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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 2011 - Diskussionen


mr_maniac
24.12.2011, 15:17
Hier nur die Diskussionen zu diesem Thread (http://www.sofacoach.de/forum/showthread.php?p=419173#post419173).

Bunsen
25.12.2011, 17:06
Habe beide Themen mal angepinnt.

mikelchuk
03.01.2012, 14:08
Aus den Rückblicken liest man dass man 2011 entweder ein Kind bekommen hat oder ein ziemlich beschissenes Jahr hatte. Eckelhaft gewöhnliche Community hier.

Andi
03.01.2012, 14:39
Naja ich habe kein Kind bekommen und fand das Jahr nicht beschissen :ka:

Lars214
03.01.2012, 16:30
Auch bei mir war es ein gutes Jahr und zumindest ist mir kein Kind bekannt :)

mikelchuk
03.01.2012, 17:08
Dann seid ihr beiden wohl Alkoholabhängig.

Bouba
03.01.2012, 17:09
Auch bei mir war es ein gutes Jahr und zumindest ist mir kein Kind bekannt :)
s.h. auch Sheen, Charlie.

:D

Andi
03.01.2012, 17:21
Dann seid ihr beiden wohl Alkoholabhängig.

Sehr gute Menschenkenntnis :D

Dollo
03.01.2012, 20:23
:arrow: Grösste Enttäuschung des Jahres

... ohne Frau im Haus. Wobei: Ist das wirklich noch eine Enttäuschung? Achja - zudem die Feststellung, dass Essen nicht mitten im Kühlschrank spawnt. Danke Dollo.

Man hilft ja gerne. :ronaldo:

Grave Digger
03.01.2012, 20:38
Carmines Schuld!

Dollo
03.01.2012, 20:39
Das sowieso. Immer.

Micha 04
04.01.2012, 11:57
Bei dem Jahresrückblick fällt mir auf, wie unspektakulär mein Jahr eigentlich war. Klar, waren schöne Momente dabei, allen voran natürlich die legendäre Tour nach Mailand inkl. Spiel, aber das wars dann auch schon fast an Sachen, die ich ausfüllen könnte.
Zum Glück keine schweren Schicksalschläge hinnehmen müssen, von keinem entäuscht worden, und nen Kind hab ich auchnicht bekommen ;)

DabJackson
04.01.2012, 17:35
:arrow: Zitat / Aktion des Jahres (fremd)
Ami-Mädchen aus meiner Forschungsgruppe: "Why don't you go over to your European friends and speak European to them? :ronaldo:

:geberdim:

Die hat das _wirklich_ ernst gemeint?

rush
04.01.2012, 19:00
Dauert ein Gastsemester nicht länger als 4 Monate an einer US-Uni?

das f
04.01.2012, 21:49
@dabjackson

Da sind wir uns bis heute beide nicht so ganz sicher. Ist aber sonst ein cleveres Mädel, deswegen hoffe ich bis zum Beweis des Gegenteils auf Ironie. ;)

@rush

Das war kein Gastsemester, damit hätte ich in meinem Studiengang zu diesem Zeitpunkt überspitzt gesagt nur Zeit verloren. Das war ein Forschungsaufenthalt von 4 Monaten, ich war ein sogenannter "Visiting Student Research Collaborateur". Ich hab mich natürlich trotzdem in lauter Vorlesungen gesetzt, um mal zu sehen, was die Konkurrenz so treibt. :D

Waldschrat
09.01.2012, 21:58
Edit: Album des Jahres ist definitiv "Aaskereia- Dort, wo das alte Böse ruht".
Zu den Liedern des Jahres kommen "I Heart Hiroshima-Listen" und "Netsky- Memory Lane" dazu. Netsky untypisch für mich mit einem Drum n´ Bass Stück was aber häufig lief und vor allem immer an den besseren Abenden lief.

Waldschrat
10.01.2012, 09:37
Splashi, darf man Fragen was du ausbildungstechnisch machen wolltest, was nun nicht hinhaut und warum haut es nicht hin?

Splashi
10.01.2012, 09:55
Ja. Ich war felsenfest davon überzeugt später das zu machen, was ich nun seit geraumer Zeit und mit steigender Qualität in meiner Freizeit gemacht habe: Videoschnitt und Co. Ich hatte hier ja auch schon diverse Sachen von mir geposted. Es macht mir einfach Sauspaß und mit der Übung entwickelt man auch einen gewissen Blick dafür, wobei die Erfahrungen, die ich dafür mitbringen würde zumindest oberer Durchschnitt wären.
Dementsprechend hatte ich mich auf eine Ausbildung zum Videoeditor hier in und um Berlin beworben, jedoch ist es da mit Ausbildungsplätzen wie mit Spielern, die Magath nicht haben will. Es ist sehr selten einer zu finden. Die Tätigkeit ist als Ausbildungsberuf noch recht neu und in meiner Gegend gab es dafür ganze 4 Stellen, auf die ich mich dann natürlich beworben habe, daraufhin zu 2 Gesprächen eingeladen wurde, bei der eine Firma sich nach dem Gespräch sehr positiv zeigte, sich jedoch dann nie wieder meldete sowie Nachfragen ignorierte und die andere Firma ein Vorpraktikum vorort voraussetzte, dass sich mit meinem damaligen Zivildienst noch überschnitt.
Deshalb gab es für mich die Alternative Praktikum, was im Bereich der Medienheinis und sonstigen Koksern immernoch sehr brauchbar ist.

