Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Studenten - Für Deutschland keinen Finger krumm, 60 Semester Minimum
Micha 04
01.02.2012, 16:08
Mathematiker :hardlove:
Zur Vorbereitung auf die Mathe-Klausur hab ich dann endlich mal angenfangen, alte Klausren zu rechnen. Am Ende der Klausur kommt dann auch nen MC-Teil dran, unter anderem zur Grenzwertberechnung. Typische Antwortmöglichkeiten, wohin der Grenzwert der Folge geht sind natürlich alle dabei, sprich +- unendlich, 0 und sonstige Aufgabenspezifische Lösungen.
Und bei _jeder_ Aufgabe ist eine Antwortmöglichkeit 42.
Denke nicht, für nen 2. Ligaspiel ist es mir anfang Februar einfach viel viel viel zu Kalt :mourinho2: Reicht mir, dass ich Sonntag schon bei diesen Temperaturen auf dem Platz stehen muss :bitte:
Chinesisch reizt mich auch, (mc)alex, die Frage ist halt ob es sich wirklich lohnt da der Sprachgebrauch im Berufsleben bis dato doch relativ eingeschränkt ist, oder seh ich das falsch?
(mc)alex
01.02.2012, 16:21
Ist sicher mehr oder minder völlig unnötig und überflüssig, außer du willst vielleicht in den Vertrieb oder Einkauf, wo man ggf. mal nach China muss.
Aber ansonsten ists wohl eher aus Spaß.
Kennt sich hier jemand gut mit GML aus?
Ein bisschen. Vielleicht kann ich helfen?
Sofern du Geography Markup Language meinst :D
Ach, das ich nicht sofort an dich gedacht habe -.-
Ja, ich meine die Geography Markup Language.
Es geht um eine alte Klausuraufgabe:
Schreiben Sie eine GML-Datei mit Simple Features zu folgenden Geodaten. (Auf eine fehlerfreie Syntax kommt es nicht an!)
Neben den IDs sind bei den 4 Features nur noch ihre jeweilige Objektart und die geometrischen Eigenschaften gespeichert. Die Features sind durchnummeriert (die IDs):
1 ist ein TP mit dem PKZ 4309000021, bei 2,3 und 4 handelt es sich um einen Wald und zwei darin liegende Seen. Alle Koordinaten sollen im Bezugssystem EPSG:1234 gültig sein.
Koordinaten:
TP: 24;33
Viereck(Wald): 41.;16 48;48 120;57 126;23
Dreieck 3(See): 56;27 68;40 75;34
Dreieck 4(See): 95;30 100;56 110;51
Eine komplette Lösung wäre natürlich super^^
Mein Hauptprobleme:
- werden die IDs automatisch vergeben oder muss man sie extra festlegen?
- muss ich den EPSG-Code bei jedem Objekt neu angeben oder kann man das iwie am Anfang festlegen?
- muss ich die Seen zusammen mit dem Wald in einen großen Block verarbeiten? Wie würde das in etwa aussehen?
Mit den ID's bin ich mir nicht sicher. Wird das nicht einfach mit einer FID gelöst, die das GIS dann lesen kann?
Den EPSG Code muss man immer in den Objektanfang mit rein nehmen.
Also:
< Polygon srsName="EPSG:1234">
< outerBoundaryIS>
< LinearRing>
< coordinates>
blabla
< /coordinates>
< /LinearRing>
< /outerBoundaryIS>
< /Polygon>
Da die Seen eigenständige Objekte sind, musst die diese auch spezifisch definieren, wenn du auf diese dann per Webgis zugreifen willst.
Du kannst sie aber quasi aber auch aus dem Wald rausschneiden, wenn du nur den Wald darstellen willst ohne die Seefläche.
Dann einfach noch
< innerBoundaryIS>
< coordinates>
blabla Koordinaten See1
< /coordinates>
< /innerBoundaryIS>
< /Polygon>
dazufügen. Dann hast du ein "Loch" im Wald Polygon.
Wenn du das See Objekt neu erstellst, legst du diese nur über/in den Wald.
Ich hoffe das war verständlich :D
Alle Angaben ohne Gewähr, ich hab erst einmal eine GML geschrieben.
Edit: Ohne die Leerzeichen nach den < . Keine Ahnung warum dann nichts angezeigt wird :ka:
Ok, dann muss es also doch so gemacht werden wie ich es mir gedacht hatte.
Schade das man den Code nicht einmal zu Beginn festlegen kann.
Mit den IDs ist das natürlich noch nicht ideal.
Bei meinem Versuch hatte ich zu jedem Objekt noch einen <ID></ID> Block.
Außerdem einen Punkt <classification> um die Objektart anzugeben (oder ist damit die Festlegung von Point bzw Polygon gemeint?)
Der Code würde bei mir aktuell so aussehen:
< Aufgabe4>
< Punkt>
< classicication> TP < /classification>
< PKZ> 4309000021 < /PKZ>
< PunktGeometry>
< Point srsName="EPSG:1234">
< coordinates>
blabla
< /coordinates>
< /Point>
< /PunktGeometry>
< /Punkt>
< Wald>
< classicication> forrest < /classification>
< Polygon srsName="EPSG:1234">
< outerBoundaryIS>
< LinearRing>
< coordinates>
blabla
< /coordinates>
< /LinearRing>
< /outerBoundaryIS>
< /Polygon>
< /Wald>
< See1>
< classicication> sea< /classification>
< Polygon srsName="EPSG:1234">
< outerBoundaryIS>
< LinearRing>
< coordinates>
blabla
< /coordinates>
< /LinearRing>
< /outerBoundaryIS>
< /Polygon>
< /See1>
< See2>
< classicication> sea < /classification>
< Polygon srsName="EPSG:1234">
< outerBoundaryIS>
< LinearRing>
< coordinates>
blabla
< /coordinates>
< /LinearRing>
< /outerBoundaryIS>
< /Polygon>
< /See2>
< /Aufgabe4>
Buchstabenklauer
01.02.2012, 18:58
In den zurückliegenden 2 Semestern habe ich zum Spaß Niederländisch gelernt. Das lohnt sich aufgrund meiner Wohnlage und es ist total einfach zum Lernen. Muss auch gestehen, dass ich, wieso auch immer, voll Bock drauf hatte. Ohne großartig zu lernen (ausnahmsweise mal) immer unter den besten 5 Klausuren dabei. :top:
Joa so oder so ähnlich würde ich das wahrscheinlich auch lösen.
Mit "classification" und "proberty" und "description" kann man da ja beliebig viele Attribute hinzufügen..
(mc)alex
01.02.2012, 19:11
Für mich sieht das, wie die meisten Markup Languages alles einfach nur nach XML aus. :grummel:
Naja ist ja auch XML, aber diese "Sprache" ist doch echt toll, die tags erklären sich immer schön von selbst, zumindest verstehe ich die Codeschnipsel da oben.
Toll, dass mein Studium irgendwas gebracht hat, wobei fünf Minuten Wikipedia wohl auch gereicht hätten.
http://d24w6bsrhbeh9d.cloudfront.net/photo/888131_700b.jpg
Genau so fühle ich mich momentan.
Mir wird echt schlecht, wenn ich an die Mathe Klausur bzw. Klausuren denke. Schreibe nämlich Mathe I und II direkt nacheinander mit nur 15 Minuten Pause dazwischen. Ich hoffe, dass ich einfach irgendwie durchkomme. Große Erwartungen habe ich da nicht. Im nächsten Semester wird alles besser. :usad:
Denke nicht, für nen 2. Ligaspiel ist es mir anfang Februar einfach viel viel viel zu Kalt :mourinho2:
Dann sag mal an, wann es dem feinen Herrn warm genug ist ;).
Ich schreibe am Dienstag in meinem Nebenfach VWL Mikro.
Da ich eigentlich NICHTS mit Mathe am Hut habe, fällt mir da einiges ganz schön schwer, vor allem so "normale" mathematischen Sachen wie Brüche umstellen oder sowas, da fehlt mir einfach die Übung..
Wir dürfen allerdings einen "Spicker" mit in die Prüfung nehmen:
DinA4 Seite, handschriftlich, was man will, so klein man will.
Hat da jemand schonmal Erfahrungen mit gemacht und hat ein par Tipps, wie man sowas am nützlichsten gestaltet?
Wenn ich da am Ende alles zu knülle, weiß ich eh nicht mehr wo was steht :usad:
Naja. Je kleiner man schreibt desto mehr passt halt drauf. Damit bin ich immer ganz gut gefahren :ka:
Borussenfan
06.02.2012, 11:14
Ich schreibe am Dienstag in meinem Nebenfach VWL Mikro.
Auf Grundlage des Buches von Pindyck und Rubinfeld?
Nie habe ich 50€ für ein Buch dermaßen bereut. :usad:
Grundsätzlich sollte das aber auch ohne großartige mathematische Vorkenntnisse schaffbar sein, wenn du dich durch ein paar der größeren Aufgaben, zu anfangs noch mit Hilfestellung, durchrechnest. Brüche auflösen, Lagrange und Variablen ausrechnen sind Dinge, die sich durch etwas Übung recht schnell und leicht erlernen lassen, wenn du sie aber nur auf einem Blatt Papier vor dir stehen hast relativ schnell für Fehler gut sind. Ich würde mir den Spickzettel eher für ökonomische Spieltheorie&Co. aufsparen, sofern solche Sachen noch in dein Stoffgebiet fallen.
Borussenfan
06.02.2012, 12:10
Hmm, ich hänge auch gerade bei Mikro. Unser Prof hat zwar eine ganze Reihe Übungsaufgaben hochgeladen, aber leider keine Lösungen dazu :ugly:. Gibts vielleicht im Internet irgendwo was, wo man zB Lagrange _vernünftig_ erklärt bekommt, und ein paar Übungsaufgaben dabei sind, wo man nachher seiner Ergebnisse auch überprüfen kann? War kaum bei den Veranstaltungen anwesend, aber würde die Klausur gerne mitschreiben, wenn irgendwie möglich.
Da Spieltheorie wohl eine extra VL ist, fällt das hier in der Mikro VL komplett weg.
Buchgrundlage ist das von Varian, allerdings macht der Prof die VL das erste mal und hat sich auch nicht wirklich dran gehalten: Folien und Themen sind bisschen wirr durcheinander.
Das ganze ist in die 4 großen Kapitel Nachfrage, Angebot, GGW und Marktmacht aufgegliedert.
Habs jetzt so gemacht:
Auf der Vorderseite sind Definitionen und Verständnissachen (was bewirkt was usw..) notiert. Auf der Rückseite stehen alle Formeln, Rechenbeispiele und das je nach Übungen zu den Kapiteln gegliedert.
Die Übungen bin ich jetzt 2 mal durchgegangen, mit Hilfe des "Spickers" weiß ich dann auch was ich machen muss.
Zum Bestehen müsst das ich reichen. Hoffe ich.
[...] War kaum bei den Veranstaltungen anwesend, aber würde die Klausur gerne mitschreiben, wenn irgendwie möglich.
Das würde ich echt niemandem raten, außer du hast ein überdurchschnittliches VWL Verständnis.
Libertine.
06.02.2012, 12:55
Das würde ich echt niemandem raten, außer du hast ein überdurchschnittliches VWL Verständnis.
Naja kommt drauf an. Letztes Semester habe ich auch Mikroökonomie geschrieben, und bin nur bei den Tutorien gewesen. Bei den Vorlesungen gar nicht, und auch kaum damit gelernt.
Am Ende trotzdem eine 1,0 geschrieben, obwohl ich mit VWL und Mathe normalerweise so gar nichts anfangen kann.
Das kommt immer drauf an wie hoch das Niveau ist, und wie genau man weiß, was für die Klausur wichtig ist. Ich habe in 2,5 Jahren Studium höchstens eine Woche für eine einzelne Klausuren gelernt, habe aber trotzdem 'nen super Notenschnitt.
Das würde ich echt niemandem raten, außer du hast ein überdurchschnittliches VWL Verständnis.
Naja. Bei uns sind die meisten VWL-Kurse so aufgebaut, dass die Vorlesungen schlecht gemacht sind und in den Proseminaren Selbststudium gefragt ist. Man muss sich im Grunde das gesamte Stoffgebiet selber beibringen. Nicht ohne Grund scheitern hier viele der BWL-Studenten an den VWL-Grundkursen. :ronaldo:
Machbar ist das allerdings sehr wohl im Alleingang. Borussenfan scheint ja nach Pyndick/Rubinfeld zu lernen. Das Buch ist zwar teils unübersichtlich und mit viel nebensächlichen Quatsch vollgeschrieben, aber zumindest erklärt es der Reihe nach und mathematisch ausführlich/verständlich. Wenn ich die Dinger noch finde, und ihr sie wollt, kann ich auch mal unsere Übungsblätter zu einigen Themen hochladen, inklusive Lösungen. Auch ein Informationsblatt zu Lagrange hab ich irgendwo noch rumliegen.
Buchgrundlage ist das von Varian
Das Teil hatte doch eine ausführliche Einleitung zum Grundverständnis für ökonomische Rechnungen, oder irre ich mich da?
Edit: Dreckig, ganz dreckig!
Ja die VL ist nicht soo wichtig, aber ich glaube nicht, dass man das bei uns schaffen würde, wenn man nie in den Übungen war, auch wenn man hierzu nur die Ergebnisse hätte. Dafür, so heißt es, ist die Klausur zu Übungsähnlich aufgebaut.
Das wird aber wohl überall anders sein.
Ich hab mir das Varian Buch zwar gekauft, aber benutze das eigentlich nur zur Verständnis-Erweiterung. In dem Sinne war es eigentlich unnötig, dass ich mir das gekauft habe.
Der Anhang ist aber in der Tat ganz gut um zu wissen was man rechnen muss!
Übersteiger
06.02.2012, 19:51
Info:
GPS Postionsbestimmtung
Es ist 12:000 000 Sekunden. Wir empfangen zwei Sateliten:
sat1 x=400 y=500 t=11:59,59,999
sat2 x=-400 y=300 t=11:59,59,998
c= 300.000 km/s
Any help?!
Gibts eigentlich ein großes Portal für Studenten zum Austauschen von Informationen, Übungsaufgaben etc. etc.?
Vielleicht auch mit Regionsbezogenem Content und zur ersten Kontaktaufnahme für das neue Semester?!
Bloodhound
07.02.2012, 13:45
http://www.b2b-grosshaendleradressen.de/blog/wp-content/uploads/2011/11/facebooklogo1.png (http://www.facebook.com)
Boa war die Mikro-Prüfung scheisse. Da hat der beste Spicker nichts genutzt.
Da war keine Aufgabe dabei wo man mal so Gewinn ausrechnen und Lagrange usw machen durfte.
Wird arg eng ob ich bestanden habe :(
Wie sind hier so die Erfahrungen mit Nachtschichten vor Prüfungen? Ich muss morgen Mittag ran und bis dahin noch 40 Karteikarten möglichst gut auswendig lernen.
Also ich hab in der Abi-Zeit sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Die Hälfte hat man dann eh wieder vergessen und dazu ist man extrem müde, sodass man den Rest auch verkackt.
Ich würde jetzt noch ne Stunde was machen und dann ordentlich schlafen. Um 6 oder 7 raus und noch mal so viel wie möglich ins Kurzzeitgedächtnis ballern.
Übersteiger
09.02.2012, 15:46
http://a5.sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash4/396399_10150510020295666_508270665_9277998_1839648 370_n.jpg
Wir haben hier ja einige Mathegenies. Sitze gerade an den Übungsaufgaben für meine Mathe-Klausur. Hänge aber bei folgender Frage fest.
Stehe total auf dem Schlauch und finde gerade keinen Ansatz die Aufgabe zu lösen.
http://s7.directupload.net/images/120213/obanqn6l.png
Kann mir einer helfen? Am besten wäre eine Erklärung (Seite oder selber). Danke ;)
Laut wiki gibts drei Bedingungen. http://de.wikipedia.org/wiki/Vektorraum#Untervektorraum
Die heißen auf Deutsch:
1. Efüllt der Nullvektor die Bedingung?
2. Wenn (x1,y1) und (x2,y2) die Bedingungen erfüllen, erfüllt dann auch (x1+x2,y1+y2) die Bedingung?
3. Wenn k eine reelle Zahl ist und (x1,y1) die Bedingung erfüllt, erfüllt auch (k*x1,k*y1) die Bedingung?
Die Bedingung für (1) ist 3x+4y=1 wobei x,y rationale Zahlen sind und es folgt
1. Einsetzen des Vektors (0,0) -> 0+0=1 -> Falsch
2. Einsetzen der von Vektor (x1,y1) führt auf x1=1/3(1-4y1) und analog dazu durch Einsetzen von Vektor (x2,y2) in die Bedingung folgt x2=1/3(1-4y2).
Wenn man nun den Vektor (x1+x2,y1+y2) einsetzt folgt 2=1 -> Falsch
3. ...
Ohne Anspruch auf Richtigkeit, da aus dem Stand, mit wiki und in Eile ;)
Ok, danke denke ich habe es verstanden, nur das Merken wird schwer :D
Das wird wohl die schönste Woche die ich je hatte.
Samstag haben wir schon "Grundlagen der Wirtschaftsinformatik" geschrieben. Waren 2 Frage und 20 Multiple-Choice Fragen. Irgendwie konnte keiner einschätzen wie er die Klausur absolviert hat.
Problem hatte ich nur bei der ersten Frage, wurde nach dem "Hype Cycle" gefragt. Man merkt aber schon das ein Verbundstudium nicht ganz so einfach ist.
Dulsberger
13.02.2012, 14:46
Hat jemand Erfahrungen mit einem Fernstudium ? Bin gerade nicht unbedingt überglücklich in meinem job und fest entschlossen mit einem studium zu beginnen. jetzt stellt sich nur noch die frage, ob ich es berufsbegleitend oder in vollzeit angehen sollte.
Kann mit jemand ne gute Fernuni empfehlen ?
Was willst du den studieren? Beim Fernstudium muss du immer in Hinterkopf behalten, dass die Auswahl wesentlich geringer ist als bei 'nem Präsenzstudium.
Ein berufsbegleitendes Fernstudium ist zumdem in Puncto Aufwand und Motivation nicht zu unterschätzen.
Als Uni ist natürlich die Fernuni Hagen zu empfehlen als einzige staatliche Fern-Uni. Wenn FH auch für dich in Frage kommt, kann ich persönlich auch das WINGS-Programm der FH Wismar empfehlen.
Kann wie gesagt auch ein Verbundstudiengang empfehlen. Mache ich ja aktuell selber. Jeden zweiten Samstag habe ich eine Vorlesung von 09.00 - 16-30 Uhr. Viele Aufgaben und Übungen gibt es im Online-Bereich des Studiengangs. Ist zwar ähnlich dem Fernstudium, jedoch mehr Präsenzveranstaltungen.
Heute Physik geschrieben. So eine einfache Klausur werde ich glaube ich nie wieder sehen. Selbst ein 11-Klässler hätte sie einigermaßen gut lösen können. Die Klausur fing mit einer "Ein Stein fällt in einen Brunnen .." Aufgabe an. :ulaugh:
Ich hätte wirklich locker 1,0 schreiben können, wenn nicht sogar müssen. Leider ziemlich viele Flüchtigkeitsfehler gemacht und bei der ganzen Nervösität z.B. Fehler beim Umrechnen der Einheiten gemacht, 10er Potenzen falsch gerechnet, Zahlen falsch abgeschrieben etc. Aber naja, so viel Zeit zum Ärgern habe ich gar nicht. Am Donnerstag wird schon Chemie geschrieben.
(mc)alex
14.02.2012, 15:17
Ach naja besser als als anders.
Ich hab vor kurzem meine BWL Note erfahren und war enttäuscht und das obwohl es ne 1,7 ist.
Aber die Klausur war perfekt, ich konnte alles, jede Aufgabe meiner Meinung nach ideal gelöst, war mir ziemlich sicher, dass es ne 1.0 oder 1.3 wird.
Das war die letzte Chance auf ne 1.0, alle anderen Klausuren, die ich jetzt noch schreibe, dürften das nicht ermöglichen.
Vielleicht noch Medienrecht aber da könnte es sein, dass die Klausur als LN gewertet wird, dann ist es egal ob 1.0 oder 4.0.
Schade, ich hätte gerne eine doofe glatte 1 im Studium gehabt. (Allein des Notenschnitts wegen)
Nun kommt fast nur noch Mist Proggen (1. Semster :D), Mathe, Software Engineering, Sachen die die Welt halt nicht braucht. Das zieht den Schnitt dann nochmal schön nach unten. :(
Das allerschlimmste ist, dass ich erst zum 3. Semester wirklich was gemacht habe, gerade in den ersten beiden Semestern gab es so viele geschenkte Einsen und ich habs aufgrund meiner Faulheit und meines Schuldenkens (ach ne 2-2.7 ist auch toll, steht ja ne 2 vor) versaut.
Kann echt nur jedem Erstie raten, nehmt die oft leichten Anfangssemester mit und holt euch da ne tolle Grundlage für später.
So hätte es wohl locker für ne 1,5-1,8 im Studium gereicht, aber nun wirds eher ne 2,3 -2,5 am Ende.
Trifft voll und ganz auf mich zu.
http://memearchive.net/memerial.net/1828/i-have-to-study.jpg
Alex, genau die von dir angesprochenen Anfangssemester werde ich verhauen, aber ich habe einfach keine Motivation. Ich denke, ein Jahr Pause nach dem Abi würde mir gut tun. Bin auch so einer der Jüngsten bei uns, da sind meistens Weltenbummler oder Leute die erst eine Ausbildung gemacht haben.
Encatuse
14.02.2012, 15:46
Bei mir war das erste Semester noch das beste. Bin jetzt im fünften und die Motivation ist nicht so hoch. Liegt aber nur daran, weil ich das Studentenleben so gut wie möglich auskosten will. Dazu gehört auch mal öfters weggehen, obwohl man am nächsten Tag früh in der Uni sein muss. Naja, dann halt ein paar Semester länger machen. :usad:
Lies mal den vorletzten oder 3.letzten Studentenanzeiger. Dort kommen einige exStudenten zu Wort, die sich darüber ärgern, dass sie zu schnell fertig geworden sind. Im Rückblick hätten sie es viel mehr auskosten müssen, auch wenn es dann vllt länger gedauert hätte ;)
Bloodhound
14.02.2012, 20:50
Link bitte! :thx:
Ach, sry, habe mich verschrieben. Meine natürlich Hochschulanzeiger und nicht Studentenanzeiger. Also den von der FAZ. Liegt hier immer kostenlos aus und FAZ Abonennten bekommen den zB auch.
http://hochschulanzeiger.faz.net/studium-die-beste-zeit-in-meinem-leben-11545136.html
(mc)alex
15.02.2012, 11:07
Wenn ich wählen könnte -> würde ich es auch anders machen.
Erstens natürlich nen reinen Wirtschaftsstudiengang, oder für die Zukunft auch nicht verkehrt Wirtschaftspsychologie.
Dann würde ich auch gern länger studieren, aber so bin ich froh wenns endlich vorbei ist. Grundsätzlich wäre es aber schön mehr Zeit zu haben, Chinesisch und Spanisch hätte ich dann nochmal (Spanisch) gelernt, ein paar andere Kurse freiwillig besucht und eben noch viel mehr gesoffen. :D
Das Studentenleben kostet ich auch aus, Vorlesungen lasse ich ausfallen wenn ich keinen Bock habe. Aber das verlängert die Studienzeit ja nicht unbedingt @ Encatuse.
Die (mit) beste zeit wirds wohl dennoch gewesen sein, die BWL Partys, die Sommer auf dem Campus, die viele zeit die man eigentlich dennoch hat, geil.
Bin auch langsam, trotz meiner Abneigung gegenüber WI, schon traurig die Jungs in Zukunft nur noch selten zu sehen, ein Bierchen um 11 in der Vorlesung etc.
Hachja...Hassliebe.
@ Bilo, ja so gings mir halt auch und mir fehlte die Pause auch (Abi -> Zivildienst -> paar Monate frei aber viel viel gearbeitet -> Studium)...daher wie gesagt scheiß aufs Semester, aber die Klausuren...hau rein und gib ihm.
Die meisten Klausuren schafft man mit recht geringen Aufwand schon sehr gut, zumindest wärs bei uns so gewesen...nur bei mir war der Aufwand halt gleich 0. :( (Schule eben)
Diplom-Nebenfachprüfungen: Check!
Waren zwar nur 12 SWS (also drei Vierstündige Vorlesungen, für die Bachelorstudenten unter Euch, die nur noch was mit ETCS-Punkten anfangen können), hab mich aber doch jetzt zwei Semester damit rumgequält.
Boah Uni Wien... Dass die Noten einmal pünktlich eingetragen werden, kann man hier vergessen. Trotz Dringlichkeitsvermerk ist es jedes Semester der gleiche Dreck.
Meine Theorie ist ja, dass die das in meinem Fall mit purer Absicht machen, da ich bei jeder Klausur "dringend" drunterschreib...
Da würde ich auch extra noch ein, zwei Tage warten :-)
Hier ist es aber genauso. Selbst die Noten der elektronischen Klausur mit dem Versprechen "ihre Noten sind morgen online" wurden bisher nicht veröffentlicht.
Hier noch größerer Dreck:
Die Institute drehen so langsam alle durch. Ich muss nun extra an die Uni fahren um meine Note zu sehen, da wird nix mehr Online eingestellt und da ich Nebenfächler in jenem Insitut bin werden die Noten auch nicht direkt in meine Notenliste eingetragen. Super Sache :grummel:
Bei uns wurde noch nie irgendwas online ausgegeben, aus Datenschutzgründen :ka:
OK, dann kommt das wohl jetzt erst richtig hier an.
Bei meiner Freundin wurde sogar einmal eine Notenliste mit Namen rausgegeben :hardlove:
:) Bei uns im Prinzip auch mal. Montag Klausur geschrieben. Freitag stellt der Prof eine Liste mit allen Namen und den Matrikelnummern dazu online. Waren dann auch gleich mehrere Studienfächer von Bioinformatik über LA bis hin zu Diplom. Und da aus vielen die Neugier wie zu Schulzeiten ala "Und und und, was hast du denn?" nicht herauszubekommen war, wurde die Liste natürlich sehr oft gespeichert.
Und Apropos Warten. Ende Januar bekomme ich ne Mail vom Prüfungsamt, dass endlich ein Schein von einer kleinen Klausur, die wir mit 20 Leuten Anfang Juni geschrieben hatten, angekommen ist. Ein Modulschein, die eigentlich seit 2-3 Jahren abgeschaft sind, aber einfach die Bioleute keine Lust auf das elektronische System haben :jeffkoch:
Das ging bei uns eigentlich immer ganz gut. Noten idR mit Matrikelnummer online einsehbar. Zur Not fand sich jemand der die Liste abfotografiert hat.
Korrektur idR innerhalb von 2 Tagen, außer das Nebenfach.
Wann die Noten dann im Onlinesystem standen ist die andere Frage. Aber das stimmt ja irgendwie hinten und vorne nicht bei uns. Müsste da demnächst mal ins Studienbüro und alles mögliche korrigieren lassen. Bei der ollen, frustierten, unfreundlichen Inge... Das wird ein Kampf.
(mc)alex
21.02.2012, 11:31
Bei uns gibts nen Studierendeninformationssystem, da kann man seine Noten, Studienfortschritt etc. einsehen.
Generell geht alles online und man muss eigentlich nichts persönlich machen.
Alles gut gelöst, ABER die Notendauer auch bei uns unter aller Sau. Die haben irgendwie eine Frist (6,7,8 Wochen, irgendsowas) diese wird gern nochmal nen Monat überzogen.
Ich freu mich schon, falls ich im 7. Semester, wo ich hoffentlich nur noch meine BT schreiben muss, doch noch 1,2 Klausuren offen habe. Dann kann ich auf meinen Abschluss ewig warten.
Bastinho
21.02.2012, 11:51
Ja wir haben auch seit etwa 2 Jahren so ein tolles Online-System, über das wir uns für die Prüfungen anmelden, wo wir unseren Leistungsspiegel einsehen können und wo auch die Noten erscheinen. Clevererweise werden die jedoch immer erst Wochen nach der Veröffentlichung online gestellt, heißt also dass die Noten schon seit Wochen am jeweiligen Institut aushängen bevor es im System aktualisiert wird.
Und mit der Dauer ist es hier nicht anders, absolutes Highlight war mal eine recht wichtige Klausur, Anfang Juli geschrieben, Mitte Oktober kamen die Ergebnisse.
Von so was kann ich irgendwie nur träumen :(
Aber: Mikro bestanden :5:
Gibt es eigentlich eine gute Möglichkeit eine Folge auf Monotonie, Maximum/Minimum, Supremum/Infimum und Konvergenz/Divergenz zu überprüfen und den Grenzwert zu bestimmten, oder führt da kein Weg an der vollständigen Induktion vorbei? Irgendwie bin ich damit noch zu langsam. In der Klausur muss ich das schneller hinkriegen und ich frage mich, ob es bessere Wege gibt.
elavsoccer
22.02.2012, 20:09
Hallo,
ich spiele zur Zeit mit dem Gedanken, zum Wintersemester ein Jurastudium (als Hauptfach) zu beginnen.
Da ich mir sicher bin, dass einige User hier Rechtswissenschaften studieren, würde ich von diesen gerne wissen, was Sie so für Erfahrungen mit dem Stoff gemacht haben, und welche Fähigkeiten/Kompetenzen das Studium schwerpunktmäßig so fordert.
Das kann ich zwar auch jeder x-beliebigen Studienberatung im Netz entnehmen, aber weil ich den Usern hier mehr vertraue, wäre ich froh ein paar Antworten mit persönlichen Einschätzungen zu bekommen.
Borussenfan
23.02.2012, 11:55
Gerade die letzte Klausur geschrieben -> erste Semesterferien meines Lebens! :)
Ab heute können wir uns für die Veranstaltungen anmelden und das hab ich auch relativ leicht hinbekommen und konnte einiges perfekt schieben und nach meinen Wünschen gestalten.
Einzig bei Sprache/Sozialkompetenzen kann ich mich nicht entscheiden ob ich lieber zu "Spanisch" "Eventmanagement im Hochschulsport" "Niederländisch" oder doch "Technik für Manager" greifen soll.
Ich hab absolut keine Ahnung ob ich mal irgendwas im spanischen Raum machen werde/möchte, gleiches gilt für die niederländische Sprache. Aber niederländisch würde halt auch von meinem regionalen Gebiet her gut passen.
Mir fällt es da gerade echt schwer mich zu entscheiden... und ich dachte dass hier vlt schonmal jemand die Entscheidung treffen musste und mir vlt ein paar Einsichten geben könnte :bitte:
Gibt es eigentlich eine gute Möglichkeit eine Folge auf Monotonie, Maximum/Minimum, Supremum/Infimum und Konvergenz/Divergenz zu überprüfen und den Grenzwert zu bestimmten, oder führt da kein Weg an der vollständigen Induktion vorbei? Irgendwie bin ich damit noch zu langsam. In der Klausur muss ich das schneller hinkriegen und ich frage mich, ob es bessere Wege gibt.
Sprichst Du von rekursiv definierten Folgen? Bei explizit definierten habe ich noch nie eine Induktion gesehen. Bei den rekursiven ist es aber das übliche/einfachste Vorgehen, Monotonie und Beschränktheit mit Induktion zu beweisen und den Grenzwert dann durch Einsetzen des unbekannten Grenzwerts in die Rekursion. Wenn Dir das zu lange dauert, musst Du es einfach noch üben, eine andere Möglichkeit fällt mir nicht ein.
Max./Min. oder Inf./Sup. mussten wir von Folgen nie berechnen, sehe darin auch keinen großen Sinn in den meisten Fällen.
Sprichst Du von rekursiv definierten Folgen? Bei explizit definierten habe ich noch nie eine Induktion gesehen. Bei den rekursiven ist es aber das übliche/einfachste Vorgehen, Monotonie und Beschränktheit mit Induktion zu beweisen und den Grenzwert dann durch Einsetzen des unbekannten Grenzwerts in die Rekursion. Wenn Dir das zu lange dauert, musst Du es einfach noch üben, eine andere Möglichkeit fällt mir nicht ein.
Max./Min. oder Inf./Sup. mussten wir von Folgen nie berechnen, sehe darin auch keinen großen Sinn in den meisten Fällen.
Jo, meinte die rekursiven Folgen. Muss da wohl einfach mehr üben. Max/Min und Inf/Sup braucht man doch, um zu zeigen, dass die Folge beschränkt ist. Denn eine monotone Folge, die beschränkt ist, ist auch gleichzeitig konvergent. Oder habe ich da jetzt was durcheinander gebracht?
Ja, ok. Du brauchst streng genommen nicht das Maximum/Minimum oder Supremum/Infimum, sondern einfach eine obere und untere Schranke, aber Du meinst wohl das richtige.
Borussenfan
24.02.2012, 09:58
Aber: Mikro bestanden :5:
:dito: :5:
So, morgen erst mal die letzte Klausur für diese Phase. Algorithmen und Programmierung I...das wird ein Spaß :D
Ja wir haben auch seit etwa 2 Jahren so ein tolles Online-System, über das wir uns für die Prüfungen anmelden, wo wir unseren Leistungsspiegel einsehen können und wo auch die Noten erscheinen. Clevererweise werden die jedoch immer erst Wochen nach der Veröffentlichung online gestellt, heißt also dass die Noten schon seit Wochen am jeweiligen Institut aushängen bevor es im System aktualisiert wird.
Und mit der Dauer ist es hier nicht anders, absolutes Highlight war mal eine recht wichtige Klausur, Anfang Juli geschrieben, Mitte Oktober kamen die Ergebnisse.
Bei uns ist das ähnlich. In der eigenen Notenübersicht tauchen die Noten oft erst mit deutlicher Verspätung auf (manchmal aber auch schon VOR der Herausgabe der Klausuren/Hausarbeiten). Highlight für mich:
Ich bekam mal ein Schreiben von der Uni (glaube vom Prüfungsamt), die mir mitteilten dass sie eine Fortgeschrittenen-Klausur nicht eintragen können, da sie keine Informationen darüber hätten, ob ich denn die Anfänger-Leistung schon erbracht hätte.
Ich bin dann also panisch und gestresst zu dem Prof gefahren, der die Anfänger-Klausur gestellt hatte. Dessen Sekretärin schaute mich mit großen Augen an und konnte sich einen solchen Unsinn gar nicht vorstellen. Da ich das Schreiben leider nicht dabei hatte, musste ich ihr das ganze mehrmals darlegen bis sie mir geglaubt hat. Sie schaute dann nach und stellte fest, dass sie die Notenliste damals ganz regulär rausgeschickt hat und rief im Prüfungsamt an. Es stellte sich raus, dass das alles auf "kurzem Dienstweg" hätte geklärt werden können, eine Mitarbeiterin aber wohl übereifrig diverse Schreiben dieser Art verschickt hat.
Zu Wartezeiten - Ich habe mal Mitte Oktober eine Hausarbeit abgegeben. Diese gab es dann - da der Prof einen Lehrauftrag an einer anderen Hochschule für das Folgesemester hatte - erst Anfang Februar zurück. Die Leute, die sich deshalb nicht für die Abschlußprüfung anmelden konnten, wird es gefreut haben. Und da es wohl keine Verpflichtung zur "Einkorrektur" gibt, hat mal wohl keine Möglichkeit da früher Ergebnisse zu bekommen.
Schön auch für die Leute, die da durchgefallen sind. Sie mussten nur knapp eine Woche auf die Stellung der Hausarbeit des Folgesemesters warten um die Leistung zu wiederholen.
Hallo,
ich spiele zur Zeit mit dem Gedanken, zum Wintersemester ein Jurastudium (als Hauptfach) zu beginnen.
Da ich mir sicher bin, dass einige User hier Rechtswissenschaften studieren, würde ich von diesen gerne wissen, was Sie so für Erfahrungen mit dem Stoff gemacht haben, und welche Fähigkeiten/Kompetenzen das Studium schwerpunktmäßig so fordert.
Das kann ich zwar auch jeder x-beliebigen Studienberatung im Netz entnehmen, aber weil ich den Usern hier mehr vertraue, wäre ich froh ein paar Antworten mit persönlichen Einschätzungen zu bekommen.
Als mittelmäßiger Student, der nach eigener Auffassung schon viel zu lang studiert, da er die folgenden Ratschläge nicht beherzigt, würde ich sagen:
Es bedarf keiner besonderen Fähigkeiten. Ein gutes Sprachgefühl ist von Nutzen, kann aber auch durch ein erhöhtes Lernpensum kompensiert werden.
Was den Zeitaufwand des Lernens angeht kommt es vollkommen auf dich an. Es gibt ein breites Spektrum der Auffassungen. Von "Für eine Klausur in Jura muss man soviel lernen, wie für eine Klausur im Abi" bis zu Leuten, die sich einfach eine Woche hinsetzen und sich agressiv den Stoff in den Kopf hämmern, ist da alles vertreten.
Letzteres ist mein Weg und ich würde ihn nicht empfehlen, da er gepflastert ist von Fehlschlägen. Ausserdem endet er spätestens bei Beginn der Examensvorbereitung.
Wichtig ist meines Erachtens, dass man sich in Bezug auf die eigene Leistungsfähigkeit selbst gut einschätzen kann. Ausserdem sollte ist es nützlich, wenn man ein Gefühl dafür hat was von dem gelehrten Stoff wichtig ist, und was vom Prof nur pflichtbewußt abgespult wird, da man sonst viel Zeit verschwendet.
Wichtig ist meiner Einschätzung nach ein hohes Maß an Organisation und Selbstdisziplin (auch nicht mein Weg).
2-4 Stunden am Tag in der Vorlesung sitzen und am Ende aus dem Unterbewußtsein die Leistungen erbringen, kannst du vergessen.
Wichtig ist das eigenständige Arbeiten und das Einüben von Wiedergabe des Erlernten. Das bedeutet dass du dich auch in der Lernphase für Klasuren mal hinsetzen musst und eine 3-4 Stundenklausur lösen. Nur Lesen und dann Klausuren schreiben funktioniert nicht (Ich weiß wovon ich spreche).
Wenn man kontinuierlich arbeitet und nicht komplett unselbständig ist, sollte es kein Problem sein das Studium bis zur Vorbereitung des Ersten Examens zu absolvieren. Da diese mir noch bevorsteht und ich auch einige Leute kenne, die dabei straucheln dazu von meiner Seite nichts.
Wenn du gern auswendig lernst und blind wiedergibst, wirst du zwar nicht scheitern aber viel Arbeit und wenig Spaß am Studium haben.
Wenn du nicht auf den Kopf gefallen bist und wie oben schon gesagt im Stande bist dich selbst zu organisieren und kontinuierlich und nicht nur schubweise zu arbeiten, solltest du keine Probleme mit dem Studium haben.
Es ist sehr nützlich wenn du eine schnelle Auffassungsgabe hast. Du musst oft viel lesen. Das meiste davon wird dir für das aktuelle Problem nicht helfen und du solltest im Stande sein, dies schon beim Überfliegen auszusortieren.
Ein Tip noch - das Erlernen der juristischen Arbeitsweise ist das allerwichtigste! Diese zu beherrschen bringt dir mehr als jeden kleinen Streitstand auswendig herunterbeten zu können.
Libertine.
25.02.2012, 18:33
Montag letzte Klausur im Bachelor! :love:
Abgabe der Hausarbeit heute Nachmittag. Eben fertig geworden. Iwxer!
Selbes Spiel schon letzte Woche. Also 2 Mal komplett ohne Schlaf. Bäh.
elavsoccer
28.02.2012, 18:23
.
Danke für die Antwort, Ich werd mich auf jeden Fall noch weiter damit auseinandersetzen.
nächstes Leben nicht Wirtschaftsingenieur studieren ......
noch 4 Klausuren bis zum Bachelor und ich bin sowas von krass unmotiviert . morgen dann hoff ich nur noch 3
(mc)alex
01.03.2012, 08:37
Danke für die Antwort, Ich werd mich auf jeden Fall noch weiter damit auseinandersetzen.
Ich kann dir auch nur kurz von meiner Freundin berichten, die kurz vor dem ersten Staatsexamen steht.
Ihr Tag besteht seit ein paar Monaten aus Repititorium, Klausurenkurs und nebenbei viel lernen.
Das sind effektiv sicher 5-8 Stunden am Tag...
Am Anfang des Studiums war es nocht nicht ganz so schlimm, aber sie meinte auch damals musste sie viel lernen und zwar nicht nur vor der Klausur sondern durchgehend.
Viele Rechtsgebiete mag sie auch einfach nicht (Baurecht bspw.) aber muss sie trotzdem machen, andere Sachen wie Markenrecht etc. lernen sich dann natürlich leichter wenn man Interesse für hat.
(Siehe Alex -> BWL Teil des Studiums 1,x Rest zwischen 2 und 5 :D)
Ich weiß jetzt nicht ob sie einfach nur schlecht ist, oder bisschen doof, aber so richtig viel kommt da nicht bei rum (zwischen 6,7 und 12,13 Punkten), dies ist zwar (an der Uni Bonn sind Noten sehr einfach einsehbar) anscheinend durchaus nicht schlecht (habe glaube ich von 500 Noten nur wenige über 13,14 Punkte gesehen) aber mich persönlich würde es total demotivieren.
Wenn ich so viel am Tag lernen würde und dann "nur" mit der Punktezahl da stehen würde...kotz.
Wichtig ist auf jedenfall kontinuierliches und selbstständis arbeiten und in den Arsch treten können, da kann ich gob, auch aus der Beobachterposition, einfach nur zustimmen.
Bloodhound
01.03.2012, 09:00
Ich dachte man wär mit 9 Punkten ("voll befriedigend") bereits der King und würde später die dicke Kohle scheffeln?
Dann wären doch die Ergebnisse deiner Freundin gar nicht mal so übel...
Studiert hier eigentlich jemand Agrarwissenschaften? Ich überlege, ich überlege.
(mc)alex
01.03.2012, 09:39
Ich dachte man wär mit 9 Punkten ("voll befriedigend") bereits der King und würde später die dicke Kohle scheffeln?
Dann wären doch die Ergebnisse deiner Freundin gar nicht mal so übel...
Jaja das sagt die mir ja auch, dass sie zumindest nicht schlecht ist (aber auch nicht gut), aber dann find ich das Notensystem einfach beschissen.
Natürlich sollte nicht jeder Depp einfach an 16-18 Punkte kommen, aber die scheint es ja nun mehr oder minder gar nicht zu geben. (Kann immer nur von Bonn sprechen)
Und da hats dann auch wenig Sinn warum eine Messlatte so hoch legen, dass sie nun gar nicht erreicht wird, nichtmal von den besten?
Und zur dicken Kohle, tatsächlich haben gute Jurastudenten ein laut mehreren Karriereportalen verdammt nettes Einstiegsgehalt, allerdings studieren die dafür auch 100 Jahre. ;)
Aber klar wenn man es gut schafft und in richtiger Position landet gehts denen im Leben nicht schlecht, glaube unsere Juristen hier können auch nicht klagen, höchsten über die Arbeitszeiten, aber so gehts ja vielen Wirtschaftlern bspw. in der Beratung auch.
nevermind
01.03.2012, 11:12
Natürlich sollte nicht jeder Depp einfach an 16-18 Punkte kommen, aber die scheint es ja nun mehr oder minder gar nicht zu geben. (Kann immer nur von Bonn sprechen)
Augsburg same. Meine Freundin und 3-4 Kumpels studieren Jura, mit zweistellig bist du schon echt spitze. Die letzten Klausuren hatten immmer einen Schnitt zwischen 4 und 6 Punkten. Demotivierend finde ich das nicht, man muss seine Erwartungshaltung halt bissl anpassen. Und wie Bloodhound sagte, ab 9 Punkten kriegt man "schon" sein Prädikatsexamen (das nicht viele schaffen, in Bayern knapp 10%) und ist der King. Das ist doch ein nettes anzustrebendes Ziel, und dass es eben nicht die 17 Punkte werden können ist einem ja recht schnell klar.
Libertine.
01.03.2012, 12:01
Montag letzte Klausur im Bachelor! :love:
Hm, war vielleicht doch nicht die letzte Klausur. :kackebart:
Natürlich sollte nicht jeder Depp einfach an 16-18 Punkte kommen, aber die scheint es ja nun mehr oder minder gar nicht zu geben. (Kann immer nur von Bonn sprechen)
16-18 Punkte wird am Anfang aus dem Bewertungsschema gestrichen. Mit der Begründung, dass man der Professor sein müsste, um sie zu erreichen.
12-13 Punkte sind ein außerordentlich gutes Ergebnis. Erst recht, wenn sie das über mehrere Fächer strecken kann.
Meine Einschätzung der Noten bei normalen Klausuren.
Der durchschnittliche Student erreicht 4-9 Punkte.
Die Leute die ackern vielleicht 10-12.
13 oder 14 bekommen nur die absoluten Freaks.
Drüber geht nicht.
In München habe ich von einem Jura-Kumpel das Gerücht gehört, Horst Köhler hätte mal in einer Klausur 16 Punkte gehabt.
Aber mal im Ernst: Was ist der Sinn eines Bewertungsschemas, welches die Topnoten von vornherein ausschließt? Da ist mir die Noteninflation in der Chemie doch deutlich lieber.
Nachteil: Um zu den besten 10% im Master Chemie an der LMU München zu gehören, muss schon ein Schnitt von 1.13 her.
Übersteiger
02.03.2012, 11:10
Studiert hier eigentlich jemand Agrarwissenschaften? Ich überlege, ich überlege.
Meine Schwester macht da gerade ihren Master. Sie scheint mir sehr zufrieden. Da man, wie mir es aus der Ferne erscheint, viele Möglichkeiten hat sich zu spezialisieren solltest du halt wissen was du damit machen willst.
(mc)alex
02.03.2012, 11:19
Ui ok, anscheinend ist es überall so gestört bzgl. der Noten in Jura, dann nehm ich meine Aussage zurück.
Naja sie hat im Schnitt auch eher 6-9 Punkte, zweistellige Noten wohl eher selten...aber gut mich interessiert das auch nicht so sehr, hauptsache die schafft ihr Prädikat. :D
Aber dann soll sie sich nicht so ärgern wenn das System wirklich so hart ist, passt es ja dann, somit ist der Aufwand ja doch halbwegs im Verhältnis.
Dennoch stimme ich das f zu, selbst wenn man die 16-18 Punkte "rausstreicht" und die Skala dann von 0-15 aufteilt sollte das obere Quartil bzw. dann eher Quintil ja mMn dennoch von mehr als drei Leuten pro erreichbar sein.
Nichts desto trotz vielen Dank für die Aufklärung!
Meine Schwester macht da gerade ihren Master. Sie scheint mir sehr zufrieden. Da man, wie mir es aus der Ferne erscheint, viele Möglichkeiten hat sich zu spezialisieren solltest du halt wissen was du damit machen willst.
Oh. Gerade weil man viele Möglichkeiten hat wollte ich mir meine Spezialisierung erst im Luafe der Zeit überlegen. :ronaldo: Was mastert sie denn?
raynewooney
02.03.2012, 12:39
glaube unsere Juristen hier können auch nicht klagen, höchsten über die Arbeitszeiten,
Remsen, der war für dich... :hihi:
Übersteiger
02.03.2012, 15:15
Oh. Gerade weil man viele Möglichkeiten hat wollte ich mir meine Spezialisierung erst im Luafe der Zeit überlegen. :ronaldo: Was mastert sie denn?
Gute Frage. Das mit dem spezialisieren war ja jetzt auch nicht negativ gemeint, sondern ehr positiv. Die Stärken und Interessen jedes Einzelnen kristallisieren sich auch erst im laufe des Studium heraus. So zumindest meine Meinung. Da mein Vater aber auch im Bereich der Veterinärmedizin arbeitet, glaube ich das meine Schwester in diese Richtung geht.
Was ist denn bisher so deine Idee bzw dein Vorhaben?
In München habe ich von einem Jura-Kumpel das Gerücht gehört, Horst Köhler hätte mal in einer Klausur 16 Punkte gehabt.
Aber mal im Ernst: Was ist der Sinn eines Bewertungsschemas, welches die Topnoten von vornherein ausschließt? Da ist mir die Noteninflation in der Chemie doch deutlich lieber.
Nachteil: Um zu den besten 10% im Master Chemie an der LMU München zu gehören, muss schon ein Schnitt von 1.13 her.
Naja, mit em Jurasystem kannst Du Leistungen aber besser vergleichen. Eine 1.07 mit einer 1.19 zu vergleichen, das muss teilweise schon nichts mehr über die eigentliche Leistung aussagen.
Nö, tut es auch nicht immer. Ich habe auch noch mal darüber nachgedacht, bei uns konzentriert sich eben alles zwischen den Notenstufen 1.0 und 2.3. Wenn man dann ein einziges Mal einen Prof hat, der bei mündlichen Prüfungen die 1.0 ungern rausrückt, war es das mit der Bestenquote.
Wikipedia:
Der Bundesnotendurchschnitt der bestandenen Kandidaten beträgt etwa 7 von 18 möglichen Punkten im ersten Examen (Gesamtnote)
Kann da euerer Diskussion nur zustimmen. Eine gute Freundin von mir und ne Gruppe die halt zu ihr gehört studieren Jura und das mit den 7/18 kommt schon sehr gut hin. Die Armen sind an 28/30 Tagen am Dauerlernen, lernen da halbe Bibliotheken auswendig und am Ende springt selten was wirklich gutes dabei raus.
Das Interessanteste an dieser Diskussion finde ich ja, dass (mc)alex seine Freundin eher für schlecht bzw. doof erklärt, bevor er sich über die Notengebung informiert ;)
(mc)alex
03.03.2012, 13:42
PAH das mach ich doch nur aus Prinzip, son bisschen Chauvi muss sein. :grummel:
Außerdem meinte sie ja selbst, dass es für den Aufwand nicht so gut ist, also hab ich das so zur Kenntnis genommen.
Sie vergleicht sich da halt mit mir, was völliger Schwachsinn ist, ich tu zwar im Verhältnis wirklich wenig und hab dafür ganz nette Noten, aber mein Studium erfordert nunmal nicht annähernd diesen Lernaufwand.
Und sobalds um proggen etc. geht kann ich auch nen Monat lernen und es kommt nicht viel bei rum.
Aber ich bin ja nun besser informiert und hab ihr seitdem schon gesagt, dass sie ein kluges Mädchen ist. :D
edit: So gefällt mir der letzte Satz endlich.
Gute Frage. Das mit dem spezialisieren war ja jetzt auch nicht negativ gemeint, sondern ehr positiv. Die Stärken und Interessen jedes Einzelnen kristallisieren sich auch erst im laufe des Studium heraus. So zumindest meine Meinung. Da mein Vater aber auch im Bereich der Veterinärmedizin arbeitet, glaube ich das meine Schwester in diese Richtung geht.
Was ist denn bisher so deine Idee bzw dein Vorhaben?
Meine Idee ist genau das von dir Beschriebene, ehrlich gesagt. Dass ich hoffe, dass sich meine Konkretisierung im Laufe des Studiums herauskristallisiert. Da ich noch kein genaues Ziel vor Augen habe, aber mich der Themenbereich interessiert und ich hoffe, dass ich eine gute Mischung aus Naturwissenschaften und Wirtschaftliches/Gesellschaftlichem erhalte. Die meisten Studiengänge erscheinen mir zu einseitig.
(mc)alex
03.03.2012, 13:52
Na dann viel Erfolg dabei!
Bei mir ist es nun so, dass ich mir relativ früh sicher war wie genau es weiter gehen soll.
Nun aber, wo es auf die heiße Phase zugeht, bin ich mir immer unsicherer.
Ich dachte Bachelor -> 2 Jahre Beratung+ -> MBA.
Mittlerweile ist es Bachelor -> Auslandspraktikum -> Arbeiten / wohl bBeratung -> MBA.
Angedacht ist aber auch Bachelor -> vllt. Ausland / direkt den Master of Science in XYZ (Infomanagement, Riskmanagement, Controlling, ...) -> arbeiten (oder schon während des Masterstudiums?) -> vllt MBA.
Und da gibts noch andere Ideen, ich bin mir total unsicher mittlerweile und hör überall was anderes. Außer, dass mir jeder den Auslandsaufenthalt empfiehlt, da sind sich alle einig (wollen mich los haben).
Daher kann ich dir nur Erfolg wünschen bei deinem finalen Weg und hoffe, dass du dich später weniger quälen musst mit den Entscheidungen.
Ich hoffe ja noch auf eine Eingebung von wo auch immer.
Labradudel
04.03.2012, 11:43
studiert hier jemand Wirtschaftsinformatik und kann ein wenig davon berichten?
Bin am überlegen etwas in Richtung Informatik zu studieren oder aber eine Ausbildung zu machen.
Hab eine Ausbildungsstelle als Fachinformatiker -Anwendungsentwicklung im Auge.
Bin mir aber absolut nicht sicher was ich tun soll. Hab schon etwas angefangen zu studieren, was mir leider nur wenig zusagt.
würd mich über ein paar Infos freuen :)
(mc)alex
10.03.2012, 10:08
Durchsuch mal den Thread, ich glaube ich hab schon mehrmals von berichtet.
Wenn du mehr Informatiker bist dann würde ich es lassen, wobei man sich schon sehr auf Informatik bei spezialisieren kann, dennoch ist BWL ein wichtiger Bestandteil des Studiums.
Mich stört eben gerade die Informatik bei, WI und BWL und teils Mathe sind echt in Ordnung aber Info. und "Info. Mathe" sind echt fürn Popo.
Wobei Datenbanken bspw. auch zur Informatik zählen, genauso wie Software Engineering, die finde ich beide wieder rum ganz nett.
Ich hasse nur Java, JUnit, etc. :D
studiert hier jemand Wirtschaftsinformatik und kann ein wenig davon berichten?
Bin am überlegen etwas in Richtung Informatik zu studieren oder aber eine Ausbildung zu machen.
Hab eine Ausbildungsstelle als Fachinformatiker -Anwendungsentwicklung im Auge.
Bin mir aber absolut nicht sicher was ich tun soll. Hab schon etwas angefangen zu studieren, was mir leider nur wenig zusagt.
würd mich über ein paar Infos freuen :)
Ja studiere ich, bin jetzt im zweiten Semester. Werde nachher oder morgen mal mehr dazu schreiben. Muss aber hinzufügen das ich es als "Verbundstudiengang" mache, das heißt es erfolgt neben dem Beruf (Ausbildung).
Also wenn du eher Informatiker bist dann würd ich vlt sogar IT Management studieren, da gehts in den ersten beiden Semestern quasi NUR um Informatik und erst nach und nach kommen BWL Module hinzu.
Bist du eher wirtschaftlich veranlagt dann versuchs mit BWL und spezialisier dich in den Wahlpflichtbereichen auf den Informatikbereich.
Übersteiger
11.03.2012, 12:51
6. Student S. bestellt aus dem Katalog des Versandhauses O. in Hamburg einen PC zum Preis von 1.199 Euro. Die Lieferpflicht des O ist eine
(4 P.)
a) Bringschuld b) Holschuld
c) Schickschuld
Bitte wählen Sie aus und begründen Sie:
Jemand ne Idee. Ich würde sagen a). Versandhaus muss sich dran halten, dass er Ware bekommt. DHL und Co. Sind nur mittel zum Zweck.
Ja, stimmt so. (edit: Oder auch nicht,danke Martyr -.-..)
Ein Kaufvertrag kam zustande und an diesen muss sich das Versandhaus O. auch halten.
Die Ware muss also an S. versandt werden.
Ja, stimmt so.
Ein Kaufvertrag kam zustande und an diesen muss sich das Versandhaus O. auch halten.
Die Ware muss also an S. versandt werden.
Um einen KV festzustellen, ist der Sachverhalt zu knapp, obwohl er natürlich angenommen werden muss. Denn die Angabe im Katalog ist nur die Aufforderung zur Abgabe eines Angebots ("invitatio ad offerendum"). Die Annahme des O liegt nach Rechtsprechung nicht mal in Form einer Bestellbestätigung vor, sondern erfolgt erst konkludent durch das Versenden.
Ja, aber so wie die Aufgabe gestellt ist wird ja schon von einem Kaufvertrag ausgegangen.
Man muss sich ja zw. den 3 Varianten entscheiden und da kann es nur a) sein.
edit: Ist es außerdem nicht so, dass O. durch den Katalog sein Angebot preis gibt (Angebot). Katalogbestellungen kann man ja auch im Internet vollziehen. Wenn du dort den Artikel bestellst (Annahme des Angebots) hast du durch die Akzeptierung der AGBs doch einen Kaufvertrag geschlossen?!
(Hatte zwar nur 1 Semester Recht- u. Verwaltungslehre, aber so ist es mir in Erinnerung geblieben)
In dem knappen Sachverhalt ist eine Bringschuld nicht ausdrücklich vereinbart. Ist dies nicht der Fall, so ist der Erfüllungsort Hamburg und nicht der Wohnort des Studenten. (§ 269 I BGB)
Hier liegt offensichtlich (aus Mangel an anderen Angaben) ein Versendungskauf vor.
Du erkennst richtig, dass DHL und Co hier nur Mittel zum Zweck sind, ziehst aber die falschen Schlüsse daraus. Es liegt eine Schickschuld vor.
Dies wäre auch der Fall, wenn das Versandhaus eigene Transportleute einsetzen würde, um die Schickschuld zu erfüllen, da ein Unternehmen, welches eigene Transportleute einsetzt nicht schlechter gestellt werden soll, als eines, dass sich z.B. DHL aussucht.
EDIT: Katalogbestellungen sind Musterbeispiele für die Schickschuld. Die Diskussion, ob hier eine invitatio vorliegt, hat mit der Bring- / Schickschuldfrage eigentlich nichts zu tun.
edit: Ist es außerdem nicht so, dass O. durch den Katalog sein Angebot preis gibt (Angebot). Katalogbestellungen kann man ja auch im Internet vollziehen. Wenn du dort den Artikel bestellst (Annahme des Angebots) hast du durch die Akzeptierung der AGBs doch einen Kaufvertrag geschlossen?!
(Hatte zwar nur 1 Semester Recht- u. Verwaltungslehre, aber so ist es mir in Erinnerung geblieben)
Nein, wie gesagt: Die Katalognummer ist nur eine Aufforderung an jedermann, ein Angebot abzugeben. Wie ein Preisschild. Es fehlt dabei am Rechtsbindungswillen.
Beim Kauf per Internet (darauf bezog ich mich ja) sind die AGBs sehr wohl maßgebend.
AGBS sind eine vorformulierte Vertragsbedingung, die eine Vertragspartei der anderen stellt, und denen diese zustimmen muss, damit der Vertrag gültig ist.
(Angebot von Versandhaus liegt in Form des Preises vor, Kunde ist bereit den Preis zu zahlen ,legt Ware in den Warenkorb. Durch die Akzeptierung der AGB und wird der Vertrag besiegelt.)
edit:
Zur Telefonbestellung:
Kommt ein Vertrag also per Telefon zustande, ist im Telefonat, daß zum Vertragsabschluß führt, auf die AGB hinzuweisen, darüber hinaus sind dem Kunden spätestens bei vollständiger Erfüllung des Vertrages die AGB in Textform mitzuteilen.
Klick (http://www.finanztip.de/recht/wirtschaftsrecht/agb-einbeziehung.htm)
Mhm, mag sein. AGBs haben wir nicht besprochen, aber dafür gesagt, dass die Angebote der Onlineshops grundsätzlich nur Aufforderungen darstellen. Am besten wäre es natürlich, wenn man einen konkreten Sachverhalt hätte, deren Inhalte man gem. §§ 133, 157 BGB auslegen könnte.
Vielleicht können uns die Profis weiterhelfen.
(mc)alex
11.03.2012, 14:14
Allgemeine Geschäftsbedingungens :usad:
Wenn ich das hier so lese bekomme ich richtig Lust auf Medien bzw. IT-Recht, welches ich dieses Semester haben werde.
Bin sehr gespannt, der Dozent ist ne richtig coole Sau, hilft den Studenten und erzählt immer lustige Anekdoten.
Soll zwar dieses Semester härter werden als damals Zivilrecht (höhö Klausur 40 Punkte ala. was ist eine WE? Was ist eine i.a.o.? etc.), aber ich mag diese Rechtsgeschichten.
Puh Morgen Klausur in Geschäftsprozessmanagement, ansich ne einfache Geschichte, aber ein scheiß Gefühl, obwohl ich bei dem Dozent sonst immer sehr gut abgeschnitten habe, ging der erste Versuch hier mit 5.0 in die Hose. Wie auch immer ich das geschafft habe (vor allem weil das Gefühl nach Versuch eins eher auf 2.x schließen lies)...daher irgendwie Angst, mein erster "unfeiwilliger" zweiter Versuch.
Zum Glück gibts bei uns insgesammt drei. :D
Martyr hat grundsätzlich Recht. Regelfall, sofern keine Parteivereinbarung getroffen ist, ist die Holschuld. Bei nem Versandhaus kann man aber ohne weiteres von ner Schickschuld ausgehen. Ein Beispiel für eine Bringschuld wäre z.B. die Anlieferung von Heizöl.
Zudem hat zeze Recht, es is ne invitatio ad offerendum, also eine bloße Aufforderung ein Angebot abzugeben. Ein verbindliches Angebot nach § 145 liegt erst vor, wenn die essentalia negotii vorliegen, also: Konkreter Vertragspartner, Preis und Gegenstand. Der potenzielle Vertragspartner müsste also mit einem bloßen "Ja", Kopfnicken o.ä. zustimmen können. Bei nem Anbieten per Katalog fehlt das Vorliegen des konkreten Vertragspartners, das Angebot richtet sich ja an einen unbestimmen Personenkreis. Das hat insofern Relevanz, dass wenn das Angebot für das Versandhaus durch das Anbieten per Katalog verbindlich wäre, es ggf. in Erfüllungsschwierigkeiten kommen könnte, wenn der Warenbestand begrenzt ist (was bei nem Versandhaus wohl immer der Fall ist). Anders gesagt: Wenn die Ware dann ausverkauft ist, kann es nicht mehr leisten, wäre dazu aber rechtlich verpflichtet.
Aber bei der Frage würd ich auf sowas gar nich eingehen, sondern einfach von nem wirksamen Kaufvertrag ausgehen.
Hier liegt offensichtlich (aus Mangel an anderen Angaben) ein Versendungskauf vor, wodurch die Gefahr mit Übergabe an die Transportperson an den Käufer, den Studenten, übergeht. (§ 447 I BGB)
Kleine Korrektur hierzu: Wenn ein Student bei nem Versandhaus einkauft wird ein Verbrauchsgüterkauf nach § 474 vorliegen. Nach § 474 II S. 2 findet § 447 hierbei keine Anwendung.
Kleine Korrektur hierzu: Wenn ein Student bei nem Versandhaus einkauft wird ein Verbrauchsgüterkauf nach § 474 vorliegen. Nach § 474 II S. 2 findet § 447 hierbei keine Anwendung.
Ist mir auch aufgefallen, deswegen hab ich es auch aus meiner Antwort entfernt.
Wie ist das hier bei unsere Couch eigentlich? Schreibt ihr eure Klausuren im Semester oder in der Vorlesungsfreien Zeit?!
Vorlesungen -> 1,5 Wochen Klausuren -> "frei" ->1,5Wochen Klausuren-> Vorlesungen
In Physik sind die Klausuren immer direkt nach den Vorlesungen, in Mathe über die vorlesungsfreie Zeit verteilt. In anderen Gebieten wie Pädagogik, was ich mal hin und wieder zum Spaß höre, gibts Klausuren auch schonmal 1-2 Wochen vor Semesterende.
Micha 04
11.03.2012, 21:13
Ich schreib am 19. meine siebte und letzte Klausur (die 1 1/2 Wochen zwischen der 6. und 7. ist die längste Zeit frei zwischen meinen Klausuren) und dann hab ich knapp 2 Wochen frei, bevor das nächste Semester anfängt.
Ausschließlich in der vorlesungsfreien Zeit. Wüst verteilt. Zum Glück hab ich kaum mehr welche :D Also schriftliche :usad:
ich kenne seit dem 1. Semester keine Ferien mehr :D
Dieses Semester sind es sage und schreibe 8 Tage an denen ich frei hab.
Ich hab eigentlich auch so gut wie keine Semesterfeien. Am 05.04 schreibe ich meine letzte Klausur und am 11.04 beginnt schon das 2. Semester. Nach dem Sommersemester habe ich nur Ferien, wenn ich keine Klausuren veschoben habe. Also eigentlich nie. Und nebenbei muss ich noch meine 12 Wochen Praktikum machen. Also wenn ich mal ein paar Wochen Semesterferien haben sollte, dann werde ich da wohl mein Praktikum absolvieren. Und das geht 5-6 Jahre lang so. :usad:
Mmmm, das ist aber wirklich sehr fachabhängig. Bei mir in Bio zB gibt es höchstens mal 1 Klausur in der Vorlesungsfreienzeit, der Rest wird alles in die letzte und vorletzte Woche der Vorlesungszeit gepackt. Ebenso in Pädagogik. Fast immer am letzten Vorlesungstermin, wodurch dann Wochen mit 4,5 oder gar 6 Klausuren entstehen.
17.03 letzte Klausur
19.03 Vorlesungsbeginn nächstes Semster
:usad:
So wie ich das sehe sind die Klausuren an meiner FH und meinem Studiengang schön innerhalb des Vorlesungszeitraums :5:
Micha 04
12.03.2012, 08:29
"Schön" zu hören, dass ich nicht der einzige bin, der das Wort Semesterferien nur vom hörensagen kennt. :u5:
Schlimm genug wenn meine Freunde mir alle seit Wochen mit ihrer freien Zeit in den Ohren liegen.
In der letzten Woche der Vorlesungszeit oder der ersten Woche der vorlesungsfreien Zeit.
Ansonsten am Anfang des Studiums halt Hausarbeiten in den "Semesterferien" und gegen Ende dann auch öfter mal Seminarbeiten während des Semesters.
PhatBene
12.03.2012, 09:21
Vorlesungen gingen bis zum 03.02., Klausuren starteten ab dem 06.02., fertig war ich am 15.02. (3 Klausuren) und jetzt bis zum Semesterstart am 02.04. frei. :)
Bastinho
12.03.2012, 10:21
Hab gerade eben meine letzte Klausur für dieses Semester geschrieben und jetzt auch bis 10.4. frei.
Ist aber auch bei mir eher die Ausnahme, die Prüfungsphase beginnt meistens in der letzten Vorlesungswoche und geht dann bis zum Semesterende, teilweise auch darüber hinaus (ich habe schon Klausuren geschrieben und am selben Tag die ersten Vorlesungen des neuen Semesters gehabt). Je nachdem wie die Prüfungen dann liegen hat man entweder gar keine freie Phase oder wie jetzt bei mir wenigstens 2,3 Wochen. Wobei es im Wintersemester auch extremer ist, im Sommer ist die vorlesungsfreie Zeit ja von Juli bis September, da sind dann doch häufiger mal längere Phasen wo nix ist.
Bastinho
12.03.2012, 13:56
Ich schmeiss mal ein Diskussionsthema in den Raum: Wie ist eure Meinung zu mündlichen Prüfungen?
Ich muss ganz ehrlich sagen dass ich immer weniger von dem Konzept überzeugt bin. Nicht weil ich das freie Reden vor Profs oder sonstigen Prüfern scheue, im Gegenteil, inzwischen finde ich es sogar ganz gut solche Gelegenheiten zu bekommen. Aber mir fehlt da irgendwie die Struktur.
Wir werden immer zu viert abgeprüft, je Prüfling 15 Minuten, das heißt man ist für 15 Minuten Prüfungsleistung eine Stunde in einer Prüfungssituation. Und dann wird reihum abgefragt. Wenn man Pech hat kriegt man die fiesen Fragen ab, während es nicht allzu selten vorkommt dass einzelne Prüflinge fast ausschließlich die 0815-Fragen kriegen die jeder beantworten kann.
Ich finde es an Klausuren immer von Vorteil dass jeder Student exakt die gleichen Fragen gestellt bekommt und man dadurch wirklich abprüfen kann, wer in welchen Themen welchen Wissensstand hat. Wenn ich für mündliche Prüfungen nach dem Prinzip "Mut zur Lücke" lerne und dann Fragen kommen die ich nicht drauf hab, gehe ich eben mit einer entsprechend schlechten Note raus. Kommen aber genau die Fragen die ich drauf hab, gehe ich trotz selbem Wissensstand und Lernaufwand mit einer deutlich besseren Note nach Hause. Klar, Mut zur Lücke kann auch in Klausuren perfekt laufen oder total daneben gehen, aber in mündlichen Prüfungen finde ich das viel extremer, mir ist das zu viel Zufallsprinzip für eine benotete Leistung.
Außerdem frage ich mich wie die da wirklich ernsthaft benoten wollen. Angeblich soll man ja auch mündliche Prüfungen nach dem 100-Punkte-Prinzip bewerten. Wie soll das funktionieren? Wenn ich in einer 4er-Gruppe eine Stunde abgeprüft werde komme ich im Durchschnitt 4,5 Mal zu Wort. Klar, wenn da alle Antworten wie aus der Pistole geschossen kommen und richtig sind ist es eine 1,0. Aber wie wird da abgestuft? Wenn ich jetzt bei einer Antwort etwas länger überlege oder nicht gleich die richtige Antwort weiß oder sogar was falsches sage, fliege ich dann direkt aus dem 1er-Bereich raus?
Eins gleich vorweg: Das Konzept der Gruppenprüfungen finde ich komplett schwachsinnig, da dort die Notenwillkür durch die Tatsache, dass man nur wenige Fragen bekommt, noch deutlich hoher ist. So bekommt der Prof immer nur einen ganz kurzen Einblick in das Wissen des Prüflings.
Allgemein bin ich eher ein Anhänger von schriftlichen Prüfungen. Dort kann man, auch wenn es einmal hakt, erst einmal in aller Ruhe andere Aufgaben machen, um sich am Ende dann der problematischen Aufgabe zu widmen.
Andererseits gibt es Leute, die große Prüfungsangst haben, bei schriftlichen Klausuren regelmäßig trotz Wissens eine Blockade haben, dies aber bei einem Gespräch in der mündlichen Prüfung kein Problem darstellt, weil man dort die Lösung gemeinsam mit dem Professor erarbeiten kann.
Ich persönlich bin nicht der Typ, der unter Stresssituationen erst so richtig aufblüht. Ich würde von mir zwar behaupten, dass ich ein sehr guter Chemiestudent bin, aber bezeichnenderweise habe ich meine schlechteste Note in der Bachelorprüfung zu meinem Lieblingsfach, der organischen Chemie, bekommen. Dort war ich einfach so aufgeregt, weil ich es unbedingt gut machen wollte. In der mündlichen Prüfung war ich so aufgeregt, konnte mich nicht erst einmal sammeln, dass ich es dann gleich am Anfang verhauen hab. Ab da merkte ich nur noch, wie mir alles entglitt.
Die Erfahrung sagt jedoch, dass schlechtere Studenten in mündlichen Prüfungen besser abschneiden als in schriftlichen.
Von daher: Contra Noteninflation durch mündliche Prüfungen, pro gleiche, schriftliche Prüfungen für alle!
Meine Meinung zu mündlich/schriftlich, Fanchgebiete Mathe/Physik (wobei ich nur mündliche Einzelprüfunge à 20-30 Minuten kenne):
Mündliche Prüfungen sind weniger von der Tagesform abhängig als schriftliche Prüfungen
In mündlichen Prüfungen ist das Verständnis wichtiger, in schriftlichen das rechnen Können
Schriftliche Prüfungen sind objektiver zu beurteilen als mündliche
Alles in allem lautet also mein Urteil: Wenn man einigermaßen gut vorbereitet ist, finde ich mündliche Prüfungen besser, da man, wenn man bspw. eine Frage nicht versteht, nochmal nachfragen kann bzw. Hilfestellung erhält (siehe Tagesform), das geht bei einer schriftlichen nicht. Wenn man das Fach allerdings nicht so sehr beherrscht, dann ist schriftlich besser, da man einfach nach Altklausuren (falls vorhanden) oder Übungsblättern Aufgabentypen "auswenig" lernen kann.
So die Theorie. In Physik ist es bei aber komischerweise umgekehrt, ich kapier bei weitem nicht alles und dennoch bin ich mündlich besser, da ich bei schriftlichen Physikprüfungen oft total auf dem Schlauch stehe. Also da kommts bei jedem Fach auch nochmal auf den Typ drauf an, ob man besser rechnen kann oder labern.
"Mut zur Lücke" funktioniert bei schriftlichen Prüfungen besser, weil man vieles schon gar nicht lernen muss, weil es in schriftlicher Form nicht abgefragt werden kann ("Was bedeutet diese Formel?"/"Inwiefern hängt A mit B zusammen?"/...). Bei mündlichen Prüfungen muss man halt "theoretisch" alles können.
Meiner Erfahrung nach hat man bei mündlichen eine bessere Chance auf eine gute Note als bei schriftlichen. Ne 1,0 gibts meist auch noch, wenn die Zusatzfragen nicht beantwortet wurden. Wenn wichtige Fragen auch mit Hilfe nicht gelöst werden, wird trotzdem sanft abgestuft und man erhält noch lange eine Note um 2,0 herum. Fürs Durchfallen muss man sich schon arg anstellen oder halt nicht ausreichend gelernt haben, sowas kann man im Schriftlichen nicht sagen, da kanns halt einfach mal passieren.
Wenn man allerdings eine Stunde in einem Zimmer sitzt mit 3 (vielleicht besseren) Kommilitonen und nur 4-5 Fragen gestellt bekommt, dann artet das natürlich fast schon zu einem Glücksspiel aus. Dann gilt es aber nicht, das Konzept der mündlichen Prüfung als solches zu kritisieren, sondern die Umsetzung an Deiner Uni / in Deinem Fachgebiet.
Bastinho
12.03.2012, 14:42
Dann gilt es aber nicht, das Konzept der mündlichen Prüfung als solches zu kritisieren, sondern die Umsetzung an Deiner Uni / in Deinem Fachgebiet.
Ich habe mal gehört dass es in den meisten Fachbereichen und an den meisten Unis Gruppenprüfungen gibt, deswegen bin ich davon ausgegangen dass das der Standard ist und habe die Form an sich kritisiert. Gegen mündliche Einzelprüfungen hätte ich auch weniger einzuwenden, einfach weil man da alleine in der Prüfung sitzt, auch wirklich nur solange abgeprüft wird wie man für seine eigene Prüfungsleistung abgefragt werden muss, und weil man nicht im direkten Vergleich mit anderen Studenten steht. Klar werden auch schriftliche Prüfungen verglichen und dementsprechend in Relation bewertet, aber kann sich der Prof bzw. seine Mitarbeiter ja dann jede Klausur einzeln angucken und bewerten, in mündlichen Prüfungen muss dann aber in kürzester Zeit zwischen den Prüflingen verglichen werden.
Ich hatte mal ein Seminar, bei dem in 2er-"Gruppen" geprüft wurde, mit vorher angekündigtem Teilthema der Veranstaltung. In der Variante wurden die hier angesprochenen Kritikpunkte an der mündlichen Prüfung ganz gut abgefangen. Ansonsten schätze ich es auch als Glücksspiel ein. Zumindest tendentiell.
Bei einem fairer Prüfer mit gutem Gespür ist aber auch das in 4er-Gruppen kein Problem. Habe da auch schon gutes gehört von Bekannten. Bei denen hatte der Prüfer den schlechtesten Prüfling etwas "sanfter" rangenommen, die mittelmäßigen fast übergangen und mit dem Einserkandidaten ein sehr intensives Zwiegespräch geführt. Das wird allerdings wohl eher die Seltenheit sein.
Bei Einzelprüfungen sehe ich kein Problem.
Bei uns ist das gut gelöst.
Das Modell wurde vom Diplom Studiengang so ähnlich wohl in den Bachelor übernommen. Zu sagen gilt noch: Wir haben nur eine mündliche Prüfung im Bachelor und das ist auch noch die BA-Abschluss Prüfung, die dann 25% zur Abschlussnote zählt. Nicht optimal gelöst, aber das System ist studierendenfreundlich.
45 Minuten mündliche Prüfung.
Prüfer (3) darf man sich "quasi" selbst aussuchen. Themenschwerpunkte sind abhängig von den besuchten Veranstaltungen während des Studiums, nach diesen Themen darf man sich dann Profs raussuchen die eben prüfen dürfen. (Das sind bei mir eigentlich pro Modul immer 2 oder 3). Das heißt es kommen 5 Module noch einmal dran. Schwerpunkte setzt man dann noch einmal mit dem jeweiligen Prüfer.
Das System find ich eigentlich ziemlich cool, da man sich top darauf vorbereiten kann und weiß wie die Prüfer ticken und demnach werden auch gute Noten abgeräumt.
Gruppenprüfungen werde ich hoffentlich niemals haben.
SO. Auf zum ersten Part der Erstiwoche. "Gemütliches" kennenlernen im gemieteten Bereich einer Bar/Disco mit anschließendem "All you Can" :5:
Morgen gehts dann weiter mit der Stadtrally und anschließendem "All you Can" in einer anderen Bar.
Mittwoch gibts dann Erstigrillen und Donnerstag Abend die letzte All You Can Party für diese Woche bevor es dann am WE nochmal feucht-fröhlig wird :rocka:
In diesem Sinne: Cheers :voll:
(mc)alex
12.03.2012, 18:18
Riesen Post geschrieben, dann festgestellt, dass dieser wohl scheiße rüber kommt, von daher kurz:
Mündliche Prüfungen sind bescheiden, Gruppenprüfungen absolut beschissen und unfair.
Schriftlich Stoff abzufragen ist und bleibt die richtige und einzig faire Methode, auch aus dem Grund, dass man in schriftlichen Prüfungen wohl den Stoff umfangreicher abfragen kann.
edit: Achja Problem sind auch noch Fälle wo es mehr als eine richtige Antwort gibt aber die Prüfer sturr auf ihr System beharren...dann kannste noch so viel argumentieren, es wird nicht akzeptiert. Sowas darf einfach nicht sein.
Bei uns gibt es ab unserem Semester keine mündlichen Prüfungen mehr, auch ne Variante das zu umgehen.
Sehe das ähnlich wie Terrier.
Hatte bisher viele schriftliche Prüfungen und eine mündliche Abschlussprüfung vom Bachelor. Meine Erfahrung hierbei:
Schriftliche Prüfung bringen sehr viel schlechtere Noten, hohe Durchfallquoten und machen kaum eine Aussage darüber ob der Prüfling den Stoff beherrscht. Kurzer Blackout, einmal auf dem Schlauch stehen, den Trick nicht sehen und schon kann es ruckzuck um das Bestehen gehen. Sowas kommt in mündlichen Prüfungen natürlich nicht vor und es fällt nicht so sehr ins Gewicht, wenn man bei einer Frage zunächst etwas drumrum redet. In der Regel formuliert der Prof dann die Frage anders oder mit etwas Glück geht er ganz weiter. Den einzigen Nachteil sehe ich im gegenteiligen Fall, nämlich dass dort gebohrt wird wo man nix weiß. Allerdings kann man die meisten Profs eher als "Helfer" denn als "Bohrer" betrachten.
Großer Vorteil schriftlicher Prüfungen ist natürlich, dass der Lernaufwand geringer ist, da wie Terrier schon sagte, lediglich oberflächlich abgefragt werden kann.
Das sage ich übrigens vor dem Hintergrund, dass ich ziemlich fiese Fragen gestellt bekam und im Endeffekt eine ganze Notenstufe schlechter war als mein Lernpartner, der am selben Tag beim selben Prof geprüft wurde und im Großen und Ganzen auch nicht mehr oder weniger konnte als ich. Aber sowas kann passieren. Meine Note war letztlich immer noch ziemlich gut, um nicht zu sagen schriftlich mit Sicherheit unerreichbar :D
Kommt natürlich alles sehr stark auf den Fachbereich und nicht zuletzt den Prüfer an, den man sich bei mündlichen Prüfungen jedoch selbst aussuchen kann. Die meisten sind aber ohnehin sehr fair worunter ich übrigens nicht verstehe, dass ausschließlich 1er verteilt werden. Zudem bezieht sich das eben gesagte auf MINT Fächer. Andere Bereiche kann ich schlecht beurteilen. Wenn ich an mein Nebenfach Wirtschaft zurückdenke sind schriftliche Klausuren bestimmt nicht so verkehrt.
Ob diese jetzt so viel objektiver sind, lasse ich mal dahin gestellt. Bei mündlichen Prüfungen beraten sich Prüfer und Beisitzer ja immerhin und die haben normalerweise auch schon eine gewisse Erfahrung, also einen Vergleichspool. Und nicht selten werden bei schriftlichen Prüfungen, gerne auch im Nachhinein bei der Einsicht, viele Extrapunkte vergeben die jetzt nicht immer direkt im Zusammenhang mit einer richtigen Lösung stehen. Das wiederrum habe ich leider erst relativ spät gemerkt :eyebrows:
Gruppenprüfungen halte ich auch eher für einen Witz. Die gibts hier, soweit mir bekannt, auch allerhöchstens mal bei "Scheinprüfungen".
Studentenklischee Punkt 35 abgehakt: Ein Regal auf dem Sperrmüll mitgenommen. :D
Wie kommt es, dass manche Abläufe auch nach 5 Semestern einfach gleich sind?
Nächste Woche muss ich eine Hausarbeit abgeben.Thema ist eig. ziemlich cool: Stadtbau im Faschismus :bob:.
Warum aber, stell ich mir Freitags früh den Wecker, um dann den ganzen morgen Xbox zu spielen?
Nächste Woche hock ich wieder da und schmier irgendwas hin. Unfassbar.
"All you Can"
Klingt wie im Swingerclub: Alles kann, nix muss. :kackebart:
Kann man sich so vorstellen. Ja. Fehlte nur Frisch'se Pitter und wir hätten das Café Lautrec wiederbeleben können :hardlove:
(mc)alex
17.03.2012, 16:10
An die Mathe Experten
Folgendes:
Die Umwandlung von kartesisch nach polar bei komplexen zahlen ist ja sau simpel.
Aber sie sagt: a + b * i bzw. a + i * b => r * e ^ i * Φ
Und sie sagt: a - i * b => r * e ^ -i * Φ
So nun hab ich aber folgende Aufgaben:
-1 * -2i oder bspw. -8 * -6i
Ich _dachte_ man kann i und b tauschen, also wäre es ja immer -i bei der polarform...nun ist die Lösung aber immer e^positiv gewesen, also Variante eins mit positivem i.
Ist das wirklich richtig oder vertut sich da die Dozentin? Dann wäre die Aufgabe ja szs. -1 + i *-2 richtig?
Sprich damit "meine" Variante richtig wäre müsste es heißen: -1 - i*2) richtig?
Micha 04
17.03.2012, 16:33
Ich weiß leider nicht so ganz, worauf du hinauswillst (sorry, gerade Pause vom eigenen lernen ;) ), aber ich versuchs trotzdem mal ;)
Vorweg: Ob du jetzt i*b oder b*i schreibst, ist völlig egal (normales Kommutativgesetz).
Prinzipiell ist a-bi die komplexe Konjugation zu a+bi. Ebenso e^(-iΦ) zu e^(iΦ).
Das du trotzdem einen positiven Exponenten hast, könnte evtl an deinem Φ liegen, je nachdem, ob du die Zahl im Bereich zwischen -pi und +pi oder zwischen 0 und 2pi angibst.
(mc)alex
17.03.2012, 16:52
Also erstmal, du hast es verstanden! :)
Und bei -1 * -2i kommt beim arctan 1,1071 raus + Π (da a und b - also 3. Quadrant) = 4,2...
Daher in der Endformel 2,2361 (Betrag z) * e^4,2487 * i bzw. umgedreht
Aber laut Formel sollte es doch -i sein :-/
Und mir fällt noch etwas auf...ich hab mir für Φ notiert:
Bei a+bi ist es: arctan b/a
bei a-bi ist es: arctan -b/a
Hehe nun hab ich beim schreiben selbst gemerkt wo hier mein Denkfehler ist, das stimmt so ja gar nicht es ist ja immer b/a, nur bei Fall zwei ist es natürlich - da b negativ ist. Lerne definitiv schon zu lang heute...
Also heißt es auch bei a-bi: arctan b/a richtig? (Nur um zu 100% sicher zu gehen)
Micha 04
17.03.2012, 17:01
Wir haben diese arctan Formel nie benutzt, daher kann ich dir das nicht 100%ig sagen.
Aber es würde durchaus Sinn machen, ja ;)
(mc)alex
18.03.2012, 09:36
Ich vermute mal, dass bei beiden Beispielen ein positives i rauskommt da beide - a und -b haben.
Müsste mal nen Beispiel mit +a-b finden, dort sollte dann hoffentlich ^-i * bla
rauskommen. :) Finde aber gerade keines, muss ich wohl selbst rechnen :D
e^iPhi ist 2Pi-periodisch, also kannst Du aus jedem negativen ein positives machen und umgekehrt.
(mc)alex
18.03.2012, 10:20
Ach ich akzeptier das jetzt einfach wie es ist, schreib das hin was für phi rauskommt und gut ist.
Danke an euch beide, denke die Aufgabe dürfte ohne große Probs machbar sein.
Mir gings da nur rein ums Verständnis, aber ich habe es, denke ich, einfach falsch aufgefasst.
Ham' wir hier eigentlich Studenten die im Wohnheim wohnen?
Hab derzeit das Angebot vorliegen ggf. in ein 12 m² Zimmer mit Waschbecken und geteilter Küche + Bad im Wohnheim zu ziehen. 166 Euro inkl. Strom und Nebenkosten sowie Internet.
Reichen 12m² wohnraum für Schreibtisch, Bett etc. und kann jemand was zum Wohnheimleben allgemein sagen? Ich weiß, ist sicherlich von Wohnheim zu Wohnheim unterschiedlich...dennoch bin ich für Erfahrungen dankbar!
Geteilte Küche und Bad? Das kann in einem Wohnheim schnell zu Problemen führen. Habe mal in einem gewohnt mit geteilter Küche. Da wurde sich von anderen Etagen aus munter am Kühlschrank bedient oder im Sommer, wenn alle weg waren, wurde wochenlang der Biomüll stehen gelassen. Man kann sich den Geruch vorstellen. Geteiltes Bad kenne ich nur von meiner WG. Hier klappt es super, aber hier sind die Personen auch "ausgesucht". Gibts keine Wohnheime, bei denen man so eine "Nasszelle" hat, mit Toilette, Waschbecken und Dusche in einem kleinen Raum am Zimmer dran? Sowas habe ich schon sehr sehr oft gesehen.
12m² sind natürlich wenig, aber Schreibtisch, Bett und Schrank passen rein. Kein Problem. Es fehlt dann aber halt ein wenig "Auslauf"? Gibts einen Gemeinschaftsraum mit TV usw? Ich hatte damals im Wohnheim auch nicht massig Platz, aber dafür einen Balkon. Hatte jeder. Dazu gabs dann noch ein zentrales Gebäude mit Barabenden usw. Daneben gleich 2 Rasenplätze mit zB 2mal wöchentlich Fußballspielen vom Wohnheim aus.
Bloodhound
18.03.2012, 19:24
Hab zwar nur 4 Monate in Sydney in sonem Ding gewohnt aber das war einfach der Hammer.
Günstig, viele tolle neue Leute, immer was los, mit gemeinsamen Räumen wie Küche + Wohnzimmer reichts auch platzmäßig eigentlich sehr gut. Machen.
Ham' wir hier eigentlich Studenten die im Wohnheim wohnen?
Hab derzeit das Angebot vorliegen ggf. in ein 12 m² Zimmer mit Waschbecken und geteilter Küche + Bad im Wohnheim zu ziehen. 166 Euro inkl. Strom und Nebenkosten sowie Internet.
Reichen 12m² wohnraum für Schreibtisch, Bett etc. und kann jemand was zum Wohnheimleben allgemein sagen? Ich weiß, ist sicherlich von Wohnheim zu Wohnheim unterschiedlich...dennoch bin ich für Erfahrungen dankbar!
Das ist genau die Art von Zimmer / Wohnheim wo ich gelebt habe während dem Studium:)
Also...12 Quadratmeter sind eng. Aber man kann sich da schon gemütlich einrichten. Normalerweise sind die auch schon (teil-) möbiliert? Geteilte Küche ist so n Ding...definitiv wird sowas gerne verkommen gelassen von den Mitbewohnern, da findest dann oft verrostete und verdreckte Backblecke vor, stinkende Mülleimer, usw....
Geteiltes Bad finde ich richtig übel...ich hatte wenigstens n eigenes WC mit Dusche....
ich hab mir dann ne Doppelkochplatte geholt und nur noch im Zimmer gekocht. Und hab mir nen Mini-Kühlschrank fürs Zimmer geholt. Wäsche hab ich auf dem Gang getrocknet wo mein Zimmer lag. Nicht ganz erlaubt, aber wurde akzeptiert.
Ansonsten kannst du in solchen Wohnheimen halt Glück oder Pech mit den Nachbarn haben. Zu meiner Zeit lebten einige afrikanische Austauschstudenten auf dem selben Flur und die "feiern nun mal gern" :) D.h. regelmäßig bis in die Nacht schön bassige Musik und Party und wenn du da lernen musstest hattest halt einfach Pech oder bist der Spießer vom Dienst.
Abwechslungsreiche Zeitgenossen trifft man aber eigentlich immer. Vom PC-ich-red-mit-keinem-Freak über Normalos, reiche Söhne, Fußballfreaks, spanische Austauschstudentinnen bis hin zu "da kannste jederzeit nachts vorbei" Schlampen alles dabei :D
Fazit: Nicht unbedingt die beste Wahl für "ich will meine Ruhe" Studenten. Wer aber gerne Kontakte knüpft und regelmäßige Zimmer-Parties liebt, ist dort sehr gut aufgehoben. In gewisser Weise wie ne große Jugendherberge das ganze....
hängt allerdings auch immer vom Flur ab....im einen Stockwerk ist es ruhiger, im anderen is lauter :D
Bevor ich mich dafür entscheide werde ich mir das ganze natürlich anschauen aber das geteilte Bad ist ein Punkt der mir, bisher, auch sauer aufstößt. Ich meine, wenn man Glück hat, hat man ordentliche Studenten auf seiner Etage, kann aber auch nach hinten los gehen.
Ein gewisses Risiko ist da durchaus vorhanden. Hab halt bisher nur darüber "gelesen", gesehen hab ichs noch nicht aber das wird wohl das nächste wenn meine Bewerbung "durchgewunken" wird.
Hinzu kommt ne Sauna in diesem Wohnheim (Austauschstudentinnen :sabber:). Leider gibts bei uns in der Nähe der FH kein Wohnheim mit eigenen Nasszellen, das wäre mir um einiges lieber gewesen.
In erster Linie suche ich halt n Zimmer damit ich nicht immer Pendeln oder, bei den spritpreisen -.-', mit dem Auto fahren muss. Es sind zwar nur gute 40 km (hin & zurück) aber die letzte Bahn kommt um 23:50 und da ist mit feiern leider nicht allzu viel (das kommt dann hinzu!).
Habe selbst ein kleines Zimmer mit 13,2m². Da steht ein breites Bett (140x200), ein Schreibtisch (75x140), Schrank, Regale, kleine Kommode, Mülleimer, Drucker, ... Im Prinzip alles was man braucht. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich mir vorher relativ gute Gedanken gemacht hab wie ich alles hinstellen möchte und mir auch dementsprechend die Regale gekauft habe. Glaube großartig anders kann man die Möbel hier nicht stellen (wegen Türen etc.). Bei dir müsstest du dann u.a. das Waschbecken bedenken was wertvollen Platz wegnimmt. Oft unterschätzt sind auch Dachschrägen die ich glücklicherweise nicht habe. Wenn du also alte Möbel mitnehmen willst solltest du vorher überlegen ob die da wirklich alle reinpassen.
Und selbst bei kluger Aufteilung bringt man nicht so arg viel unter. Ich brauch halt nicht viel Stauraum (Bettkasten und Türgarderobe sind dennoch ganz praktisch) und trenne mich auch gerne mal von unnötigen Dingen ;) Sporttasche, Laufschuhe, Luftpumpe und sonstiger unnötiger Krimskrams will irgendwo hin und auch oben aufm Schrank ist irgendwann voll. Natürlich gäbe es noch die Möglichkeit eines Hochbetts unter das dann eine Couch passen würde oder andere Spielereien. Einen Sessel habe ich in der momentanen Konstellation leider nicht mehr unterbringen können. Stehlampe die demnächst rein soll wird auch eng.
Hätte letztens die Möglichkeit gehabt in ein größeres Zimmer umzuziehen aber hab mich dagegen entschieden. Man kann da schon alles unterbringen und gut drin leben. Zudem macht es weniger arbeit und ist natürlich billiger. Alles in allem fände ich noch ein Quadratmeter weniger und ein Waschbecken schon hart an der Grenze. Prinzipiell sollte es aber möglich sein alles wichtige unter zu bekommen man muss sich aber durchaus etwas arrangieren oder kreativ sein. Hohe Räume eignen sich z.B. gut für Wandregale. Dazu sollten wiederum die Wände nicht aus Pappe sein :D
Mit Erfahrungen aus dem Wohnheim kann ich nicht dienen. Aber vom hörensagen und miterleben ist wohl schon in etwa so wie man sich das Klischee vorstellt ;)
edit: Drexxäue erinnern mich an Wäsche. Wenn noch ein Wäscheständer drin steht kann man sich nicht mehr bewegen! Deswegen stell ich die immer zu meinen Mitbewohnern :D
Keine Wohnheime mit eigenen Duschen? Wasn das für ne dreckige Stadt? :D
Also wenn die Sauna derart "verbraucht" ist wie ichs von Küchen und co aus anderen Wohnheimen kenn...dann willst du da nicht unbedingt rein gehn :D
Aber schick uns gern mal n Foto wenn du dort zu Besuch bist und dir die Sauna anschaust.
Der Kollege hat aber Recht...hab ich gar nicht dran gedacht, dass so n "Gefängnis"-Waschbecken auch nochmal wertvollen Platz wegnimmt.
Also die Einrichtung an und für sich sieht sehr sehr gut aus, finde ich. Auf der Homepage des Wohnheimes sind auch nette Bilder der Gemeinschaftsräume:
-Medienraum
-Sauna
-Tischtennisraum
-Fitnessraum
Das einzige was mich noch extrem abstoßen würde, wäre ein nicht vorhandener Kabelanschluss für Fernsehen :usad:
Wer Lust und Zeit hat kann ja mal vorbeischauen:
Wohnheim Schillerstraße :jeffkoch: (http://www.woschi.rwth-aachen.de/front_content.php)
Also die Einrichtung an und für sich sieht sehr sehr gut aus, finde ich. Auf der Homepage des Wohnheimes sind auch nette Bilder der Gemeinschaftsräume:
-Medienraum
-Sauna
-Tischtennisraum
-Fitnessraum
Das einzige was mich noch extrem abstoßen würde, wäre ein nicht vorhandener Kabelanschluss für Fernsehen :usad:
Wer Lust und Zeit hat kann ja mal vorbeischauen:
Wohnheim Schillerstraße :jeffkoch: (http://www.woschi.rwth-aachen.de/front_content.php)
Sieht ganz nett aus, aber schau's dir einfach mal live an, ob die Bilder auch noch dem aktuellen Zustand des Heims entsprechen. Vielleicht hast ja Glück und das Heim is sauber und gut geführt.
Wie wärs denn hiermit?
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,370054,00.html
Vor ein paar Wochen mal in eine Reportage wahrgenommen...
Micha 04
19.03.2012, 10:45
Klausur 7/7: done
Jetzt immerhin 2 Wochen bei hoffentlich geilem Wetter frei :love:
(mc)alex
20.03.2012, 11:49
Heute die assozialste Klausur geschrieben die ich je im Studium hatte...
Und das auch noch im 2. Versuch (von 3), mit Glück bestanden, befürchte aber das Schlimmste.
Der Witz ist die Art und Weise der Klausur, die völlig verschiedenen war zu allen anderen Klausuren die sie je schreiben lassen hat (also seit 2009).
Die waren bis dato immer sehr fair, 140 Punkte, 50 zum bestehen, zweitlich maximal 120 Punkte zu holen in der Regel.
Aber es waren immer 7 Aufgaben und immer der Stoff verteilt auf die Vorlesungen.
Soweit so gut, heute aber 6 Aufgaben (ok, zeitlich machbar) und nur die Hälfte des Stoffs.
Die Aufgabe die damals fürs alte Curriculum war wurde auf zwei Aufgaben a 40 Punkte verteilt, das war vorher szs. meine Streichaufgabe, sprich ich konnte sie nicht.
Somit hatte ich noch 80 von 120 Punkten zu holen und davon waren zwar 3 Aufgaben ok, aber die 4. war ne Mischung aus Folgen / Reihen (einfach) und Taylorreihen (so wie es dran kam schwierig, auch GANZ anders als bisher und auch anders als in allen Übungen)...
Nun gut gerechnet sinds 70 Punkte, realistisch zwischen 40 und 60, kann ich echt schwer einschätzen.
Vor allem lag kein Semester zwischen, es war eine Nachschreibeklausur zum SS 2011, also am Stoff hat sich nichts geändert, an den Prioritäten im Stoff nicht usw.
Ich hab da eigentlich ne 1.x angepeilt, so kann ich beten, dass es ne 4.0 wird. (Konnte alle alten Klausuren etc. in 1-1,5 Stunden bearbeiten und immer mit 110-130 Punkten, auch alle relevanten Übungen waren (bis auf die "Steichaufgabe die ja nun 1/3 der Klausur war) kein Problem)...
Bastinho
20.03.2012, 12:12
Vor allem lag kein Semester zwischen, es war eine Nachschreibeklausur zum SS 2011, also am Stoff hat sich nichts geändert, an den Prioritäten im Stoff nicht usw.
Das ist bei uns oftmals das Problem bei Klausuren. Wir hatten in Grundstudium einen Prof, der nie mit seinen Vorlesungen fertig geworden ist, und dementsprechend bei den Klausuren die im Vorlesungssemester kamen einige Themen streichen musste. Dafür hat er genau diese Themen dann in den Nicht-Vorlesungssemestern wie blöd in die Klausuren gepackt und damit etlichen Studenten das Genick gebrochen, weil sie plötzlich Themen bearbeiten sollten die so nie in den Vorlesungen beigebracht wurden.
Der Prof ist aber eher ein Sonderfall, hat seit Jahren die mit Abstand höchste Durchfallquote im Fachbereich und wurde schon etliche Male an den Pranger gestellt, inzwischen darf er die Klausur nur noch alle 2 Semester stellen soweit ich weiß, und in den anderen Semestern übernimmt ein anderer Prof.
Generell muss man leider sagen, dass man in Klausuren mit allem rechnen muss, was zum Vorlesungsstoff passt. Mir ist es auch mal in einer Nachschreibeklausur passiert, dass zum ersten Mal überhaupt in der Geschichte des Faches an unserer Uni die Prüfungsform geändert wurde. Insgesamt 90 Minuten Zeit, Standard waren 3 Aufgaben á 30 Minuten, halt 3 dicke Aufgaben zu jeweils einem Thema. Bei meinem Zweitversuch gab es dann plötzlich 7 Aufgaben, alle Themen kamen dran und wurden wild durcheinander geworfen. Bestanden habe ich, aber das ist im ersten Moment schon ein Schock wenn du da sitzt und was völlig anderes erwartest.
(mc)alex
20.03.2012, 12:18
Das wars schlimmste...der Schock.
Klausur erhalten, 1. Aufgabe gesehen und eben gemacht (MC), dann die zweite Aufgabe "Huch jetzt schon komplexe Zahlen?", dann erstmal die Klausur durchgeblättert...dritte Aufgabe ok und dann gings los "Folgen Reihen UND Taylor zusammen? Hier stimmt was nicht" 5. Aufgabe gesehen, 6. Aufgabe gesehen und da kam schon die Panik, da es ja wie gesagt eigentlich der Stoff meiner "Streichaufgabe" war und dann dachte ich "ok die 7. wirds schon richten" und huch, da hatte ich schon das Deckblatt wieder in der Hand.
Dann kam die Gewissheit 120 Punkte, davon kannst du 40 Punkte schlicht und ergreifend nicht.
Und bei den Taylorreihen habe ich in meiner "Simulation" auch schon mit nur der Hälfte der Punkte gerechnet.
Naja und dann war die Aufgabe eben auch noch anders als sonst...daher wusste ich, dass ich bestenfalls 70 Punkte holen kann.
Und naja in der ersten habe ich bis zu 5 liegen lassen und nun fängts an eng zu werden...
Erster Tag nach der letzten Klausur im Prüfungszeitraum. :hardlove:
Man könnte die ganze Welt umarmen, hat Energie um Berge zu verschieben und könnte locker 2-3 Frauen gleichzeitig gurkenmännisch verarbeiten. :hardlove:
Ein Tag vor der Klausur konnte ich kaum mehr die Augen aufhalten und selbstzweifel und von jetzt auf gleich einfach nur eine innere Ruhe und sich selbst abfeiern, weil es vollbracht ist. :love:
nevermind
20.03.2012, 13:36
Unsere Uni hat eine neue Mensa. :bob:
http://img571.imageshack.us/img571/535/20120319133405hdr.jpg
:ulaugh: Sensationell. Ist das nur diese eine Stelle oder gibts das noch häufiger?
nevermind
20.03.2012, 13:58
War leider noch nicht da, bin im Studentenforum darauf gestoßen.
Heut mal wieder so ein typischer Lerntag.
Man fängt Morgens an, irgendwann is auch schon Mittag. Huch. Schnell was zu essen machen und rein ziehen. Getrunken haste irgendwie auch noch nix, also noch ordentlich Wasser abziehen. Essen muss funktionieren. Dazu schnell Wäsche waschen und kurz überlegen was man später noch so erledigen will. Ne Runde joggen zum Beispiel.
Und schon gehts weiter am Schreibtisch. Die Uhr zeigt dann 16:30 und man denkt, dass es jetzt noch schönes Wetterwäre um die Runde zu drehen. Der weitere Gedankengang: "Machste nurnoch schnell fertig hier und dann los". Jo. Die Uhr zeigt mittlerweile 18Uhr. "Jetzt musste aber zu Potte kommen!". 20 Uhr. "Schon so spät? Gibts doch gar nicht". 21 Uhr dann endlich fertig geworden mit dem "grad noch fertig machen".
Für joggen zu spät. Aber durstig. Klar, das Glas das ich mir in der Mittagspause mitgenommen habe steht ja noch neben mir. Randvoll natürlich. Oh Champions League läuft ja auch schon. Hunger hab ich auch. Am Kühlschrank seh ich den Salat den ich heut Abend machen wollte. Aber jetzt noch in der Küche anzufangen muss auch net sein. Oh, und die Wäsche muss noch einer aufhängen....
Schnell schnell, weil morgen gehts ja weiter :usad:
Dann aber wirklich mit Nachmittagssport! Wie ich das Hasse wenn ich zu sonst nichts komme außer Bücher wälzen. Nichtmal zum Trinken reichts. Und jetzt geh ich halt noch die doofe Waschmaschine leeren :grummel:
Wenigstens gehts mir jetzt besser, nachdem ich ein bissl heulen konnte :-)
Bei mir ist es meistens etwas anders. Ich gehe ggf. joggen und der Tag ist rum ohne dass ich wirklich was geschafft habe. Zum Heulen ist mir am Abend aber auch zumute. Allerdings aus anderem Grunde. Mir wird bewusst, dass es bedeutet, in naher Zukunft noch mehr Zeit am Stück in diverse Arbeiten zu stecken und diese am Ende mal wieder nach dem Minimalprinzip erstellt zu haben. Spaziergänge zum Kühlschrank sind z.B. gerne und oft genutzte Ablenkungsaktivitäten. Naja, selbst Schuld.
Das betrifft aber natürlich eher Hausarbeiten und nicht die Vorbereitung auf Klausuren bzw. Prüfungen.
Sagt mal, wie sieht das eigentlich beim ERASMUS-Programm mit der Wahl des Zielorts aus, kann man da frei entscheiden, in welches Land und in welche Universitaet man geht, oder haengt es davon ab, welche Partneruniversitaeten im Ausland die eigene Uni hat?
Natürlich hängt es davon ab, welche Partnerunis Deine Uni, bzw. sogar speziell Deine Fakultät, hat. Hier hat jede Fakultät einen Erasmus-Beauftragten, bei dem man sowas erfahren kann (oder auch das Internet). Bei dem meldet man dann auch sein Interesse für einen der Orte an. Als Beispiel: Die Mathematik hier in Karlsruhe hat im englischsprachigen Raum nur Cardiff und Dublin, wobei Dublin glaub mittlerweile schon aufgelöst wurde.
Hey studiert hier einer in Aachen ? Ich möchte nächstes Wintersemester meinen Master (Wirtschaftsingenieurswesen) an der RWTH Aachen machen und würd mir gern ein Feedback einholen. Zur Zeit studiere ich in Kaiserslautern und da ich aus der Nähe komme, würde ich gern mal was neues sehen, bevor ich ins Berufsleben starte
Abgesehen davon, dass Aachen einen sehr guten Ruf hat, interessieren mich Dinge, wie Party, Leute, Stadt.
Vor allem aber das System der Uni.... also Klausurphase (Zeitraum, Schwierigkeitsgrad, Machbarkeit in 3 Semestern ?) Auf die schnelle fällt mir nichts mehr ein.
Würd mich sehr freuen, wenn sich einer dazu äußern könnt, der in Aachen studiert..... Danke
(mc)alex
02.04.2012, 19:27
Partys ganz gut, Leute sind prima (Kumpels von mir studieren / studierten dort)...beim Feiern ist mir aber öfter mal aufgefallen, dass in manchen Clubs der Männeranteil recht hoch war und die Frauen dann dort regelrecht Beute waren. Also da wurde dann ne 4 zur 7. :D
Meine Freunde waren mit dem Studium selbst hochzufrieden (allerings alle in Richtung Maschinenbau etc.).
Mehr kann ich dir leider nicht sagen, aber glaube hier findest sich bestimmt noch jemand.
So was ich eigentlich möchte: Hat hier irgendjemand ein paar Arbeitszeugnisse und kann mir diese (natürlich gerne ohne Namen etc.) zukommen lassen...
"Muss" mir zwei Stück selber schreiben und wollte jetzt nicht google als Hauptquelle nutzen.
Mein Arbeitgeber ist leider "zu faul" und da es sonst ein toller Arbeitgeber ist möchte ich ihm damit nicht nerven, auch wenn die mir sicher was ausstellen müssten, so wollen sie halt nur die Unterschrift draufsetzen.
Ähnliches gilt für meinen alten Zivildienst Arbeitgeber...
Sonstige Tipps dazu? Ich wollte mich jetzt nicht übertrieben abfeiern, aber ansich bin ich natürlich schon toll. ;)
Da fällt mir ein, dass ich mir auch noch eins für mein Praktikum schreiben muss. Kann ich dir schicken, wenn ich es fertig habe. So ein einer Woche oder so.
Mr. Pommeroy
02.04.2012, 22:52
Hey studiert hier einer in Aachen ? Ich möchte nächstes Wintersemester meinen Master (Wirtschaftsingenieurswesen) an der RWTH Aachen machen und würd mir gern ein Feedback einholen. Zur Zeit studiere ich in Kaiserslautern und da ich aus der Nähe komme, würde ich gern mal was neues sehen, bevor ich ins Berufsleben starte
Abgesehen davon, dass Aachen einen sehr guten Ruf hat, interessieren mich Dinge, wie Party, Leute, Stadt.
Vor allem aber das System der Uni.... also Klausurphase (Zeitraum, Schwierigkeitsgrad, Machbarkeit in 3 Semestern ?) Auf die schnelle fällt mir nichts mehr ein.
Würd mich sehr freuen, wenn sich einer dazu äußern könnt, der in Aachen studiert..... Danke
Hier, ich studier auch in Aachen: Das mit dem Männeranteile hört man in Bezug auf Aachen ja ständig, ich hab davon nie wirklich was mitbekommen. Studier aber auch nichts technisches und hab immer ~75% Frauen in meine Kursen. Wenn man auf Maschiparties geht, dann haste da natürlich die ganzen Kerle rumhängen, aber sonst findeste schon genug Frauen in Clubs.
Und auf Maschiparties geht man ja sowieso nicht.
Stadt find ich recht gemütlich, wenne nicht komplett irgendwo in den Kaparten wohnst, erreichste alles locker zu Fuß. Um den Dom herum gibts n paar ganz schöne Strassenzüge und die Pontstrasse hat auch seine Reize (Bier).
Wenne nachts nach Hause wankts, triffste eh nur Mitstudenten, feiert ja auch sonst keiner mitten in der Woche. Ausser Penner, daher den Bereich Kaiserplatz bei einer möglichen Wohnungssuche eher vermeiden.
von Wirtschaftsingenieurswesen hab ich keine Ahnung
Hat jemand eine Idee für eine politikwissenschaftliche Abschlussarbeit? Thema ist völlig frei wählbar, genau darin liegt aber auch das Problem. Würde gerne irgendwas mit Bezug zu Sport/Fußball schreiben, Warum?- oder eventuell auch Wie?-Forschungsfrage bevorzugt. Ich habe schon ein paar Ideen gehabt, aber bis jetzt war nichts dabei, mit dem ich mich 20+ Seiten beschäftigen kann/will. Ich bin ratlos. Danke für jeden Input!
Ein Kollege hat damals ueber die Olympiaboykotte von 80 bzw. 84 geschrieben. Also Kalter Krieg und Sport. Das war allerdings eine Seminararbeit im Propaedeutikum, also nicht so umfassend.
Mit Fussballbezug weiss ich nicht. Man koennte die FIFA mit internationalen NGOs vergleichen, aber das wird sicher trocken. Vielleicht die Begriffe "Nation" und "Patriotismus" im Fussballkontext untersuchen...
Die Themen "Nation" und "Patriotismus" bieten sich doch vor allem im Bereich des ehemaligen Jugoslawiens an finde ich.
Vorhin letzte Prüfung bestanden.
Jetzt Bachelor. Hose runter!
Vorhin letzte Prüfung bestanden.
Jetzt Bachelor. Hose runter!
Ich hätte mir da eine andere Reihenfolge gewünscht.
Buchstabenklauer
30.04.2012, 15:31
Übermorgen um 16 Uhr ist es soweit. Mündliche Examensprüfung in der Geschichtsfachdidaktik. Es ist mein zweiter und somit letzter Versuch. Wenn ich bestehe, muss ich nur noch die mündliche Abschlussprüfung schaffen und ich bin durch, die übrigen Prüfungen habe ich schon alle erfolgreich absolviert. Wenn ich durchfalle, wars das für mich. Ich wüsste nicht, was ich machen sollte im Fall der Fälle.
Beim vorherigen Anlauf war es meine vierte Examensprüfung in Folge innerhalb von 11 oder 12 Wochen und ich habe nebenher noch meine Staatsarbeit geschrieben. Es war schlicht und ergreifend zuviel.
Es werden im Vorfeld 3 Prüfungsthemen abgesprochen, welche in einem vom jeweiligen Studierenden selbst erstelltem Exposé bestehend aus Gliederung, Thesen und Literaturliste abgehandelt werden. Somit gibt man den Prüfungsplan schon recht genau vor und genau dies war mir vorher nicht bewusst. Ich habe zwar schöne Thesen aufgestellt, war aber nicht in der Lage diese zu erörtern. :jeffkoch: Bei einer größeren Litertaurliste hätten sie mich sogar bestehen lassen. Nun habe ich diese verzwei- bis verdreifacht, habe mich mehr um die praktische Umsetzung der Theorie im Geschichtsunterricht gekümmert, welcher der zweite Hauptkritikpunkt war, und normal müsste es jetzt einfach reichen.
Drückt mir die Daumen!
Seltsame Sache ist mir vor kurzem passiert. Geht um Bafoeg.
Und zwar bekam ich in den ersten vier Semstern meines Studiums (WS 09/10 bis SS 11) etwas Bafög (ca. 150 EUR /Monat). Seit dem 5. Semster bekam ich allerdings nichts mehr, da meine Schwester nicht mehr in der Ausbildung war etc. pp.
Jetzt habe ich vor gut 14 Tagen allerdings über 800,- EUR vom Förderungswerk überwiesen bekommen. Ohne Anschreiben, Begründung oder so etwas. Ich kann mir nicht erklären, warum ich da Geld bekommen habe.
Was nun? Einfach weiter ein Loch in den Bauch freuen oder mal nachfragen, warum ich das Geld bekommen habe? Mache mir so ein wenig Sorgen, dass irgendwo etwas falsch gemacht wurde und mir die Kohle rechtlich gar nicht zusteht. Würde hier keine schlafenden Hunde wecken wollen. Was würdet ihr machen?
Und kann mir jemand erklären, was das für eine Zahlung sein könnte?
Ich würde anrufen und nachfragen. Einfach aus dem Grund, dass es dem Förderungswerk bei einem Missverständnis später ja doch noch auffallen könnte und sie dann das Geld zurückverlangen könnten. Und das passiert dann sicherlich zum für dich schlechtesten Zeitpunkt. Wie sowas nunmal läuft.
Und vielleicht gibt's ja auch 'ne gute Begründung und du kannst dir weiter 'n Loch in den Bauch freuen und musst dir keine Gedanken mehr drum machen.
Buchstabenklauer
03.05.2012, 13:05
Sorry, dass ich mich gestern nicht mehr gemeldet hab. Haben noch gefeiert, habs geschafft! :)
(mc)alex
03.05.2012, 13:16
Freut mich riesig für Dich! GW!
Ich hab meine Mathe Klausur endlich bekommen, 4.0....lol.
Ich weiß nicht gleichzeitig Freude da nicht finaler Versuch, aber andererseits sollte es ja mal eine 1 werden...naja shit happens.
Buchstabenklauer
03.05.2012, 13:53
Dankeschön! Diese Kombination aus Fach und Note kommt mir bekannt vor. :u5:
Seltsame Sache ist mir vor kurzem passiert. Geht um Bafoeg.
Und zwar bekam ich in den ersten vier Semstern meines Studiums (WS 09/10 bis SS 11) etwas Bafög (ca. 150 EUR /Monat). Seit dem 5. Semster bekam ich allerdings nichts mehr, da meine Schwester nicht mehr in der Ausbildung war etc. pp.
Jetzt habe ich vor gut 14 Tagen allerdings über 800,- EUR vom Förderungswerk überwiesen bekommen. Ohne Anschreiben, Begründung oder so etwas. Ich kann mir nicht erklären, warum ich da Geld bekommen habe.
Was nun? Einfach weiter ein Loch in den Bauch freuen oder mal nachfragen, warum ich das Geld bekommen habe? Mache mir so ein wenig Sorgen, dass irgendwo etwas falsch gemacht wurde und mir die Kohle rechtlich gar nicht zusteht. Würde hier keine schlafenden Hunde wecken wollen. Was würdet ihr machen?
Und kann mir jemand erklären, was das für eine Zahlung sein könnte?
Ich würde nachfragen. Ein Kumpel von mir hat für die Zeit seines Abiturs auf der Abendschule auch Bafoeg bekommen. Er ist nach dem Fachabitur abgegangen. Das Geld wurde weiter gezahlt, mein Kumpel hat nicht weiter drauf geachtet. Nach ca. 3 Monaten hat die Behörde das gemerkt und ihn wegen Sozialbetrugs angezeigt, er wurde auch verurteilt.
Der Fall ist bei dir ja etwas anders, da bei meinem Kumpel wohl die Verpflichtung bestanden hätte sich "abzumelden", dennoch bin ich seitdem sensibilisiert.
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