Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Frage 1 - Radio
Frage 1:
Radio Gaga
Wir haben hin und her überlegt, gar die Sonntagsfrage stand im Raum, jetzt liegt sie nur noch dort.
Weggekommen von dem Gedanken, das Umfrageforum mit der Frage aller Fragen zu beginnen (Kenner der Antwortszene würden jetzt zurecht auf die 42 hinweisen), hat das Alltagsleben Einzug in die Sozialwissenschaft gefunden.
In Zeiten stromsparender Autos, Killermusik und Individualverkehr starten wir mit einer Frage, deren wahrer Bedeutungsgehalt sich auf den ersten Blick nicht erschließt. Das tut sie im Übrigen auch nicht auf den Zweiten, aber genau das ist vielleicht ihr Geheimnis. So wie die Suche nach Atlantis, ein Geheimnis ohne Insel, nicht einmal unter oder über Wasser.
In diesem Sinne, meint die Spinne, los gehts.
In diesem Sinne, meint die Spinne, los gehts.
Manchmal frage ich mich, ob du in echt auch so redest.
Remsen ist ein Bot.
Aber ein innovativer. Bestimmt von Bunsen programmiert.
:top: Idee.
Es fehlt die Antwortmöglichkeit
"Ich kann nicht rückwärts einparken, außer die Parklücke ist ungefähr so groß wie zwei VW Transporter."
Und ja, jetzt ist es raus.
Hab auch das letzte Mal bei der Führerscheinprüfung rückwärts eingeparkt, da aber immerhin perfekt :uglyplan:
Es fehlt auch die Antwortmöglichkeit, das beim rückwärts einparken die Musik automatisch leiser wir. ;)
Kam mir nie in den Sinn, die Musik leiser zu machen beim einparken. Ab und zu wenn ein gutes Lied läuft, bleibe ich sogar noch im Auto und höre es zu Ende :ugly:
Ist "Radio ausmachen" eigentlich im ursprünglichen Sinne auch "leiser machen" ? :gruebel:
Ich dachte, hier seien keine Frauen angemeldet.
Ich hab meistens gar keins an...
T3AMGEIST
14.03.2010, 00:22
Autofahren ohne Mukke geht garnicht! :nono:
Substanzielles zum Thema:
Musik im Auto
Wann wird es gefährlich?
Nahezu alle Pkw sind heute mit einem Autoradio ausgestattet. Doch es gibt Situationen, da nervt das Gedudel aus dem Äther nicht nur - es wird sogar gefährlich.
Das Problem gibt es seit 1931 * in diesem Jahr wurde nämlich das erste Autoradio vorgestellt, zehn Kilo schwer und mit einer Leistung von drei Watt. Darüber lächeln Autofahrer von heute nur, schalten ihr Radio an, drehen die Lautstärke auf und drücken aufs Gas. Was dann passiert, hat Günther Rötter, Professor für Musikwissenschaft an der Universität Dortmund, untersucht.
Nach diversen Testreihen im Fahrsimulator konnte Rötter folgende Faustregel formulieren: Auf monotonen Strecken oder bei eher langweiliger Fahrsituation verringert das Musikhören im Auto das Unfallrisiko, bei schwierigen Strecken oder in heiklen Verkehrssituationen erhöht Musik im Auto jedoch die Gefahr eines Unfalls.
Rötter testete vor allem nach dem Reiz-Reaktions-Schema, das heißt, er ging der Frage nach, welche Wirkung der Reiz - in diesem Fall die Musik - auf die Reaktion des Autofahrers hat, also etwa auf das schnelle Bremsen beim plötzlichen Auftauchen eines Hindernisses. Für einfache Teststrecken ergaben die Testreihen, dass Autofahrer bei Musikberieselung schneller zum Stehen kommen. Ohne Musik waren die Bremswege bei gleicher Versuchsanordnung im Schnitt um 2,77 Meter länger.
Nebenbei ergaben sich noch weitere überraschende Resultate: So sind Fahrer, die klassische Musik im Auto hören, im Schnitt um 13 Stundenkilometer langsamer unterwegs als jene, bei denen Popmusik aus den Lautsprechern tönt. Auch die Lautstärke der Musik hat einen Einfluss auf die Reaktionsschnelligkeit. Bei 75 dB betrug die Reaktionszeit im Schnitt 0,88 Sekunden, bei 97 dB dagegen 1,84 Sekunden. Dieser Unterschied entspricht bei Tempo hundert einem um mehr als 15 Meter längeren Bremsweg.
Sein Fazit: Die Unfallgefahr in einer stressigen Verkehrssituation ist bei lauter Musik etwa dreimal so hoch wie ohne. Am sichersten sind Autofahrer unterwegs, wenn sie auf einer leichten Strecke in mittlerer Lautstärke Musik hören * denn dann steigert der Sound die Aufmerksamkeit. Allerdings, darauf legt Rötter Wert, gelten diese Erkenntnisse nur für Musik, die störungsfrei und in hoher Qualität wiedergegeben wird. Rauschende Radios oder verzerrte Töne können das Musikhören schnell zum Stressfaktor beim Autofahren werden lassen.
www.spiegel.de (aus 2000)
Es fehlt auch die Antwortmöglichkeit, das beim rückwärts einparken die Musik automatisch leiser wir. ;)
:dito:
:ka:
Gibts sowas wirklich?
Darf man überhaupt noch was selber bestimmen beim Autofahren? Wenns nach denen (Brüssel!) geht, darf man nichtmal mehr mit 100 durch die Spielstrasse, in was für einer verdorbenen Welt leben wir eigentlich.
Sobald der Rückwärtsgang eingelegt wird, wird die Musik automatisch um die vorher eingestellte Lautstärke abgesenkt.
Und im Anschluss parkt das Auto von alleine ein?
Mein Vorgänger hat diese Option leider nicht bestellt. Bei Skoda ist die allerdings nicht so teuer. 800 Euro oder so in der Richtung. Dann parkt das Auto auch allein, ja.
Das ist ungefähr das unmännlichste, was jemals für ein Auto erfunden wurde. :noenoe:
Das könnte man auch von der Fussbremse behaupten.
Das ist ungefähr das unmännlichste, was jemals für ein Auto erfunden wurde. :noenoe:
Genau so wie Automatik-Schaltung. Unmännlich wie nix gutes, aber trotzdem nice to have
Ich dachte, hier seien keine Frauen angemeldet.
Ohh doch :wink:
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