Bei dem Praktikum durfte ich jedoch mehr hinter die Kulissen gucken, als mir vielleicht lieb war. Ich hatte mich natürlich über den Berufsalltag informiert, aber es selbst mitzuerleben, wie es in der realen Arbeitskette aussieht, bot viel Einsicht.
Um euch übertriebene Beispiele und einigermaßen lustige Metaphern zu ersparen: Ich stelle fest, dass es das nicht sein wird, was ich beruflich machen möchte, obwohl ich vorher mir nie etwas anderes vorstellen konnte. Die Rahmenbedingungen, auch wenn es nur ein Praktikum war, zeigten mir deutlich, dass ich was anderes brauche. Deshalb bin ich nun dabei mir bewusst zu machen, was die Alternative zur angeblichen Alternativlosigkeit sein soll.

Waldschrat
10.01.2012, 10:14
Wie sehen die Rahmenbedingungen denn aus?
Aus Erlebnissen eines Bekannten in dem medialen Gewerbe kann ich sagen, dass Pepp, Koks usw. doch recht angesagt sind... Also, hau mal eine Geschichte raus (außerdem zwinge ich dich so wieder mehr zu posten!)

Splashi
12.01.2012, 13:11
(außerdem zwinge ich dich so wieder mehr zu posten!)

Auf diesen psychologischen Anfängertrick falle ich unter Garantie rein.

Leider muss ich vorab enttäuschen, es gibt keine Geschichten, in denen ehemalige Arbeitskollegen mit so groß geöffneten Pupillen, dass ich dachte deren Augenfarbe sei schwarz, mich in zwielichtige Räume zu "Besprechungen" mitnahmen und ich mir wünschte lieber nicht gefragt zu haben, wofür man dieses lustige Instrument denn noch alles benutzt.
Es waren ganz langweiliger Weise nur die Rahmenbedingungen für den Beruf eines Cutters, die ich mir naiver Weise anders vorstellte. Zugegebenermaßen bin ich bislang so verwöhnt gewesen, dass ich nur Sachen gemacht habe, die mir einigermaßen Spaß bereitet haben, da ich irgendwie am Prozess vorab beteiligt war. Ich war zwar nicht so naiv zu denken, dass meine Arbeit nur Spaß, Spaß und Spaß ist, sondern nebenbei auch noch Jux und Dollerei ist, aber dennoch habe ich gesehen, wie das Prinzip in der professionellen Filmwelt ist.

Du kannst Filmschnitt, gut, dann sitzt du tagelang abgeschottet in deinem Raum, erfährst am Tag der Anreise das erste Mal, was du überhaupt machen sollst, machst das dann nach Plan, lässt dir von dem Kunden dann sagen, wie du deinen Job dann eigentlich zu machen hast, gehst seinen Verbesserungsvorschlägen nach und dann machst du Gaul dich vom Acker.

Hinzu kommt, dass die Arbeits- und Lohnbedingungen der ganzen Branche auf dem absteigenden Ast sind. Früher konntest du dich als Cutter einreihen neben Bildhauern und Schustern, weil es ein seltenes Handwerk war, was du beherrschtest. Heute hat jeder das Werkzeug zuhause und die Anleitung steht für jeden lesbar im Internet. Da ist die Austauschbarkeit des Einzelnen so groß, dass du wenig Wahl hast. Deshalb gibt es in dem Bereich so gut wie keine Festanstellungen, alles Freelancer, die im Regelfall so flexibel mit Ort und Zeit sein müssen, dass ein geregelter Alltag und Wohnsitz keinen Platz hat. Da wird das Schicksal der Schauspieler geteilt. Für viele sicher aufregend und abenteuerlich. Für mich zu unsicher, um mich darauf fixieren zu wollen.

Ich habe da für mich beschlossen, dass ich meine Leidenschaft dafür dann lieber Leidenschaft sein lassen möchte und Projekten nachgehe, die mir gefallen, mich interessieren und an denen ich selbst mehr mitwirken kann. Wenn das ein Selbstläufer nach oben wird, habe ich da natürlich nichts dagegen. Andernfalls möchte ich lieber - und jetzt wird es ausgelatscht - was "Vernünftiges" machen. Mich beschlich nämlich nach einer Woche bei meinem Praktikum auch immer das Gefühl nichts Sinnvolles vollbracht zu haben, womit ich selbst auf Dauer schwer zurecht kommen würde. Das lag natürlich auch daran, dass ich in der Werbebranche war.
Irgendjemand meinte mal, dass sei eine Krankheit der Ossi-Erziehung, etwas Vernünftiges machen zu wollen. Das kann ich nicht einschätzen, aber mit brotloser Kunst werde ich mir nicht meine Brötchen verdienen wollen.

Lars214
12.01.2012, 13:53
Ich hatte auch vor meinem jetzigen Studium ernsthaft mit dem Gedanken gespielt in die Richtung Cutter zu gehen. Aber genau das von dir Beschriebene hielt mich sozusagen davon ab. Man ist halt nicht frei und macht seinen Film, sondern eher sture Fließbandarbeit mit Zeitdruck, mäßiger Bezahlung und Pipapo. Dazu die Schwierigkeit überhaupt erstmal einen vernünftigen Arbeitsplatz zu bekommen. Die Stellen neben Peter Jackson beim neuen Hobbit Film sind ja nicht gerade zahlreich.

Sofakick
16.02.2012, 18:57
Ui habt ihr schon gesehen!?
http://www.computerbase.de/news/2012-02/facebook-startet-account-verifizierung/

Thrasher
16.02.2012, 19:05
Die Aktionäre wird's freuen.

Lucky
16.04.2012, 10:21
Könnte jemand bitte die 2011er Threads abpinnen? Wird ganz schön voll hier oben. :thx: