und Co wieder ran fahren.
Sie wollen wissen, ob Contador und Co. reagieren. Sie müssen die Löcher zufahren. Das kostet Kraft. Beide wollen ihren Vorteil ausnutzen: Sie sind zu Zweit. Die anderen sind isoliert und müssen das Loch selber zufahren oder hoffen, dass es wer anders tut. Sie wollen ihre Konkurrenz kaputtfahren.
Ich verstehe nicht, warum man sich in einer Bergankunft nicht getraut, auch mal etwas zu wagen. So viele Gelegenheiten gibt es dieses Jahr bei der Tour nicht.
:dito:
Teilweise haben die Fahrer wohl Angst ihre Körner bei einer Attacke, die wohl nichts bringt auszunutzen. Aber in den Alpen wird das besser.
Mein persönlicher Sieger in den Alpen ist Samuel Sanchez. Ein Etappensieg in der Heimat der Basken und zirka eine Minute aus die Konkurrenz gut gemacht. Nun hat er anderthalb Minuten Rückstand auf Andy Schleck und 15 Sekunden Vorsprung auf Contador.
Übersteiger
17.07.2011, 11:54
Sie wollen wissen, ob Contador und Co. reagieren. Sie müssen die Löcher zufahren. Das kostet Kraft. Beide wollen ihren Vorteil ausnutzen: Sie sind zu Zweit. Die anderen sind isoliert und müssen das Loch selber zufahren oder hoffen, dass es wer anders tut. Sie wollen ihre Konkurrenz kaputtfahren.
:dito:
Teilweise haben die Fahrer wohl Angst ihre Körner bei einer Attacke, die wohl nichts bringt auszunutzen. Aber in den Alpen wird das besser.
Mein persönlicher Sieger in den Alpen ist Samuel Sanchez. Ein Etappensieg in der Heimat der Basken und zirka eine Minute aus die Konkurrenz gut gemacht. Nun hat er anderthalb Minuten Rückstand auf Andy Schleck und 15 Sekunden Vorsprung auf Contador.
Und wann wollen sie das denn bitte mal ausnutzen? Nee, da muss ma ne Attacke mit bumms kommen! Dieses ständige halbherzige attackieren kostet denen doch selber massig Kraft.
Sie wollen ja errreichen, dass Contador mit unregelmäßigen Antritten der Zahn gezogen wird. Die ständigen Tempowechsel können das bei halbherzigen Attacken auch reichen. Aber dann MUSS echt eine mit Bumms kommen. Haste schon recht.
MAX POWER
17.07.2011, 13:13
Ich verstehe das nicht. Auf dem Berg kann man ja eigentlich einfach losfahren, wenn man sich gut fühlt. Dieses Taktieren macht für mich keinen Sinn. Was die Schlecks machen, ergibt für mich keinen Sinn. Aber auch das Anziehen von Basso, nur um danach wieder abzubrechen, fand ich sinnlos. IMHO hätte er das knallhart durchziehen müssen und sich nicht darum kümmern, ob die Anderen hinterherfahren. Irgendwann wäre ja vielleicht einer abgehängt worden.
Bei Eurosport sagte Andy eben, dass Fränk sich nicht 100%ig gut fühlte. Daher gab es keine "richtige" Attacke. Hört sich so an, als ob Frank der Kapitän ist.
Aber auch das Anziehen von Basso, nur um danach wieder abzubrechen, fand ich sinnlos. IMHO hätte er das knallhart durchziehen müssen und sich nicht darum kümmern, ob die Anderen hinterherfahren. Irgendwann wäre ja vielleicht einer abgehängt worden.
Basso hat nicht abgebrochen, er ist einfach sein Tempo hochgefahren. Wenn einer das Tempo beschleunigt hat, wurde er kurz abgehängt, nur um dann wenn die Attacke vorbei war wieder zurückzukommen und plötzlich mit seinem konstanten Tempo vorne weg zu fahren.
Das hat nicht viel mit dem Basso zu tun, der sich mit Armstrong duellierte, es ist dafür aber auch eine deutlich 'natürlichere' Fahrweise.
Mal sehen, ob er in den Alpen noch stärker wird, dann könnte er durchaus noch einiges bewirken.
Nicht nur der Fahrstil der Spitzenfahrer und das Mithalten von Voeckler, sondern auch die Zeit, die man für den Schlussanstieg gebraucht hat im Vergleich mit ehemaligen Siegern wie Pantani oder Armstrong, spricht deutlich dafür, dass momentan zumindest kein besonders effektives Doping betrieben wird.
EPO scheint zur Zeit nicht benutzt zu werden und Blutdoping ist teuer und bringt auch keinen riesigen Leistungssprung.
Daher denke ich schon, dass wir die sauberste Tour seit langem sehen. Ob das jetzt wirklich spektakulär anzuschauen ist, ist ne andere Frage...
MAX POWER
17.07.2011, 21:43
Basso hat nicht abgebrochen, er ist einfach sein Tempo hochgefahren.
Ich hatte das Gefühl, dass er teilweise sein Tempo gedrosselt hat, weil er vielleicht sauer war, dass keiner mitführte.
DAS wäre auch verständlich. Ich würde die nicht den Berg hochziehen! ;)
MAX POWER
18.07.2011, 00:40
Wieso hochziehen? Am Berg haben die nicht viel vom Windschatten. Und wenn sich Frank Schleck tatsächlich schlecht gefühlt hatte, hätte Basso ihn so abhängen können.
Es ist einfacher einem hinterherzufahren als vorneweg zu fahren. Ist auch in den Bergen so ;) Ich kenne einige Hobbyrennfahrer und die können das bestätigen.
Hat ja nix mit hochfahren zu tun. Wenn er das Ding gewinnen will oder aufs Podium muss er Gas machen und ankurbeln. Dazu fährt man ja im Normalfall ganz vorn. Bassos Problem ist das selbe die wie bei Ulle. Der fährt zu große Gänge und einen zu konstanten Tritt. Wenn einer der drei großen Favs antritt, dann kann er definitiv nicht mit. Also muss er sie zermürben und das Tempo eh schon hoch halten, sodass Attacken nix bringen.
Übermorgen will ich endlich mal Aktion am Berg sehen :grummel:
War am Samstag heilfroh, dass ich es nicht sehen konnte, als ich um Mitternacht vom Ergebnis gehört habe. Hätte ich mich nur tierisch beim Zusehen geärgert. Tour ist ein wenig wie Fußball... Warten auf den Moment. Und wenn dann eben mal so gar nichts passiert, dann ärgert man sich wegen der vertanen Zeit. Außerdem müssten die Herren Schleck und co vllt auch endlich mal an den lustigen Franzosen denken. Wenn die weiter nix machen, steht er auf einmal beim Zeitfahren noch immer in Gelb da.
Leider erst nach dem Berg eingeschaltet, aber ein sehr schönes Ergebnis. Werden die Schlecks noch richtig bereuen, dass sie als Contador seine Schwäche hatte nicht richtig angegriffen haben.
Übersteiger
19.07.2011, 16:38
Leider garnicht eingeschaltet. Aber auf ZDF kam gerade eine Wiederholung. Zu den Schlecks- selber schuld, einfach zu dämlich am Berg. Von mir aus soll Evans gewinnen, obwohl ich den eigl. nicht so töfte finde.
Leider erst nach dem Berg eingeschaltet, aber ein sehr schönes Ergebnis. Werden die Schlecks noch richtig bereuen, dass sie als Contador seine Schwäche hatte nicht richtig angegriffen haben.
Das stimmt. Ich verstehe das absolut auch gar nicht, wieso die Schlecks nicht einfach mal gemeinsam angegriffen haben. Nadelstiche hin oder her. Sollen sie mal gemeinsam da den Berg hochpeitschen und schauen was passiert. Notfalls gehen sie halt Hand in Hand über die Ziellinie. Aber dies Taktik ist komplett neben der Spur.
Jetzt wird dieses Affenkopp von Contador das Ding wieder gewinnen. Shit.
MAX POWER
19.07.2011, 22:20
Was greift dieser Affe eigentlich unter der Woche bei einer vermeintlich unwichtigen Etappe an, wenn ich arbeiten muss? Dummkopf.
Edit: Jetzt habe ich die Zusammenfassung der Etappe gesehen. War schon ein eindrücklicher Antritt von Contador. Und endlich mal mussten alle Vollgas geben. Und Basso verpennt die ganze Aktion einfach und schliesst erst später zu den Schlecks auf. Gesichtspalme. Der macht sich fast in die Hosen, wenn die Anderen anziehen. Dass er probiert seinen Rhythmus zu fahren, ist ja ok, aber das verstehe ich nicht. Meiner Meinung nach hätte er das Zeug, um sogar um den Sieg mitzufahren, aber er traut es sich wohl selbst nicht zu.
So heute wird Attackenmäßig früher gestartet.
Am vorletzten Berg geht Andy Schleck und hat inzwischen etwa eine Minute zwischen sich und die Gruppe um Contador usw. gebracht.
Go Andy! :bitte:
Was für ein Himmelfahrtskommando! Gelb holen oder mit wehenden Fahnen untergehen. Contador sieht nicht gut aus :)
Naja, soll er es mal probieren. Gerade durch diesen ewigen Anstieg am Ende glaube ich kaum, dass das jetzt sehr viel ausmachen wird. Vllt ist es auch nur ein Versuch Evans und Contador zu locken.
Ok, so wie es momentan aussieht wird er wohl die Etappe gewinnen. Hatte da im Flachstück einfach mehr von den Helfern von Evans und vorallem Vöckler erwartet. Oder auch Euskatel. 4 Helfer und kein bisschen Führungsarbeit, obwohl sie so einen guten Klassementfahrer haben.
Man die gehen auf die 4 Minuten zu. Andy in gelb :sabber:
Ach komm, Vöckler winkt nur ab. Was soll das denn? So dumm können sie doch jetzt nicht sein, dass sie sich alle anschauen und die 3 komplett ziehen lassen.
GEIL :sabber:
Contador verkackts!
Contador verkackts!
Pflaster wirkt nicht.
Ich fänd' es mittlerweile so dermaßen geil, wenn Voeckler die Tour gewinnen würde. Das hätten die vermeintlichen Favoriten sich für die Pyrenäen-Aktionen bzw. Nicht-Aktionen aber mal sowas von verdient. Aber ziemlich sicher wird er das spätestens beim Zeitfahren verreißen.
Voeckler war einfach platt, holt aber durch seine Fahrweise sogar noch zeit auf Contador raus und verteidigt gelb.
Auf die Weise hätten die Schlecks es aber auch schon mal früher versuchen sollen. Einer vorne weg, der mit Glück durchkommt und hinten kann der andere hinten draufliegen und am Ende auch noch mal attackieren.
Ich fänd' es mittlerweile so dermaßen geil, wenn Voeckler die Tour gewinnen würde.
Ich nicht. Sry, aber wie kann Vöckler auf einmal bei allen Bergetappen so gut mithalten? Das ist für mich einfach nur noch lächerlich.
Vor Evans habe ich heute den meisten Respekt, wie er sich dann 12km an die Spitze gehängt hat, um noch was zu retten.
Voeckler war schon immer drei Klassen besser mit dem gelben Shirt. Vielleicht bricht er auch morgen total ein, denn das hat ihn geschafft heute.
Und wenn der Rest sich nur belauert/keinen Bock hat, dann kommt er irgendwann eben auch wieder ran.
Er kommt ja nicht nur irgendwie ran, er fährt mit den besten 4,5 Leuten einfach so mit. Fehlt nur noch, dass der morgen gewinnt.
Hier mal die Top 20:
http://s7.directupload.net/images/110721/kw2s3cux.png (http://www.directupload.net)
Vorteil für Evans, da er der bessere Zeitfahrer ist. Fränk wird er im Zeitfahren locker einholen nur bei Andy weiß ich nicht. Das letztjährige Zeitfahren war 10 KM länger und da hat Andy auf Contador (im Zeitfahren mit Evans gleichwertig) knapp 40 Sekunden verloren. Andy sagte auch, dass er noch mehr am Zeitfahren gearbeitet hat.
Andy wird morgen garantiert nicht wie irre attackieren, da er heute viel Kraft lassen musste. Vielleicht schickt man ja morgen Fränk los. Der musste heute ja quasi nichts tun und hat dann wohl morgen die besten Beine von den Top 4. Auf jeden Fall wir Voeckler morgen sein gelbes Trikot verlieren.
das war heute alles nur taktik um frank morgen ins gelbe fahren zu lassen! :rofl::rofl::rofl:
Naja wenn Frank morgen geht muss Andy keine Nachführarbeit leisten ;)
Einige Fahrer übrigens außerhalb der Karrenzzeit. Darunter u.a. Cavendish & Gilbert. Beide allerdings "nur" mit 20 Punkten Abzug als Konsequenz.
Gilbert auch? Krass! :eek:
Es waren 87 Fahrer in der großen Gruppe.
Er hat ja zu beginn der Tour viel gearbeitet und muss wohl jetzt dafür "büßen". Theorie 2: Er hatte einen total bescheidenen Tag.
Daniel84
22.07.2011, 09:32
Ich hab da irgendwie ein schlechtes Gefühl, gestern der höchste je von ner Tour angefahrene Punkt, heute Col du Galibier und Alpe d'huez an einem Tag! Dazu die ganzen Stürze, die Tour will immer spektakulärer werden, obwohl es doch vor ein paar Jahren hieß, man müsse die Tour etwas entschärfen, damit es überhaupt ohne Mittel möglich ist, das zu schaffen. Aber wieder fliegen die Fahrer nur so die Berge hoch, Schleck war ja der Wahnsinn. Ach, ich weiß nicht...
Find ich eigentlich nicht. Heute zum Beispiel, wann gabs das mal, dass solch eine Etappe nur 100km lang ist? So sehr ist Schleck gestern auch nicht den Berg hochgeflogen, man hat ihn schon ziemlich kämpfen sehen, als er dann allein war und dann hat er auch noch mal Zeit verloren. Viel schlimmer finde ich halt einfach Vöckler. Ohne Evans hätte er gestern locker 4-5min von Andy bekommen. Selbst nichts machen, nur dran hängen, seinen Helfer noch zurück pfeiffen und sich dann feiern lassen. Dazu dann diese enorme Leistungsexplosion... für mich der Bernhard Kohl des Jahres 2011.
Mit dem Versuch von Contador kann man schon jetzt die Tourdirektion zu dieser Etappe und der nur 100KM Streckenlänge beglückwünschen. Sowas gabs doch in den letzten 15 Jahren nicht. (Landis mal ausgenommen)
Contador macht den Schleck :kaffee:
Ich glaube, dass das interessant wird :sabber:
Mal schaun, wie Andy den Ritt von gestern verkraftet hat.
Scheiße. Evans mit Defekt :(
Übersteiger
22.07.2011, 14:27
Ach kommt. Evans kann sowieso nicht mit den Besten am Berg mithalten. Troz der Leistung gestern.
Evans kann sowieso nicht mit den Besten am Berg mithalten.
? Evans ist doch bisher der einzige, der noch keinen schlechten Tag hatte^^
Aber Vöckler eben klasse. Sich beschweren, dass kein anderer Führungsarbeit leisten will. Dieser Vogel.
Aber Vöckler eben klasse. Sich beschweren, dass kein anderer Führungsarbeit leisten will. Dieser Vogel.
Man kann sich auch auf einen Fahrer einschießen.
MAX POWER
22.07.2011, 16:39
Anfeuern ist ja ok, aber diese Idioten, die sich immer in den Weg stellen. Unfassbar!
Edit: Und Contador auszubuuen muss auch nicht sein. Heute hat er viel Mut gezeigt, Vorgeschichte hin oder her.
Man kann sich auch auf einen Fahrer einschießen.
Und womit ? Wer gestern selbst keinen Schlag tut, braucht sich am Tag danach nicht zu wundern. Auch eine selten dämliche Taktik am Telegraphe gefahren. Anstatt er sich ins Feld zurück fallen lässt, wenn er vorne nicht ran kommt.
Ich seh den Toursieg nun eigentlich bei Andy.
Auch andere in den Spitzengruppen haben sich in den letzten Tagen vor der Führungsarbeit gedrückt.
Übersteiger
22.07.2011, 18:06
Ach kommt. Evans kann sowieso nicht mit den Besten am Berg mithalten. Troz der Leistung gestern.
Ohh Gott, immer diese selbst ernannten "Experten" :uthumb:
:fcbfan:
Morgen wird es spannend. Ich glaube, das Andy seinen Vorsprung ins Ziel retten kann.
MAX POWER
23.07.2011, 10:51
http://sportbild.bild.de/SPORT/sportmix/2011/07/22/hier-fliegen-die-faeuste/fg/DAB4226-20110722.jpg__22142757__MBQF-1311362081,templateId=renderScaled,property=Bild,h eight=349.jpghttp://sportbild.bild.de/SPORT/sportmix/2011/07/22/hier-fliegen-die-faeuste/fg/CYCLING-FRA-TDF2011--888961-01-07-20110722-184451.__22142570__MBQF-1311362013,templateId=renderScaled,property=Bild,h eight=349.jpghttp://sportbild.bild.de/SPORT/sportmix/2011/07/22/hier-fliegen-die-faeuste/fg/Tour_20de_20France_20cycling_20race_20stage_2019__ 22142913__MBQF-1311363622,templateId=renderScaled,property=Bild,h eight=349.jpg
Der war aber auch wirklich gefährlich aufdringlich und das schon zum zweiten Mal.
Livewette: Schleck gewinnt mit weniger als 10 Sekunden vor Evans die Tour.
Wobei ich es Evans von Herzen gönnen würde!
Hmm.. Leopard Trek ist wohl irgendwie sehr spät erst nach Grenoble gekommen und konnte sich die Strecke daher nicht angucken. Damit begründete man auch Cancellaras enttäuschende Zeit. Nicht gut für Andy.
Naja Cancellara und andere Fahrer aus dem Team können ihm ja sagen, worauf er bei der Strecke achten muss. Ich sehe das jetzt nicht so schlimm für Andy.
Hui, famose Zeit von Tony Martin. Der Etappensieg wäre für ihn nochmal ein versöhnlicher Abschluss für eine - leider wieder einmal - verkorkste Tour.
Evans noch 11 Sekunden hinter Andy Schleck!
EVANS :eek:
Wie gesagt: Ich gönne es beiden ;)
Daniel84
23.07.2011, 15:45
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Wollte er Contador ne Spritze setzen (also natürlich nur symbolisch)?? Coole Aktion. :)
Ja, wollte er :facepalm:
Ich frage mich wie der das an 2 Tagen machen konnte :rolleyes:
Demonstration von Evans, saustark. Hab ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass der jemals noch die Tour gewinnen würde. Zu oft zählte er zu den Favoriten und hat's dann immer wieder verrissen. Zu gönnen ist es ihm aber definitiv, finde, der kommt sehr sympathisch rüber.
Leider sieht es aber momentan auch so aus, als würde er Martin den Etappensieg auch noch wegnehmen. Das muss ja nun echt nich sein.. :D
evans knallt ordentlich rein und ist schon 30 sekunden vor schleck. sogar die Zeit von martin ist in gefahr.
Reicht doch noch für Martin! :top:
Glückwunsch an Evans ! So ein eindeutiges Ergebnis hatte ich nicht erwartet. Unterm Strich der absolut verdiente Toursieger, weil er einfach keine Schwäche gezeigt hat und in den entscheidenden Situation selbst das Heft in die Hand genommen hat.
MAX POWER
23.07.2011, 17:33
Wollte er Contador ne Spritze setzen (also natürlich nur symbolisch)?? Coole Aktion. :)
Was soll daran cool sein? Dieser Affe soll gefälligst den Fahrer nicht behindern.
Daniel84
23.07.2011, 17:40
Aber das Contador antreten durfte geht mir schon gewaltig gegen den Strich. Er hat ihn ja nicht vom Rad gestoßen...
Übersteiger
23.07.2011, 17:46
Ja aber er hat ihn am Arm angefasst. Das Doktor-Kostrüm an sich ist wirklich ne ganz lustige Idee. Aber man sollte doch bitte die Fahrer nicht anfassen und ihnen auch nicht den Weg versperren. Teilweise ist das schon heftig wie eng die Leute um die Fahrer stehen, da ist ja sogar eine Attacke unmöglich.
Das machts aber auch aus. So viel dabei auch immer gejammert wird, wenn dann bei den Bergetappen keiner mehr stehen würde, wäre es auch Mist. Ich fand auch, dass es dieses Jahr in Alpe d Huez gar nicht mehr so viele Fans waren.
Wie ich das gesehen habe, wollte der Typ im Doktorkostüm auch keine Spritze verpassen, sondern mit dem Stethoskop den Herzschlag am Herz selbst messen.
Das sah im TV aus wie eine übergroße Spritze ;)
So sehr ich Contador auch hasse und es mir gegen den Strich geht, dass er antreten darf kann man solche "Fans" nur dumm fínden. Vockler hat einigen auch ein paar Hiebe verpasst und sie angeschrien.
Er sagte auch, dass er sich sehr darauf konzentrieren musste, dass er nicht vom Rad fällt.
Den "Service" hatten ja alle Fahrer, als sie den Berg hoch mussten.
Wäre natürlich schon praktisch, wenn alle am Rand bleiben würden, wird aber nie passieren.
MAX POWER
23.07.2011, 20:07
Aber das Contador antreten durfte geht mir schon gewaltig gegen den Strich. Er hat ihn ja nicht vom Rad gestoßen...
Ja, und? Deshalb darf er ihn beim Rennen stören oder was? Weil es Dir nicht passt, dass er zugelassen wurde? Ich denke Doping hin oder her, bei Contador spielt eine ganze Menge Neid und verfälschtes Image mit. Dieses "Monster", das sie Leute gerne hätten, ist er nicht. Mittlerweile tut er mir sogar leid, dass er als Rennfahrer nicht ernst genommen wird, denn er hat mit seinen Angriffen diese Tour stark belebt. Und hätte er sich beim Giro nicht so kaputt gefahren, sondern sich richtig vorbereiten können, hätte er wahrscheinlich auch diese Tour gewonnen. Sauber.
Ob der Verrückte es jetzt bewusst auf Contador abgesehen hat oder nicht, ist ja erstmal scheiß egal. Fakt ist, dass die Zuschauer nicht in das Renngeschehen einzugreifen haben. Und ja, darunter fällt auch das berühren oder was auch immer der Typ da getrieben hat.
So eine scheiße kann das ganze Rennen entscheiden, und ich denke, dass nahezu jeder hier zumindest ähnlich an Contadors Stelle reagiert hätte. Während nem Fußballspiel rennt ja auch keiner auf den Platz und fast irgendwelche Spieler an.
Der Schlag war vielleicht etwas unschön, aber wie soll er sich in der Situation anders zur Wehr setzen? Er kann ja schlecht absteigen und die Sache mit ihm ausdiskutieren.
Lange Rede kurzer Sinn: Emotionale Fans, die auch aktiv an der Strecke mitfiebern tun der Tour auf jeden Fall gut, aber so eine scheiße sollte doch unterlassen werden.
MAX POWER
24.07.2011, 17:14
Schon wieder Cavendish. Was für eine Ausrede hatte Greipel heute? :marty:
Er hat ihm doch fair gratuliert. Alles gut ;-)
Ansonsten bitte ankreuzen:
Wind
Kopfsteinpflaster
Falsches Rad
zu niedriger Luftdruck
.tbc
MAX POWER
24.07.2011, 22:06
Ok, ich habe es falsch formuliert. Warum hat Greipel heute wieder nicht gewonnen, wo er doch gemäss einigen Aussagen hier eigentlich der schnellere Fahrer ist? :marty:
1. Gucke dir an, von wo Greipel losgesprintet ist.
2. Hätte Greipel diesen Zug, hätte er auch ein paar Etappen mehr gewonnen. Cav muss ja nichts tun außer zu sprinten.
3. Ich habe nie gesagt, dass Greipel besser ist als Cavendish. Viel schlechter ist er aber nicht, dass er gute Platzierungen auch ohne diesen perfekten Zug schafft. Nenne mir mehr als eine Etappe (die eine Touretappe dieses Jahr, wo er es geschafft hat lassen wir mal raus), wo Cav ohne seinen Zug gewonnen hat.
MAX POWER
25.07.2011, 09:25
Danke. :D
Man kann sich auch auf einen Fahrer einschießen.
Voeckler ist schon immer ein Affe. Mehl hat recht. Ich kann den auch nicht leiden. Rolland - oder wie der heißt - hätte die Tour deutlich besser abgeschnitten, als es Voeckler nun getan hat. Wenn er ihn nicht immer den Berg hätte hochtragen müssen. Vielleicht hätte er gar Siegchancen gehabt.
Naja lassen wir mal die Kirche im Dorf aber ja, er hätte wohl 2-3 Plätze besser abgeschnitten ;)
Lass deinen Helfer fahren wenn er der bessere ist. Siehe Ullrich.
Rolland hätte viel weniger Führungsarbeit im Wind leisten müssen und sich auch mal hinten tummeln dürfen. Das hätte Kraft gespart für Attacken. Ach, egal, ich kann diesen Voeckler einfach nicht leiden. Konnte ich noch nie.
Auf jeden Fall kann man sich in Zukunft auf Pierre Rolland freuen! ;) Hoffentlich hält er dem Druck der ganzen Nation stand.
Er galt ja schon als ewiges Talent und nun ist endlich der Knoten geplatzt.
Übrigens läuft gerade bei der Straßenradweltmeisterschaft das Einzelzeitfahren der Männer mit Bert Grabsch und Tony Martin. Zweiterer gilt heute als einer der Favoriten für Gold.
Gestern holte Judith Arndt schon bei den Frauen gold und vorgestern holte Mieke Kröger für die Juniorinnen bronze im Einzelzeitfahren. :up:
Martin überholt gleich einfachso David Millar. Kannmanmamachen.
Martin nach der Hälfte der Strecke mit knapp 20 Sekunden vor Cancellara auf Platz 1.
Tony Martin ist Weltmeister :bananarock:
Über eine Minute auf Cancellara :bigeek:
Der aber mit einem kleinen Missgeschick bei einer Kurvenausfahrt und musste komplett abbremsen. Schade für ihn, das hat ihn Bronze gekostet. Bradley Wiggins mit Silber und Grabsch vierter.
Ergebnis:
1. Martin GER
2. Wiggins GBR + 1:16
3. Cancellara SUI + 1:21
4. Grabsch GER + 1:32
5. Bobridge AUS + 2:14
6. Porte AUS + 2:30
7. Millar GBR + 2:46
8. Westra NED + 3:19
9. Dyachenko UKR + 3:20
10. Fuglsang DEN + 3:31
Hier mal die letzten 15 Minuten vom Rennen der Herren:
Irgendwie gehts Einbetten nicht... (http://www.youtube.com/watch?v=z0q05wFnyYI)
Das Ergebnis:
1. Cavendish (GBR) 5:40:27
2. Goss (AUS) s.t.
3. Greipel (GER) s.t.
4. Cancellara (SUI) s.t.
5. Roelandts (BEL) s.t.
6. Feillu (FRA) s.t.
7. Bozic (SLO) s.t.
8. Boasson Hagen (NOR) s.t.
9. Freire (ESP) s.t.
10. Farrar (USA) s.t.
Greipel mal wieder gefühlte 5 km hinter Cavendish. Der kann sich einfach nicht positionieren.
MAX POWER
25.09.2011, 18:05
Stark von Cavendish. Absolut verdienter Weltmeister. Dieses Mal hat er sogar ohne "Zug" und mit Steigung im Finish gewonnen.
Cancellara auch stark, nachdem ihm das Zeitfahren ziemlich misslungen ist. Eine Zeit lang dachte ich, dass er den Sprint sogar gewinnt. Was aber eher eine optische Täuschung war. :ugly:
Greipel hat, wie so oft, wieder mal alles versaut. Eine grössere Pfeiffe im Positionieren gibt es wohl nicht.
Greipel hat, wie so oft, wieder mal alles versaut. Eine grössere Pfeiffe im Positionieren gibt es wohl nicht.
Gerald Ciolek :ugali:
Contador werden die Siege bei der Tour 2010 und bei dem Giro 2011 aberkannt. Die Zweitplatzierten sind die neuen Sieger. (http://sport.t-online.de/alberto-contador-bekommt-sieg-bei-der-tour-de-france-2010-aberkannt/id_53794328/index)
Daniel84
06.02.2012, 12:58
Na dann herzlichen Glückwunsch an diejenigen, die (noch) nicht erwischt wurden.
Naja der Generalverdacht besteht zumindest im Radsport immer. Doch solange gegen die Schlecks, Evans und Konsorten kein ernsthafter Verdacht vorliegt sind sie in meinen Augen "sauber".
Contador wurde für 2 Jahre gesperrt und sein Vertrag bei Saxo Bank wurde aufgelöst. (http://www.sport1.de/de/radsport/newspage_516656.html)
Beide Parteien schlossen dem Bericht zufolge jedoch nicht aus, dass es nach Ablauf der Sperre zu einer erneuten Zusammenarbeit kommen könnte.
Noch am Dienstag hatte Riis erklärt: "Wir hoffen, dass man noch eine Lösung findet. Wir müssen das Urteil respektieren. Aber Alberto hat unsere volle Unterstützung, bis alles geklärt ist."
Gibts da nicht einen Ehrenkodex das man überführte Fahrer zwei Jahre nach der Sperre nicht mehr in einem Pro Tour Team aufnimmt?
MAX POWER
08.02.2012, 16:43
Was gibt es da nicht zu verstehen? Ein Arbeitgeber will dem Arbeitnehmer keine Kohle zahlen, weil dieser keine Arbeitserlaubnis hat. Und sollte er später wieder eine haben, würden sie ihn wieder bezahlen. Der Ehrenkodex gilt hier nicht, weil Riis an Contadors Unschuld glaubt.
Sportgerichtshof spricht Jan Ullrich des Dopings schuldig (http://www.ftd.de/sport/radsport/news/:radsport-sportgerichtshof-spricht-jan-ullrich-des-dopings-schuldig/60166431.html)
War ja schon klar aber jetzt wurde es vom Gericht nochmal bestätigt.
Ich finde es ziemlich unnötig, weil es auch zeigt, dass wieder 2 Maßstäbe angesetzt werden. Auf der einen Seite interessiert es mMn heute kaum noch jmd und der Wert dieses Urteils ist sehr fragwürdig, denn was soll damit noch erreicht werden? Aber der 2. Maßstab: Warum wurden einem Armstrong trotz positiven Dopingproben von 1999! nie irgendwelche Titel aberkannt?
Warum wurden einem Armstrong trotz positiven Dopingproben von 1999! nie irgendwelche Titel aberkannt?
War es nicht so, dass Armstrong EPO genommen hat, aber das damals noch nicht auf der Liste stand?
Der Radsport ist einfach nicht mehr zu retten...
Wie ich es in Erinnerung habe, konnte man es zu diesem Zeitpunkt noch nicht nachweisen. Später hat die L´Equipe das in Auftrag gegeben, aber da die B Proben verschwunden oder nicht mehr brauchbar waren, wurde das nicht anerkannt. Gab wohl 4 positive Proben 1999. Dazu dann natürlich noch diese ominöse 250.000 Euro Zahlung von Armstrong ein paar Jahre später. Aber mitlerweile ist es eh egal.
Später hat die L´Equipe das in Auftrag gegeben, aber da die B Proben verschwunden oder nicht mehr brauchbar waren, wurde das nicht anerkannt.
Ich meine, die waren zu alt, um noch als Beweismittel zugelassen zu werden. Zu der Zeit, als er was genommen hat, war es nicht nachweisbar; als man dann die B-Proben nach Jahren erneut untersucht hat, waren sie positiv.
Scheinbar in den aktuellen dt. Medien kein Thema, aber mich hat eben ein riesen Armstrongportrait in der FAZaS erschlagen. Der startet nämlich nun im Triathlon und scheint sehr sehr gut zu sein. Es ist ein Kooperation von 2 Unternehmen, die seiner Stiftung dafür 1mio zahlen. Seine Zeit bei einer Veranstaltung in Panama über die halbe Ironmandistanz war dabei aber so gut, dass er von den Cracks nun als ein Anwerter für die Top3 in Hawaii angesehen wird.
Sehr gut,kann er die Dopingdiskussion gleich in die nächste Sportart tragen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Gemeinschaft der Triathleten sich traut, eindeutig Position gegen ihn zu beziehen.
MAX POWER
08.04.2012, 12:30
Heute: Paris - Roubaix. Direkt in die Hölle.
http://autobus.cyclingnews.com/photos/2007/apr07/roubaix07/image24.jpg
Tony Martin muss operiert werden. (http://www.kicker.de/news/radsport/startseite/567396/artikel_schwerer-unfall_martin-muss-operiert-werden.html)
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